Deutscher Programmierer kommt nicht an seine Bitcoin Millionen ran weil er das Passwort zu seinem Konto verloren hat.

27 Juni 2019
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Wenn Du morgen eine Amnesie hast (z.B. durch einen Unfall, allergischen Schock, ein falsches Medikament), kann das "Masterpasswort" ganz schnell futsch sein (oder erst irgendwann wieder auftauchen). In einer entsprechend abgesicherten, mehr oder minder volldigitalen Welt ist das der GAU! Und derartige Probleme werden künftig auch die Hinterbliebenen haben, wenn man an diverse Konten (gleich was darin gelagert ist; Dokumente, E-Mails, Fotos, Guthaben, ...) ums Verrecken nicht mehr dran kommt, weil der Verstorbene die Zugangsdaten nirgendwo hinterlegt hat.
 
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Reaktionen: Gringo
9 Februar 2017
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Genauso isses. Ein Bekannter hat so ein Problem mit dem Handy (Samsung S20U) seines verstorbenen Vaters welches er ohne Google PW nicht öffnen kann. Auch nach einem Werksreset Wird das Google PW verlangt.
 
31 Mai 2014
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@email.filtering und @Gringo: die Bedenken, die ihr habt, sind richtig und wichtig.

Nur ist das mMn. ein organisatorisches Problem und hat nichts damit zu tun, wie ich meine Passwörter verwalte.
Ob mit 1Password oder mit Google oder am Mac mit dem Schlüsselbund, ....

Wichtig ist, dass man irgendwo -für sich selbst oder für de Familie/Nachkommen wichtige Informationen so abgelegt hat, dass diese dann dazu kommen.

Man kann zB. ALLE Passwörter des 1PWD-Managers auch ausdrucken und in den Safe sperren. Und beim Familiensafe sollte halt jedes engste Familienmitglied reinkommen (das wären bei mir meine Frau und Tochter).

Also ihr seht, wir sind von der Vorgangsweise des Merkens nicht so unterschiedlich unterwegs.

So, aber jetzt wieder Ende mit den OTs. Es ging ja hier um das (angebliche) Vergessen des Bitcoin-Wallet-Passworts. Und der hat es sogar analog auf einen Zettel geschrieben. Wenn man dann jedoch den Zettel nicht mehr findet, ...
 
11 Dezember 2018
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Mich würde es schockieren, wenn es ihm möglich sein wird, die Wallet zu öffnen. Der Plan hinter der Verschlüsselung etc ist, dass - wenn die Passphrase weg ist - der Zugang unmöglich ist. Sollte dieser "Sicherheitsexperte" da wirklich reinkommen, dann muss diese Wallet Software als ungenügend eingestuft werden, denn was unterscheidet einen Besitzer, der seine Passphrase vergessen hat von einem Betrüger, der sie nie gewusst hat?
 
12 April 2020
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Mich würde es schockieren, wenn es ihm möglich sein wird, die Wallet zu öffnen. Der Plan hinter der Verschlüsselung etc ist, dass - wenn die Passphrase weg ist - der Zugang unmöglich ist. Sollte dieser "Sicherheitsexperte" da wirklich reinkommen, dann muss diese Wallet Software als ungenügend eingestuft werden, denn was unterscheidet einen Besitzer, der seine Passphrase vergessen hat von einem Betrüger, der sie nie gewusst hat?
Es ist das Passwort für die verschlüsselte Festplatte verloren gegangen, auf welcher die private keys liegen. Das hat also nichts mit der Passphrase zu tun, mit welcher eine Wallet wieder hergestellt werden kann.