Balkonkraftwerk

25 März 2014
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So eine Lösung stelle ich mir schon seit langem vor.

Interessant wäre so etwas in größerem Umfang, z.B. im Eigenheim, bzw, Garten um dann eventuell ein (kleineres) E-Auto damit laden zu können. Aber auch der Akku am Balkon könnte bei Kleinverbrauchern die Stromrechnung spürbar reduzieren.

Ich bin sowieso für mehr Unabhängigkeit von Konzernen/Anbietern, mir gefällt die Idee. (Y)
 
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26 März 2014
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Interessant wäre so etwas in größerem Umfang, z.B. im Eigenheim, bzw, Garten um dann eventuell ein (kleineres) E-Auto damit laden zu können. Aber auch der Akku am Balkon könnte bei Kleinverbrauchern die Stromrechnung spürbar reduzieren.

Hauptproblem ist das man mit so einer Anlage 1phasig einspeist. Einphasige Versorgung einer Wohnung ist eher bei kleinen Wohnungen vorhanden und da schon länger unüblich. Über E-Auto laden braucht man dann eigentlich gar nicht nachdenken. Bei üblicher 3phasiger Versorgung hat man das Problem wie man den Strom zu den Verbrauchern bekommt wenns nicht an der gleichen Phase hängen. Im nachhinein wenn die Wohnung schon verkabelt ist dann ist das nicht mehr so einfach.

Pi mal Daumen sagt man ja pro Kilowattpeak einen Jahresertrag von 1000 Kwh. Also bei der Anlage mit 0,6 kwp dann 600 kwh. Wenn die Anlange dann am Balkongeländer vertikal hängt durch falschen Winkel deutlich weniger. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,2 Euro pro Kwh erzeugt man also im Jahr vlt 120 Euro an Strom. Das Teil kostet auf der Website 2400 Euro. Die Amortisationszeit kann man sich jetzt selbst ausrechnen. Und man wird auch mit Akku nie schaffen 100% Eigenverbrauch zu haben also in der Realität deutlich schlechter.

Im Grunde beruhigt man dadurch eher sein grünes Gewissen. Wenn man sich mit Elekrotechnik auskennt kann man so eine Anlage für deutlich unter 1000 Euro selbst bauen.
 
8 August 2014
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Über E-Auto laden braucht man dann eigentlich gar nicht nachdenken.
Die Solarzelle wird beim Laden von E-Autos höchstens als Unterstützung verwendet.
Bei üblicher 3phasiger Versorgung hat man das Problem wie man den Strom zu den Verbrauchern bekommt wenns nicht an der gleichen Phase hängen. Im nachhinein wenn die Wohnung schon verkabelt ist dann ist das nicht mehr so einfach.
Alle einphasigen Verbraucher und Steckdosen auf eine Phase zu hängen müsste in den meisten Wohnungen beim Sicherungskasten durch eine Elektrofachkraft machbar sein.
Aber für das Phasenproblem gibt es phasensaldierende Zähler bei denen nur die Differenz gezählt wird.
Weiteres muss man einen Zähler mit Rücklaufsperre haben wenn sich ein Einspeisevertrag nicht lohnt.

Man erreicht durch den falschen Winkel nicht die maximal mögliche Leistung der Paneele. Wenn man Photovoltaik will und man eine passende Dachfläche hat sollte man sich eine richtige Anlage kaufen.
 
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27 Dezember 2016
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Ich bin auch am überlegen mir so etwas zuzulegen. Aber bei den Varianten, die von diversen Energielieferanten empfohlen werden irritieren mich auch die Anschaffungspreise/Amortisationszeiten.


Ich beschäftige mich erst genauer, wenn dieses Jahr mein Zähler gegen ein Smartmeter getauscht wurde (reduziert die Bürokratie und Kosten (Zählertausch ist somit kostenlos)) aber:


Vgl. Z.b eet angebote mit den Angeboten von dieser Seite.
https://greenakku.de/selfPV:::1.html
Wie gesagt, ohne Erfahrungen mit dem Anbieter zu haben.

Z.b.
Lightmate
320 wp. 395€. Vs. Selfpv. 330 wp. Ab 269€
 
17 Mai 2019
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Also auch ...wenn ich mich hier weit mit meiner Guerilla-Anlage raushänge:


..Wechselrichter ist ein Growatt 1000S....leider - derzeit mit Growatt Shine Lan...kleine Guerilla Anlage mit ursprünglich 650W...nun auf Ostseite auf 750 W aufgerüstet und auf der Südseite 600W Module (biegbare Module)






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Das Ding bringt mir trotz der Installation am Balkongeländer (90° Grad) bei Sonne um diese Zeit (1. Nov) ca 2 KWh pro Tag...schöne Spielerei & nicht schlecht für eine 40m2 Wohnung
 
26 März 2014
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Alle einphasigen Verbraucher und Steckdosen auf eine Phase zu hängen müsste in den meisten Wohnungen beim Sicherungskasten durch eine Elektrofachkraft machbar sein.

So einfach ist das auch nicht. Alle einphasigen Verbraucher (vorallem größere) auf eine Phase hängen wird dir keiner machen da es nicht den Ausführungsbestimmungen entspricht. Auch wenn Herd, Boiler oder andere oft 3phasig angeschlossene Geräte kein Drehfeld (wie Motoren) benötigen kann man die nicht an eine Phase anschliessen weil das Leistungsmäßig nicht geht. Die EVU haben da auch Regeln bezüglich Schieflast und sowas ist nicht vorgesehen. Selbst der Normalverbrauch wird üblicherweise über alle Phasen verteilt.

Man könnte die 3phasen des EVU interen mittels eigenen Trafos und Leistungselektronik auf ein einphasen Netz übernehmen und machen was man will. Bei den Kosten für die Installation und Abnahme rentiert sich das aber nie.

Aber für das Phasenproblem gibt es phasensaldierende Zähler bei denen nur die Differenz gezählt wird.
Weiteres muss man einen Zähler mit Rücklaufsperre haben wenn sich ein Einspeisevertrag nicht lohnt.

Ohne Einspeissvertrag wird die Rückspeisung nicht gezählt. Mit Uraltzählern die dann Rücklaufen ist man eh schon illegal unterwegs weil man die Einpeisung zumindest melden muss und dann direkt ein Smartmeter bekommt. Selbst wenns gezäht wird was bringt es einem bei so einer Kleinanlage? Die bringen nur was wenn man den Strom direkt verbraucht und er nicht gezählt wird. Für die Einspeisung bekommt man so ca 1/4 was man für den Bezug zahlt.
 
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17 Mai 2019
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Was maultier schreibt, ist alles richtig (3 phasen Haushalt vorausgesetzt)!

Einzige kurze Korrektur .- dzt sind noch viele Wr Haushalte an den alten Ferraris Zählern angedockt = Rücklauf bei Einspeisung...


aber das hörst sich bei Smart Metzern eh auf...ich drehe dzt noch zurück
 
26 März 2014
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Einzige kurze Korrektur .- dzt sind noch viele Wr Haushalte an den alten Ferraris Zählern angedockt = Rücklauf bei Einspeisung...

Ja aber wie gesagt musst du die Anlage melden. Selbst wenns dem EVU daweil egal ist und er erst in 5 Jahren das Smart Meter einbaut, auf die Amortisationszeit muss man es dann berücksichtigen.
 

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