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Administrator
28 März 2020
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Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) klagte gegen einige Klauseln in den AGB der Ersten Bank betreffend des Online Banking „George“ und bekam in erster Instanz vor dem Handelsgericht Wien recht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Erste Bank hat Berufung angekündigt.

Konkrete geht es um Haftungsfragen im Zusammenhang mit nicht autorisierten Zahlungsvorgängen. In Österreich trat am 1. Juni 2018 eine gesetzliche Regelung in Kraft (§ 68 Abs 5 ZaDiG 2018), nach der ein Kunde im Regelfall bei Missbrauchsfällen nicht haftet, wenn die Bank keine sogenannte starke Kundenauthentifizierung (2-Faktor-Authentifizierung) verlangt.

Mittlerweile hat die Bank jedoch reagiert und seit 2019 ist eine 2-Faktor-Authentifizierung für den Kunden auch bei George verpflichtend. Weiters hat die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG Berufung gegen das Urteil angekündigt.

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