Bawag Gebühren Frage

29 Januar 2016
2.673
941
Überlegen solltest du dir aber schon im Vorhinein eine Alternative, sofern du noch kein zweites (Backup-)Girokonto samt Karten bei einer anderen Bank hast.
So etwas ist - wie bei allen wichtigen Dingen im Leben - dringend anzuraten.
Im Falle einer Kontokündigung hast du nämlich kaum mehr als die gesetzliche Mindestfrist von 2 Monaten Zeit und da wird es meist sehr knapp, ein neues Konto zu eröffnen und alle Lastschriften, Referenzkonten etc, zu ändern.
Und auch so ist eine Backuplösung immer gut, wenn bei einer Bank mal (technische) Probleme auftreten.
Ist denn die 2-monatige Frist seitens der Bank nicht zu "knapp" bemessen? 3 Monate stelle ich mir eher kundenfreundlicher vor.
(Warum? Bei -meisten- Arbeitsverträgen, Mietverträgen etc. ist es auch so geregelt, sogar beiderseitig (!) )
 
17 Dezember 2021
106
57
Das sowieso, ist meines (unseres bei der PSK) ja auch, ihres müßte man ggf. dann noch um mich ergänzen.

2 Monate bei Bankkonto ist jedenfalls zu wenig, allein bis div. Einzieher und Arbeitgeber tatsächl. umgestellt sind, obwohl das angebl. heutzutage ja schon irgendwie automatisch geschehen soll oder könnte, was ich glaub ich wo gelesen habe.
Vor allem da die Briefe sowieso immer rückdatiert sind oder ewig brauchen bis sie verschickt werden und den Posteingang im Konto liest man ja auch nicht täglich, wenns hoch her geht vielleicht alle 1-2 Monate mal.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: berni456
29 März 2014
1.580
549
also ich hab 16.10.2021 mein neues konto erstellt. und es geschafft bis mitte november von jedem meiner sepalastschrift mandate eine positive antwort zur umstellung zu bekommen inkl. nachtürlich arbeitgeber und gehalt. mit 30.11.2021 hab ich dann um die auflösung des alten kontos mit nächstmöglichem termin gebeten. das war dann am 3.12.2021 erledigt. also wo ein wille da ein weg. in 2 monaten bekommt man das sicherlich unter wenn man will. zudem hat jede bank ein wechsel service, dass das auch erledigen kann. nur dauert das halt meist länger.
und ja bei mir waren es um die 10 sepalastschriftmandate, die betroffen waren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: email.filtering
27 Juni 2019
4.785
2.649
Wer seine Geldgeschäfte usw. schon bisher ordentlich verwaltet / organisiert hat, schafft den Kontowechsel in der vom Gesetzgeber dafür vorgesehenen Frist von zwei Monaten mit Leichtigkeit. (Immer vorausgesetzt natürlich, man ist nicht gerade tatsächlich verhindert.) Wer natürlich bei seiner Infrastruktur eher im Tiefflug unterwegs ist, sollte lieber das Kontowechselservice in Anspruch nehmen und endlich mal "auftauchen".
 
2 April 2014
149
132
Ist denn die 2-monatige Frist seitens der Bank nicht zu "knapp" bemessen? 3 Monate stelle ich mir eher kundenfreundlicher vor.
(Warum? Bei -meisten- Arbeitsverträgen, Mietverträgen etc. ist es auch so geregelt, sogar beiderseitig (!) )

2 Monate sind die gesetzliche Mindest-Kündigungsfrist und die Banken nützen dies zur zusätzlichen Schikane oder Nötigung zum Umstieg auf ein unattraktives Kontopaket weidlich aus, indem sie dir die Kündigung mit bloß ein paar Tagen mehr als die 2 Monate zukommen lassen.

Wer seine Geldgeschäfte usw. schon bisher ordentlich verwaltet / organisiert hat, schafft den Kontowechsel in der vom Gesetzgeber dafür vorgesehenen Frist von zwei Monaten mit Leichtigkeit. (Immer vorausgesetzt natürlich, man ist nicht gerade tatsächlich verhindert.) Wer natürlich bei seiner Infrastruktur eher im Tiefflug unterwegs ist, sollte lieber das Kontowechselservice in Anspruch nehmen und endlich mal "auftauchen".

Natürlich ist es in den 2 Monaten zu schaffen.
Wer sich allerdings erst nach passenden Angeboten umschauen muß und vielleicht zu einer Direktbank wechseln will, für den könnte es aber knapp werden, da dabei die Kontoeröffnung schließlich auch einige Zeit dauern kann, bis man die IBAN samt den Zugangsdaten für das Onlinebanking hat.
Am besten und einfachsten ist es beim Kontowechsel, die Kontoauszüge der letzten mindestens 1,5 bis 2 Jahre durchzugehen und sich alle Einzieher von (SEPA)Lastschriften und Geschäftspartner mit Gutschriftsbuchungen (insbes. Gehaltszahlung) sowie alle Zahlungsdienstleister (Online-Sparkonten, PayPal, Amazon, ...), wo das alte Konto hinterlegt ist, notieren und dann alles entsprechend umstellen.
Das meiste geht inzwischen schon online und beim Rest sollte es per (Computer-)Fax oder notfalls per Brief auch keine Raketenwissenschaft sein.
Von den Kontowechselservices, die lt. EU-Vorgabe angeboten werden müssen, halte ich persönlich nicht viel.
Einerseits werten diese zumeist nur automatisiert die Buchungen im Onlinebanking aus, was nicht unbedingt vollständig und korrekt sein muß.
Du mußt deren Zusammenstellung noch überprüfen und ggf. ergänzen / korrigieren und außerdem muß das Kontowechselservice nicht zwingend kostenlos sein.
Dies ist insbesondere meist dann der Fall, wenn diese die Korrespondenz mit deinen Vertragspartnern übernehmen, was Berichten zufolge von manchen Vertragspartnern nicht anerkannt wird und man dann mit diesen nochmals selber korrespondieren und hoffen darf, daß sich die Umstellung dann noch in der verbleibenden Zeit bis zur Kontoschließung ausgeht.
 
2 April 2014
149
132
...
2 Monate bei Bankkonto ist jedenfalls zu wenig, allein bis div. Einzieher und Arbeitgeber tatsächl. umgestellt sind, obwohl das angebl. heutzutage ja schon irgendwie automatisch geschehen soll oder könnte, was ich glaub ich wo gelesen habe.
Vor allem da die Briefe sowieso immer rückdatiert sind oder ewig brauchen bis sie verschickt werden und den Posteingang im Konto liest man ja auch nicht täglich, wenns hoch her geht vielleicht alle 1-2 Monate mal.

2 Monate sind sicher nicht übermäßig üppig bemessen, aber auf mehr als diese 2 Monate hast du gesetzlich keinen Anspruch.
Darüber hinausgehend bekommst du gerade mal einen "Sicherheitszuschlag" von wenigen Tagen für Postlauf etc.
Üblicherweise bekommst du den Brief eingeschrieben bzw. mit RS, da die Bank im Zweifel den tatsächlichen und rechtzeitigen Zugang nachweisen können muß.
Je nach Vertragsgestaltung wäre es auch über eine Onlinebanking-Nachricht denkbar, wobei du dabei einerseits i.d.R. per Mail eine diesbezügliche Verständigung bekommen solltest.
Wenn du dein Onlinebanking so selten nutzt und die Nachricht dadurch erst verspätet mitbekommst, dann kann dies (je nach Vertrag / AGB) auch zu deinen Lasten gehen.
Bis jetzt ist mir aber keine Bank bekannt, die eine Kündigung nicht (zusätzlich) per Post versendet.

Automatisiert wird gar nichts umgestellt.
Das ist allein deine eigene Aufgabe, die neue Kontoverbindung rechtzeitig deinen Geschäfts- und Zahlungspartnern mitzuteilen bzw. diese online zu ändern.
Da die EU dies offenbar als Raketenwissenschaft ansieht, hat sie sich in ihrer typischen Regelungswut bemüßigt gefühlt, den Banken das Anbieten eines Kontowechselservices vorzuschreiben, der aber einerseits nicht kostenlos sein muß und andererseits meist kaum weniger Aufwand für Kontrolle und Ergänzung / Korrektur bedeutet, als wenn du es gleich selber gemacht hättest.
Eine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Akzeptanz durch den jeweiligen Vertragspartner bietet der Kontowechselservice dabei nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: email.filtering
1 Dezember 2020
276
293
Mit dem Kontowechselservice wird an jeden SEPA-Einzieher ein Brief per Post gesendet.

Darauf vermerkt:
* IBAN alt
* IBAN neu
* Datum der gewünschten Umstellung (sofort)
* Unterschrift des Kontoinhabers

Kann mir nicht vorstellen, wieso dabei jemand Probleme machen sollen.

So ein Brief ist ist Ankündigung, dass vom bisherigen Konto sicher nichts mehr zu holen ist. Das ist doch keine kluge Entscheidung, weiter stur davon Geld abbuchen zu wollen.

Ich würde auch gar nicht auf Idee kommen, bei eigener Durchführung einen Brief zu senden. Es gibt E-Mail, PDFs und digitale Signaturen.

In der Geschäftswelt üblich, wird das auch für eine private Lastschrift-Umstellung funktionieren
 
17 Dezember 2021
106
57
Es macht einen großen Unterschied ob sich etwas ausgehen kann, wenn man zu dem Zeitpunkt grad unterbeschäftigt ist oder wenn - wie so oft im Leben - alles zusammenkommt. Kommst von 2 Wochen Urlaub zurück (sowas ist nicht selten) bist vermutl. in der Arbeit sehr eingedeckt um die 2 Wochen aufzuarbeiten und hast für so einen Sch... keine Zeit. Vielleicht fällt dir auch das Internet längere Zeit aus oder du mußt einfach nur ins Spital oder gar Intensivstation und liegst flach. Es gibt so viele Umstände die einen die 2 Monate Frist als zu kurz erscheinen lassen.
@berni456: Versuch doch mal A1 ein Mail zu schicken. ;)
 
17 Dezember 2021
106
57
Ich brauch keine Hilfe sondern wollte nur die Aussage relativieren man könne einfach div. Abbuchern ein Mail schicken.
Dem ist eben nicht so und man muß für jeden eigens rausfinden wie man seine Bankdaten dort ändert - das dauert!
 

Aktuelle Themen