Corona Virus - Allgemeine Diskussion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Barca271

Mobilfunk Teilnehmer
27 Okt 2015
193
122
Na da kann man ja auch die hygienischen und medizinischen Verhältnisse gut mit heute vergleichen ;)
Früher waren es 25 Millionen. Reicht Dir jetzt 1 Million. Gegen die Spanische Grippe hatte man kein wirksames Gegenmittel. Habe ich in den letzten Tagen etwas übersehen oder überhört? Haben wir schon einen Impfstoff? Und bis dahin wird munter weiter gestorben!
Weil es viele nicht in ihren Kopf hineinbekommen wollen!
Wenn... wehtun würde. Ich müsste mir die Ohren zuhalten.
 

Barca271

Mobilfunk Teilnehmer
27 Okt 2015
193
122
Schau ich seh das einfach ein bissl differenzierter.

Ich finde grundsätzlich zuviele Vorschriften immer kontraproduktiv, weil ich glaube, dass es der Bevölkerung irgendwann mal zuviel wird und dann (überspitzt formuliert) shicen alle drauf und das will man am wenigsten.

Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überraschen!

Meiner Meinung nach sollte es reichen, wenn man vorsichtig ist. Wenn man husten, niesen muss, in den Pullover rein. Abstand halten, Hände waschen...... wir kennen das. Ich hätte gemeint, dass das reichen sollte.

Aber ok, der Kurze hat so entschieden, also ist es so, fertig.
Man kann anderer Meinung sein, oder auch nicht, eines kann ich aber schon ausschließen, dass ich sicher niemals so eine Maske in der Öffentlichkeit tragen werde, wenn ich nicht muss.
Müssen tut man gar nichts. Sterben irgendwann. Und das kann dir jetzt passieren, früher als Dir lieb ist!
 

tronix

Mobilfunk Teilnehmer
2 Dez 2014
241
214
Was soll der dauernde Vergleich mit der spanischen Grippe?

1918 war Weltkriegszeit. Keiner hatte auch nur annähernd Zeit oder Ressourcen sich um Hygiene zu kümmern. Die meisten waren mit dem blanken Überleben beschäftigt. Die Lebenserwartung lag 1918 irgendwo bei 49 Jahren, Medizinische Versorgung nahezu nicht vorhanden. Eine Lungenentzündung war um 1910 quasi ein Todesurteil, da es noch keine Antibiotika oder Penicillin gab.
 

Barca271

Mobilfunk Teilnehmer
27 Okt 2015
193
122
Was soll der dauernde Vergleich mit der spanischen Grippe?

1918 war Weltkriegszeit. Keiner hatte auch nur annähernd Zeit oder Ressourcen sich um Hygiene zu kümmern. Die meisten waren mit dem blanken Überleben beschäftigt. Die Lebenserwartung lag 1918 irgendwo bei 49 Jahren, Medizinische Versorgung nahezu nicht vorhanden. Eine Lungenentzündung war um 1910 quasi ein Todesurteil, da es noch keine Antibiotika oder Penicillin gab.
War keine Lungenentzündung!:

Die Spanische Grippe war eine Influenza-Pandemie, die durch einen ungewöhnlich virulenten Abkömmling des Influenzavirus (Subtyp A/H1N1) verursacht wurde und sich zwischen 1918 – gegen Ende des Ersten Weltkriegs – und 1920 in mindestens zwei Wellen verbreitete und mindestens 25 Millionen, nach einer Bilanz der Fachzeitschrift Bulletin of the History of Medicine vom Frühjahr 2002 sogar knapp 50 Millionen Todesopfer, bei einer Weltbevölkerung von etwa 1,8 Milliarden, forderte. Insgesamt sollen etwa 500 Millionen Menschen infiziert worden sein, was eine Letalität von 5 bis 10 Prozent ergibt, die damit deutlich höher lag als bei Erkrankungen durch andere Influenza-Erreger.
 

mahe

Mobilfunk Teilnehmer
9 Apr 2014
2.123
1.029
Die Realität ist halt anders als deine Meinung. 🤷‍♀️
Naja, es gibt aber keinen Beweis dafür, dass all jene welche aktuell infiziert sind angesteckt wurden obwohl sich an Sicherheitsabstand usw. gehalten wurde.
Es gibt nur die Information dass eine Ansteckung möglich sein kann, aber hier sagt niemand wie hoch überhaupt die Wahrscheinlichkeit ist.

Es gibt aus meiner Sicht aber auch keinen Beweis dafür dass Abstand halten usw. wirklich was bringt, auch wenn es den Eindruck macht dass die Kurve langsam flacher wird (mit der rund 2 Wochen Verzögerung).
Dafür geht die Anzahl der Tests runter aber die Anzahl der davon positiven Ergebnisse rauf.
Allerdings empfinde ich die Anzahl der Tests als so gering dass das keine Aussagekraft hat, zumal nur jene getestet werden bei denen ein Verdacht besteht und der besteht ja wohl nur bei unmittelbaren Kontakt zu infizierten Personen.

Also im Endeffekt wissen wir nix was uns beruhigen könnte, aber auch nix was uns in Panik ausbrechen lassen sollte (so empfinde ich zumindest die Reaktionen von einigen hier).

Was für mich bedeutet dass ich mich in der aktuellen Situation nicht wirklich weiter einschränken lassen werde.
Maske tragen im Supermarkt? Okay, aber das mach ich nicht wegen mir sondern wegen der anderen
Maske draußen immer tragen? Nope, definitiv nicht.
Maske tragen wo mehrere Personen aufeinander treffen und der Abstand (permanent) nicht eingehalten werden kann? Würde ich für mich aktuell individuell entscheiden.
 

derFlo

Mobilfunk Teilnehmer
22 Mrz 2014
3.179
1.286
Früher waren es 25 Millionen. Reicht Dir jetzt 1 Million. Gegen die Spanische Grippe hatte man kein wirksames Gegenmittel. Habe ich in den letzten Tagen etwas übersehen oder überhört? Haben wir schon einen Impfstoff? Und bis dahin wird munter weiter gestorben!
Weil es viele nicht in ihren Kopf hineinbekommen wollen!
Wenn... wehtun würde. Ich müsste mir die Ohren zuhalten.
Na, da spricht wohl der Mediziner ;)

Es gibt einige Möglichkeiten, die Überlebenschancen zu steigern, die es damals definitiv nicht gab. Ganz ohne direktes Gegenmittel (das wird es so schnell auch nicht geben, da müsste man Zellen davon überzeugen, gewisse Viren abzubauen, das funktioniert aktuell nur teilweise) oder Linderungsmittel (das ist schon eher realistisch und in generalisierter Form auch für Virenerkrankungen schon verfügbar).

Natürlich wird bis dorthin weitergestorben (no na). Auch wird ein Impfstoff Leuten, bei denen die Krankheit schon ausgebrochen ist, wohl wenig bringen.

Es gibt nur die Information dass eine Ansteckung möglich sein kann, aber hier sagt niemand wie hoch überhaupt die Wahrscheinlichkeit ist.
Das wird dir beim aktuellen Zahlenmaterial auch niemand seriös sagen können.

Es gibt aus meiner Sicht aber auch keinen Beweis dafür dass Abstand halten usw. wirklich was bringt, auch wenn es den Eindruck macht dass die Kurve langsam flacher wird (mit der rund 2 Wochen Verzögerung).
Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Vorstellungen du von Infektionswegen hast. Das Virus schwebt nicht über unseren Köpfen und springt dann wahllos auf irgendwelche Leute herunter. Man muss schon in die Nähe einer infizierten Person kommen - das ist zweifelsfrei für alle Virenerkrankungen belegt.
Infektionswege selbst sind durchaus gut belegbar für alle möglichen Viren - gibt ja auch nur gewisse Austritts- und Eintrittstore in den Körper (die sind ja hinreichend bekannt).

Allerdings empfinde ich die Anzahl der Tests als so gering dass das keine Aussagekraft hat, zumal nur jene getestet werden bei denen ein Verdacht besteht und der besteht ja wohl nur bei unmittelbaren Kontakt zu infizierten Personen.
Das ist definitiv ein Problem, ja. Eine flächendeckendere Testung ergäbe wohl ein deutlich genaueres Bild. Da gibts dann aber sicherlich wieder wichtigmacher, die sich nichtmal testen lassen wollen und alles besser wissen. Und offenbar gibt es auch verabscheuungswürdige Leute, die sich trotz positiver Testung nicht einschränken wollen, weil sie meinen, dass Sturheit gegen die Krankheit hilft. Ich hoffe, dass es hier zu einigen Verurteilungen kommt.

Also im Endeffekt wissen wir nix was uns beruhigen könnte, aber auch nix was uns in Panik ausbrechen lassen sollte (so empfinde ich zumindest die Reaktionen von einigen hier).
Ich verstehe auch nicht, warum sich hier 2 Lager bilden: Panik und "ist mir alles wurscht, ich weiß eh alles besser".
Wenn alle einfach ein bissl mitdenken und sich an absolute Basismaßnahmen halten, würde das wohl allen helfen. Da sind mir die Panikschieber fast lieber, die meinen wenigstens nicht dauernd alles besser zu wissen und sich als die großen Helden aufspielen zu müssen, weil sie ja so viel gscheid sind (nein, damit meine ich nicht dich @mahe, deine Beiträge hier sind mir noch nie am angenehmsten neutralen).

Nachdem ich jede Woche mit Corona-positiven Personen zu tun und (glücklicherweise durch Schutzanzüge geschützten) Kontakt habe, wundere ich mich über so einige Aussagen. So harmlos ist das nicht (weder für alt, noch für jung) und gerade ältere Personen können durch das Tragen von Schutzmasken, die ja wohl keinem besonders weh tun (man schwitzt halt wie Sau unter der Maske) geschützt werden (nicht als Träge der Maske, sondern durch den verlangsamten/verhinderten Infektionsweg mittels Reduzierung der Tröpfcheninfektion).

Wenn hier Leute allerdings der Meinung sind, dass man einfach alle sterben lassen soll, weil man sich selbst zu gut für Maske oder sonst irgendwelche temporären Maßnahmen ist, dann kann man sich echt nur fragen, wo wir gelandet sind. Traurig, wenn hier einige Gott spielen wollen auf Kosten Anderer.
 

Barca271

Mobilfunk Teilnehmer
27 Okt 2015
193
122
Naja, es gibt aber keinen Beweis dafür, dass all jene welche aktuell infiziert sind angesteckt wurden obwohl sich an Sicherheitsabstand usw. gehalten wurde.
Es gibt nur die Information dass eine Ansteckung möglich sein kann, aber hier sagt niemand wie hoch überhaupt die Wahrscheinlichkeit ist.

Es gibt aus meiner Sicht aber auch keinen Beweis dafür dass Abstand halten usw. wirklich was bringt, auch wenn es den Eindruck macht dass die Kurve langsam flacher wird (mit der rund 2 Wochen Verzögerung).
Dafür geht die Anzahl der Tests runter aber die Anzahl der davon positiven Ergebnisse rauf.
Allerdings empfinde ich die Anzahl der Tests als so gering dass das keine Aussagekraft hat, zumal nur jene getestet werden bei denen ein Verdacht besteht und der besteht ja wohl nur bei unmittelbaren Kontakt zu infizierten Personen.

Also im Endeffekt wissen wir nix was uns beruhigen könnte, aber auch nix was uns in Panik ausbrechen lassen sollte (so empfinde ich zumindest die Reaktionen von einigen hier).

Was für mich bedeutet dass ich mich in der aktuellen Situation nicht wirklich weiter einschränken lassen werde.
Maske tragen im Supermarkt? Okay, aber das mach ich nicht wegen mir sondern wegen der anderen
Maske draußen immer tragen? Nope, definitiv nicht.
Maske tragen wo mehrere Personen aufeinander treffen und der Abstand (permanent) nicht eingehalten werden kann? Würde ich für mich aktuell individuell entscheiden.
.....ich lasse mich nicht wirklich weiter einschränken. Wenn Du damit KEINEN (=0,0) gefährdest geht dass OK. Aber wenn Du damit Leben und Gesundheit anderer gefährdest, gebührt Dir eine Strafe, dass Dir Hören und Sehen vergeht. In diesem Sinne wünsche ich Dir trotzdem viel Gesundheit und alles Gute!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Anybody

Gringo

Mobilfunk Teilnehmer
9 Feb 2017
1.751
1.009
Jetzt oute ich mich: Hatte (vermutlich) das Virus am 15. und 16. 3.. Über 39° Fieber und extremen, üblriechenden Durchfall (Hydrantenstuhl). Mir war schlecht und der Anblick von Essen erregte Brechreiz. Stimme heiser. Mund wie ein Kanal und Magen wie eine Kloake. Das Ganze dauerte ca 36h. Noch nie in meinem Leben hatte ich so hohes Fieber und so einen starken Durchfall. Bekomme so gut wie nie Fieber und auch so gut wie nie einen "grippalen Infekt". Am 3. Tag war ich schon wieder mit dem Radl am Schöpfl unterwegs. Damals hatte ich nie den Verdacht, dass ich infiziert sein könnte. Erst ein befreundeter Tierarzt meinte rückblickend, dass es sicher das Virus war.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Aktuelle Themen