5G - Vergabe Ergebnis

Schlumpf45

Mobilfunk Teilnehmer
26 Apr 2014
1.176
326
Na hoffen wir das, aber das alleine reicht nicht. Alle Provider müssen ihre 5G Netze zeitsynchronsieren und zusätzlich das gleiche Verhältnis zwischen up und down Zeitschlitzen benutzen.

Die 110MHz der TMA schauen auf den ersten Blick merkwürdig aus, aber vielleicht hat man sich da schon vorsichtshalber mit 10MHz guard band eingedeckt.
eine hohe reichweite bei 3,8 ghz wird bei 5g nicht da sein wenn dann stockwerk, bzw. nur ein raum da ja auch ziegel und beton da ist wenn man die sendeleistung zurücknimmt.
 

Gsicht

Mobilfunk Teilnehmer
22 Mrz 2014
6.042
1.409
Mit enstprechend Sendeleistung kommt man auch da weiter (siehe auch 5 GHz Wlan mit 1 Watt) aber das ist dann nicht mehr für "mobile" Anwendung.
 

maultier

Mobilfunk Teilnehmer
26 Mrz 2014
3.170
1.762
Na hoffen wir das, aber das alleine reicht nicht. Alle Provider müssen ihre 5G Netze zeitsynchronsieren und zusätzlich das gleiche Verhältnis zwischen up und down Zeitschlitzen benutzen.

Die 110MHz der TMA schauen auf den ersten Blick merkwürdig aus, aber vielleicht hat man sich da schon vorsichtshalber mit 10MHz guard band eingedeckt.
Also in den Bändern wird mit TDD gesendet? Die Synchronisation wird ja über eine eindeutige Zeit erfolgen also GPS? Warum müssen die Up und Downlink Slots untereinander synchron sein. Innerhalb des gekauften Spektrums kann ja ein Provider aufteilen wie er will, damit stört er ja die anderen Frequenzen nicht?

Edit: Ok hab jetzt die RTR Unterlagen mal schnell überflogen. Dort wird auch von einer vorgegebenen Frame Struktur gesprochem mit Down:Up 3:1. Wenn nicht synchron ist stören sich die angrenzenden Provider gegenseitig trotz Schutzabstands zwischen den Frequenzen?
 
Zuletzt bearbeitet:

gabor

Mobilfunk Teilnehmer
5 Apr 2016
199
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Die Strategie von Mass ist erkennbar: man hat einfach das billigste Segment in der Nähe des Standortes Wien ersteigert um damit rechtlich zu einem Netzbetreiber zu werden. Ich bin mir sehr sicher, dass Mass nicht mit sprudelnden Einnahmen aus diesen Gebieten rechnet, sondern vielmehr versuchen wird auf der Basis des eigenen mini-Netzes ein österreichweites national roaming aufzubauen. Es würde mich auch nicht überraschen, wenn Mass versuchen würde als erster üsterreichischer Anbieter 5G kommerziell anzubieten, was mit einem geografisch derart begrenzten Netz ungleich einfacher ist, als bei allen anderen. Ich wünsche Mass Erfolgt für ihre unkoventionelle, mutige Strategie.
 

Gringo

Mobilfunk Teilnehmer
9 Feb 2017
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657
So wie es aussieht ist ganz Kärnten eine "Schutzzone" wo nur stark verringerte Sendeleistung und begrenzte Bandbreite zur Verfügung steht.
Was mich interessiert, was sind das für Stationen (in Kärnten) die als "schützenswert" im Anhang der RTR-Ausschreibung angeführt werden?
Auch im Gebiet um Aflenz wird es kein 5G im Pionierband geben.
 

maxb

Mobilfunk Teilnehmer
31 Mrz 2014
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Also in den Bändern wird mit TDD gesendet? Die Synchronisation wird ja über eine eindeutige Zeit erfolgen also GPS? Warum müssen die Up und Downlink Slots untereinander synchron sein. Innerhalb des gekauften Spektrums kann ja ein Provider aufteilen wie er will, damit stört er ja die anderen Frequenzen nicht?
Angenommen es gibt einen Masten mit zwei 5G Sender die im Spektrum aneinander grenzen. Dann sollten diese 5G Sender gleichzeitig senden und empfangen! Ansonsten würden die (standardisierten) Nebenbandaussendungen des 5G Senders der sendet den zweiten 5G Sender der gerade empfängt stören.

-> guard band von 25MHz oder zeitsynchronisierte Netze UND Standard TDD Rahmen.
 
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sergio_eristoff

Mobilfunk Teilnehmer
25 Mrz 2014
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Nein war Sarkasmus ;)

Was wirds denn werden, ein Teil wird versickern und ein minimaler Teil wird vielleicht Glasfaser werden und da auch nur für die Mobilfunksenderanbindung. Solange die Gesetzgebung zu diesem Thema keine Nachhaltigkeit verankert hat wirds nicht viel spürbares geben.

Diese Summe wird aber halbwegs das werden was für den EU-Wahlkampf verpulvert wird und irgendwie an die Politik wandert
 

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