BAWAG kauft „Hello Bank! Österreich“

Nach der Übernahme des Privatkundengeschäfts der ING Österreich durch die bank999 der Post nun gleich die nächste Übernahme im Bankensektor. Wie letzte Woche bekannt wurde kauft die BAWAG der BNP Paribas die Hello Bank! Österreich ab. Die rund 80.000 Hello Bank Kunden werde künftig von der Marke easybank betreut.

Die easybank ist als Direktbank bekannt und bietet voranging Girokonten und Sparkonten an. Die Hello Bank hatte neben klassischen Kontoprodukten auch einen starken Fokus auf Brokerage. Per Ende 2020 wickelte man über 1,8 Mio. Wertpapiertransaktionen ab.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion muss erst von den Behörden genehmigt werden.

10 Mai 2014
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Ha gibts damit dann auch gleich die x-te Umbenennung von Direktanlage.
Gut ist das HelloBank damit auch wieder unter die österreichische Einlagensicherung fallen wird.

Und wo ist easybank preislich angesiedelt sind die noch günstig oder gibts da laufend Gebührenerhöhungen durch die verschmolzene Mutterfirma Bawag?
 
27 Juni 2019
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Ich sag's ja, der "Fall" der ING war erst der Anfang bei den "Konsolidierungen" am österreichischen Bankenmarkt. Auch bei der Dadat weiß ja eigentlich keiner, wie es da wirklich weitergehen wird. Aber eventuell schluckt die ja doch noch die Anadi oder wird dann mit der bank99 verschmolzen.
 
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Magstripe

Gast
Also weiter auf Einkaufstour - wundert mich bei dem Cashflow auch nicht.
 
27 Juni 2019
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Da die Einlagensicherung gemäß EU-Vorgaben grundsätzlich überall gleich (wackelig) geregelt ist, ist es vollkommen Banane, welcher nationalen Regelung die eigenen Guthaben unterliegen. Denn Wertpapiere unterliegen ja gar nicht dieser Einlagensicherung. Und ob ich nun wirklich Mitleid mit Personen haben muss, die mehr als 100.000*) EUR auf Giro- und Sparkonten bei einem einzigen Institut liegen haben, muss ich mir erst mal überlegen ...

Wichtig und richtig ist allerdings, was im Artikel geschrieben steht! Den meisten ist das Thema Einlagensicherung viel zu wenig im Bewusstsein.


*) Oder in sehr speziellen Fällen kurzfristig bis zu 500.000 EUR