A1: Ausbau bis zu 1 Gbit/s & Preisaktion für Wien

Sin10

Mobilfunk Teilnehmer
Mrz 23, 2014
2.259
887
#21
Also bei uns im Buero ist der DSLAM im Keller eine Stiege daneben und Telematica sagt bei GFAST ist bei
287.3 MBit/s; 112.3 MBit/s Schluss. Ich weiss nicht wie weit das in Metern ist, aber halt ein paar Stockwerke hoch.
Ich glaub kaum das die werte richtig sind. Ich habe ca 179 Meter Leitungslänge und mein DSL synct mit 280-294 Mbit im VDSL Profil 35b (supervectoring). Die Abfrage bei telematica ergibt 260 Mbit.

Da sollte doch dann deutlich über 1 Gbit bei der Leitung ankommen, wenn der DSLAM Indoor ist.
 

telephon

Mobilfunk Teilnehmer
Nov 20, 2018
63
22
#22
manche haben nicht die wahl.

Eine Sache ist mir nicht klar: wir jammern hier über schlechte Leitungen, Missmanagement und fehlenden Netzausbau...
Warum entwickeln sich dann aber ausgerechnet in Österreich Eigeninitiativen beim Glasfaserausbau und andere Bürgernetze nicht im selben Maß, wie in anderen Ländern? Gerade auf dem Land könnte man mit Community Networks auf WLAN-Basis mit den lizenzfreien Bändern auf 5GHz und 60 GHz noch einige letzte Meilen schließen. Dennoch scheint daran kaum Interesse zu bestehen.
 

ChrisXXIII

Previously ChrisXXIII
Aug 25, 2018
207
105
#23
Aufm Land wohnen halt auch viele alte Leute, die dieses Internetz nicht brauchen und denen meistens schon 20€ im Monat zu teuer ist, als ob die dann alle ein paar hundert Euro für den Anschluss zahlen würden sowie auch noch monatlich mehr vllt.

Ich hab solche leute sogar in der Familie, denen wäre Glasfaser bis in den Keller gelegt worden, sie hätten im Prinzip nur die Bohrung/Arbeiten an ihrem eigenen Haus zahlen müssen, war es ihnen jedoch nicht wert, die surfen nach wie vor mit 4 Mbit und ich könnte jedes Mal fast ausrasten wenn man dort was größeres runterladen muss wie Updates (die machen sie auch ganz gerne aus, weil "die ja immer nur den PC kaputt machen")
lad dir paar GB dann meistens über mein Handy mit knapp 100 Mbit per LTE
 
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derFlo

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Mrz 22, 2014
2.056
630
#24
Eine Sache ist mir nicht klar: wir jammern hier über schlechte Leitungen, Missmanagement und fehlenden Netzausbau...
Warum entwickeln sich dann aber ausgerechnet in Österreich Eigeninitiativen beim Glasfaserausbau und andere Bürgernetze nicht im selben Maß, wie in anderen Ländern? Gerade auf dem Land könnte man mit Community Networks auf WLAN-Basis mit den lizenzfreien Bändern auf 5GHz und 60 GHz noch einige letzte Meilen schließen. Dennoch scheint daran kaum Interesse zu bestehen.
Die gab es in der Steiermark massenhaft, bis mobiles Internet für zu Hause gekommen ist. Dann wars uninteressant, vor allem, wenn auch A1 plötzlich 8Mbit/s geschafft hat.

Aufm Land wohnen halt auch viele alte Leute, die dieses Internetz nicht brauchen und denen meistens schon 20€ im Monat zu teuer ist, als ob die dann alle ein paar hundert Euro für den Anschluss zahlen würden sowie auch noch monatlich mehr vllt.
Hat gar nicht nur mit dem Alter zu tun, viele wollen einfach nicht mehr als 20 Euro im Monat bezahlen - selbst junge Leute. Die regen sich zwar fürchterlich auf, wenn es nicht wie gewünscht funktioniert, aber wollen trotzdem nicht mehr zahlen.
Und ganz ehrlich: Die breite Masse hat auch etwas andere Anforderungen an eine Internetverbindung als wir ;)
 
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mitsuhiko

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Mrz 21, 2016
174
63
#27
Eine Sache ist mir nicht klar: wir jammern hier über schlechte Leitungen, Missmanagement und fehlenden Netzausbau...
Warum entwickeln sich dann aber ausgerechnet in Österreich Eigeninitiativen beim Glasfaserausbau und andere Bürgernetze nicht im selben Maß, wie in anderen Ländern?
Weil die Vorraussetzungen hier nicht gegeben sind. Du kannst hier nicht einfach Glasfaser verbuddeln oder auf Utility Poles haengen als Privater. Der Grund warum das sonst wo oft gut funktioniert ist, weil die Gesetzeslage besser ist. Oft passiert das weil Gemeinden Bonds aufgeben koennen und das ganze Land verwalten oder rechtlich Grundbesitzer verpflichten koennen ein Glasfaserkabel verlegen lassen zu muessen. Bei uns kann das eine Gemeinde alles nicht machen.
 
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telephon

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Nov 20, 2018
63
22
#30
Kommt auf die Frequenz und die Bauart der Kleinstantenne an. Ein Leiterplattenantennenarray, das ein Zehntel der Maximal zulässigen Kubatur aufweist, wird in der Regel nicht allzuviel Richtwirkung und Öffnungswinkler > 45°, eher 60° haben. Ein kleiner Hornstrahler schon eher.
 

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