21 Januar 2015
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Da wäre die Zahl dann sehr ernüchternd.
Lieber an einem ARU hängen als nicht vorhandene Glasfaser. Die Versäumnisse der Vergangenheit lassen sich leider nicht mehr ungeschehen machen.
Interessant wäre aber bei wievielen Anschlüssen davon >100 Mbit/s herstellbar sind.
 
16 September 2019
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@epicless danke für dein Posting. Manche glauben anscheinend wirklich, daß es selbst in Gründerzeitbauten Leerverrohrungen gibt und man einfach LWL einziehen kann und schreiben dann: "wenn LWL nur bis in den Keller geht kann mans gleich bleiben lassen -> Bullshit

Hier meine Situation:
Ich habe aktuell 30MBit/s über Kupfer, das "Wählamt" (in diesem Fall wirklich) ist etwas mehr als 600m entfernt. Seit kurzem haben wir einen ARU im Keller (noch nicht freigeschalten); mir ist es jetzt herzlich egal ob ich Glasfaser nun in der Wohnung habe, oder nur im Keller. Damit habe ich definitiv die Möglichkeit zu 300MBit/s oder mehr und ist eine gewaltige Verbesserung. Die Verlegung vom Keller in den 5.Stock (Altbau) müsste ich mir selbst organisieren / zahlen.

Weiters: selbst als IT-affiner Mensch (und meinen Kollegen geht es da ähnlich) will brauche ich nicht unbedingt 1Gbit/s symmetrisch in der Wohnung. Wer das wirklich braucht, kann sich das dann auch organisieren und es wird sich dann hoffentlich auch rechnen.

Insofern: warum sollte Kupfer tot sein?
 
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22 März 2014
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Weiters: selbst als IT-affiner Mensch (und meinen Kollegen geht es da ähnlich) will brauche ich nicht unbedingt 1Gbit/s symmetrisch in der Wohnung. Wer das wirklich braucht, kann sich das dann auch organisieren und es wird sich dann hoffentlich auch rechnen.

Insofern: warum sollte Kupfer tot sein?

Auch ich brauche keine 1Gbit/s - und wenn eh 300Mbit/s drübergehen, ist es mir auch egal, welches Kabel für die letzten paar Hundert Meter verwendet wird.
Was aber wohl auch unbestritten ist: Auch das wird wohl keine Dauerlösung sein, irgendwann wird es notwendig sein, Glasfaser auch in die Wohnungen zu verlegen (sollte aber schon relativ lange reichen).

Kupfer ist deshalb eher tot, weil ja auch die letzten paar Meter in die Wohnung im Prinzip ja nur eine Überbrückungslösung sind. Mit Glasfaser gibt es Themen mit der Leitungslänge einfach nicht.
 
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16 September 2019
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Was aber wohl auch unbestritten ist: Auch das wird wohl keine Dauerlösung sein, irgendwann wird es notwendig sein, Glasfaser auch in die Wohnungen zu verlegen (sollte aber schon relativ lange reichen).

langfristig: ja, kurz-und mittelfristig: nein. Ich hab lieber 300 Mbit in der Wohnung, als 1Gb im Keller.
 
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14 November 2014
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Die deutschen haben ja auch die gleichen Probleme ;)

Aber es lassen sich auch Parallelen zu Österreich erkennen (Verkauf der Telekom, weiterhin das setzen auf den "Kupfer Ausbau",...)
 
25 März 2014
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Die Lösung ist sehr einfach, schlicht kein Kupfer mehr fördern und Shared Medium nur mehr mit einer komplexen Rechnung für die Wirtschaftlichkeit fördern.
Aber ja was erwartet man sich von einem Ministerium, was Interessen einer Lobby hauptsächlich vertritt welches am liebsten den Stillstand hat.
 
10 Mai 2014
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Das deutsche Gegenstück zu A1 die Deutsche Telekom plant jetzt folgendes:

"...Dafür muss der Konzern tief in die Tasche greifen, bis 2024 sollen die Glasfaser-Investitionen in Deutschland von derzeit bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr auf bis zu 2,5 Milliarden Euro steigen. In dem Investitionsbudget ist noch Super-Vectoring inbegriffen. Künftig will die Telekom dann nur noch auf Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH) oder zumindest bis in den Keller (FTTB) setzen.

Bis 2030 alles FTTH
Auf lange Sicht verfolgen die Bonner das Ziel, dass bis 2030 alle Haushalte in Deutschland mit Glasfaser versorgt werden können – ob die Verbraucher dies nutzen und Verträge abschließen, ist ihre Sache. Die Komplettabdeckung will die Telekom nicht allein stemmen, sondern zusammen mit Wettbewerbern. Hierfür übt sich der Bonner Konzern zunehmend im Schulterschluss mit anderen Firmen."
https://www.heise.de/news/Deutsche-Telekom-Bis-2030-alles-nur-noch-FTTH-5067201.html

Kann man bei A1 auf Ähnliches hoffen?!
 
2 Mai 2018
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Das deutsche Gegenstück zu A1 die Deutsche Telekom plant jetzt folgendes:

"...Dafür muss der Konzern tief in die Tasche greifen, bis 2024 sollen die Glasfaser-Investitionen in Deutschland von derzeit bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr auf bis zu 2,5 Milliarden Euro steigen. In dem Investitionsbudget ist noch Super-Vectoring inbegriffen. Künftig will die Telekom dann nur noch auf Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH) oder zumindest bis in den Keller (FTTB) setzen.

Bis 2030 alles FTTH
Auf lange Sicht verfolgen die Bonner das Ziel, dass bis 2030 alle Haushalte in Deutschland mit Glasfaser versorgt werden können – ob die Verbraucher dies nutzen und Verträge abschließen, ist ihre Sache. Die Komplettabdeckung will die Telekom nicht allein stemmen, sondern zusammen mit Wettbewerbern. Hierfür übt sich der Bonner Konzern zunehmend im Schulterschluss mit anderen Firmen."
https://www.heise.de/news/Deutsche-Telekom-Bis-2030-alles-nur-noch-FTTH-5067201.html

Kann man bei A1 auf Ähnliches hoffen?!

Bitte glaube nicht an sowas, die Deutsche Telekom ist eine Katastrophe wie A1.
Außerdem liegt Deutschland mit dem Glasfaser Ausbau wie Österreich.
Das Internet für Deutschland und Österreich ist Neuland, wie es die Frau Merkel gesagt hat.
 
10 Mai 2014
967
177
Na genau weil A1 dort ein ähnliches deutsches Gegenstück hat und Deutschland ähnlich weit zurück liegt, habe ich den Artikel ja als hoffentlich gutes Zeichen erwähnt.
 

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