5G in DE

reallumpi

Mobilfunk Teilnehmer
31 Okt 2016
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133
"Virtuelle Betreiber" gab es auch schon vor dem Orange-Kauf durch "3" und hat daher nichts mit der RTR zu tun. Es gibt in Österreich keine "Auflagen" .
Nicht ganz richtig, Drei hat sich damals verpflichtet in den kommenden 10 Jahren bis zu 16 MVNO in ihr Netz zu lassen und ihnen maximal 30% der Gesamtkapazität des Netzes zu überlassen. Ob das jetzt eine RTR Auflage oder eine Selbstverpflichtung war (um der Auflage zuvor zu kommen, keine Ahnung). Der RTR Bescheid müsste irgendwo zu finden sein, am Handy ist mir das suchen gerade zu mühsam.
 

rage4

Mobilfunk Teilnehmer
5 Jul 2014
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Nicht ganz richtig, Drei hat sich damals verpflichtet in den kommenden 10 Jahren bis zu 16 MVNO in ihr Netz zu lassen und ihnen maximal 30% der Gesamtkapazität des Netzes zu überlassen. Ob das jetzt eine RTR Auflage oder eine Selbstverpflichtung war (um der Auflage zuvor zu kommen, keine Ahnung). Der RTR Bescheid müsste irgendwo zu finden sein, am Handy ist mir das suchen gerade zu mühsam.
Das Thema hatten wir bereits 2012/13 auf umtslink und die Vorschläge von Hutchison erinnerten mehr an eine Wunschliste ans Christkind als an echte Auflagen.

Nicht benötigte Frequenzen wurden an A1 verkauft bzw. hätte ein Neueinsteiger (Frequenzauktion 2013) zwei 2600-Blöcke von 3 erwerben können. "Kling, Kassa,klingelingeling". T-Mobile schaute durch die Finger.

2.000 nicht mehr benötigte Orange-Sender hätte ebenfalls ein Neueinsteiger erwerben können. 3 hätte sich den kostspieligen Abbau erspart und zusätzlich noch Einnahmen gehabt. Außerdem hätte sich ein möglicher Neueinsteiger auf den bestehenden 3-Masten einmieten "dürfen", was nochmals Geld in die Kassa von 3 gebracht hätte.
Eine echte EU-Auflage wäre gewesen wenn man 3 verpflichtet hätte 1800-Frequenzen zu einen festgelegten Preis an einen Neueinsteiger zu verkaufen.
Gibt es keinen wären T-Mobile oder A1 an der Reihe gewesen oder die Frequenzen wären an den Staat zurück gegangen.

Alles was die Untermieter betrifft (Anzahl, Kapazität, Preise) wurde von Hutchison "vorgeschlagen". Damals wollte man nicht nur in Österreich in das Geschäft mit den MVNO-Kunden einsteigen. Im Endeffekt hat es nicht viel gebracht (Spusu hat einen Marktanteil von 1 %, UPC hat T-Mobile gekauft, MM+Saturn ??). Da wäre es für 3 wohl sinnvoller gewesen auch Yesss zu übernehmen.

Zusammengefast kann man sagen das es keine einzige "echte EU-Auflage" für Hutchison gegeben hat. Nicht einmal eine zeitlich befristete "Preisgarantie" für bestehende Orangekunden hat es gegeben. Trionow & Co. haben bei der Orangeübernahme (bis auf Yesss ) tatsächlich gute Arbeit geleistet. Die "Rechnung" mit den Untermietern ging allerdings nicht auf. mfg
 
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Karvon

Mobilfunk Teilnehmer
11 Mai 2016
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In sehr vielen Länder Europas gibt es mittlerweile Gigabit Anbindungen. Slowakei und Rumänien und von Ländern im Norden brauche ich garnicht anfangen, welche Tarife die haben. Also Österreich als Vorzeigeland in Sachen Internetdazustellen ist schlichtweg absolut falsch.

Nur weil die in Deutschland schlechteres und weniger faire Tarife haben, gilt das nicht, dass Österreich diesbezüglich besser dasteht. Ich weis nicht, wieso viele das Glauben aber der Rest rund um Österreich und Deutschland dem geht es oft diesbezüglich viel besser, nur sieht und weis man das nicht so sehr.

LG
 

palazzo

Mobilfunk Teilnehmer
15 Mai 2014
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Wer die Chefs der großen Telekom-Konzerne fragt, wovor Sie die größte Angst haben, der bekommt sofort die Namen der drei größten Internet-Konzerne zu hören: Apple, Google und Amazon
Auch verständlich. Sie investieren nicht in die Digital-infrastruktur, nutzen aber diese und - das ist das perverse - zahlen kaum Steuern durch diverse - leider legale - Konzenkonstruktionen.
 

derFlo

Mobilfunk Teilnehmer
22 Mrz 2014
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Auch verständlich. Sie investieren nicht in die Digital-infrastruktur, nutzen aber diese und - das ist das perverse - zahlen kaum Steuern durch diverse - leider legale - Konzenkonstruktionen.
Dem kann ich (abgesehen von den Steuern) leider überhaupt nicht zustimmen. Das mit den Steuern ist wirklich pervers.
Ansonsten frage ich mich schon, was sich die Betreiber erwartet haben... Amazon, Google und Co. verfügen über riesige Netze und sind mit den Cloud-Angeboten auch ein gewaltiger Wirtschaftsmotor.
Aber das Prinzip des Internets ist doch schon lange bekannt, da brauch ich mich als Access-Provider nicht wundern, dass ich "nur" den Anschluss zur Verfügung stelle.
 

Telefonicer

Mobilfunk Teilnehmer
29 Dez 2016
87
27
Auch verständlich. Sie investieren nicht in die Digital-infrastruktur, nutzen aber diese und - das ist das perverse - zahlen kaum Steuern durch diverse - leider legale - Konzenkonstruktionen.
Klar investieren sie in Digital-Infrastruktur bis zur Übergabe an Provider, die von Kunden bezahlt werden.
 
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derFlo

Mobilfunk Teilnehmer
22 Mrz 2014
2.351
797
Klar investieren sie in Digital-Infrastruktur bis zur Übergabe an Provider, die von Kunden bezahlt werden.
Natürlich würden sich die Provider gerne sowohl von deren Kunden, als auch von der Gegenstelle bezahlen lassen, um für den Traffic gleich zwei Mal zu kassieren ;)
Warum sich die Provider aber vor den großen Unternehmen fürchten, kann ich nicht verstehen. Bringen die Unternehmen doch gach Kunden dazu, die vertraglich mit dem Provider vereinbarte Leistung sogar zu nutzen ;)
 
M

Mitglied 837

Gast
Google als Mobilfunker in DE

Bekommen die deutschen dann mal ein ordentliches Netz:p

Zweimal Kassieren ist doch normal nicht

Warum gehört Apple zu den Internet Riesen?
Warum wollen die Mobilfunknetze alleiniges anrecht auf 5 G

Ich denke das würde nur Positiv sein wenn Ama Go .. mitmischt
 
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