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19 September 2015
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derStandard schrieb:
Rotes Kreuz arbeitet bereits an automatischer Kontakterkennung – Zugriff auf Mikrofon wegen Ultraschalls nötig

und hier noch direkt vom ÖRK:

Rotes Kreuz schrieb:
Warum will die App mein Mikrofon und Bluetooth nutzen?

Die Applikation benötigt die genannten Berechtigungen, um Smartphones in Ihrer Nähe zu orten, mit denen Sie sich anschließend vernetzen können. Um räumliche Distanzen zwischen potenziellen Handshakepartnern zu ermitteln, sendet Ihr Mikrofon für den Menschen nicht hörbare Ultraschalltöne aus, die von den Mikrofonen anderer Nutzer in ihrer Nähe registriert werden. Dieser Vorgang benötigt für die Kommunikation zwischen Geräten keine Internetverbindung und überträgt dabei keine Daten an Dritte. Die Bluetooth-Funktion Ihres Gerätes führt kein Pairing mit anderen Geräten durch, sondern listet kurzfristig die Geräte in ihrer Nähe auf.
 
29 März 2014
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das ist die app. die accenture programmiert hat und in microsoft und amazon cloud speichert oder? zumindest so eine app hat einer der obersten datenschützer von AT bereits vor tagen auf puls4 zerlegt.
 
2 Dezember 2014
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Die Mikrofonverwendung wird aber mit keinem Wort in der PlayStore Beschreibung erwähnt. Solange nicht 100% transparent kommuniziert wird wie die App funktioniert und was genau mit allen Daten passiert, müsste man die App eigentlich direkt als Spyware and Google melden...
 
9 Februar 2017
2.022
1.186
Wenn ich schon lese "Mikrofon sendet Ultraschalltöne" ......
Ein Mikro enpfängt Töne und sendet sie nicht aus.
Schon mit dieser Aussage disqualifizert sich diese App!
Diese App ist der Bundestrojaner schlechthin!
 
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24 März 2014
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na hoffentlich haben sie die app auch fuer symbian programmiert, damit auch ich sie auf meinem nokia 3120c verwenden kann......da freu ich mich echt schon drauf.
 
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9 Februar 2017
2.022
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Warum fällt mir bei "Accenture" immer "Uniqua" ein?

na hoffentlich haben sie die app auch fuer symbian programmiert, damit auch ich sie auf meinem nokia 3120c verwenden kann......da freu ich mich echt schon drauf.
Auch mein "Huawei P40 pro" bleibt mangels Google-Play-Store von diesem Trojaner verschont.
 
22 März 2014
2.585
1.288
Ich glaube mein Datenvolumen reicht nur mehr bis Ostern, falls die App verpflichtend wird. Dann wird nix gesendet trotz installierter App. Oder ich installiere es am Jelly Pro mit sehr aggressivem Stromsparmodus, der sich auch nicht z.B.für WhatsApp deaktivieren lässt.

Freiwillig hätte ich kein Problem und würde die App installieren. Hab mir schon überlegt einen GPS-Tracker zu installieren, der bloß offline GPX Dateien speichert um im Fall der Fälle selbst über nützliches Datenmaterial zu verfügen.

Wie soll das funktionieren, wenn alles nur offline ist? Werden erst bei einem positiven Test die Daten hochgeladen und vergleicht die App ständig auf positive User? Und was soll der Schwachsinn mit den Ultraschall - Tönen? Damit der Polizeihund leichter feststellen kann, ob jemand die App hat oder nicht? Der hört bis 50 kHz, mehr als wahrscheinlich viele Smartphone Mikrofone. Fledermäuse haben sicher auch Spaß an dem Zusatzlärm, da sie sich ja am Echo orientieren.

GPS mit Zeistempel lokal speichern oder die Mac-Adressen der Bluetoothgeräte sollte reichen.
 
25 Mai 2019
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der sobotka ist aber auch ein lustig kerlchen. will jetzt wirklich alle zu dieser app verdonnern.
Ich lasse mir in einer solchen Krisensituation noch einreden, dass man mit einer genügend großen Abstraktion das öffentliche Bewegungsaufkommen misst (allerdings nicht als Eigeninitiative von Telekommunikationsunternehmen!), um festzustellen, ob die Maßnahmen greifen, aber als jemand, der sein Smartphone bewusst abgeschottet hat (nur Firefox und Signal können mit dem Internet kommunizieren) werde ich mir nicht aufgrund einer staatlichen Zwangsmaßnahme eine App installieren, die eine Privacy-Lücke aufreißt, wie groß diese letztendlich auch immer ausfallen mag.

Insbesondere wenn man in der Lage ist, sich sozial ziemlich gut abzuschotten (nicht für alle möglich) und über die aktuell kaum vorhandenen persönlichen Kontakte auch so einen Überblick hat. Einen digitalen Handshake auszutauschen (muss aktiv erfolgen, ist derzeit nicht automatisiert laut FAQ), wie es für Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln angeraten wird, müsste man dann in letzter Konsequenz auch beim Betreten eines Geschäfts durchführen, was mir reichlich unpraktisch erscheint.

Angesichts der Überwachungsbegehrlichkeiten von Schwarz bzw. Türkis auch außerhalb einer akuten Krisensituation, halte ich das für eine bedenkliche Entwicklung, da die Verlockung einer verpflichtenden Weiterführung - anders als bei augenscheinlicheren Verhaltensmaßnahmen zur Eindämmung - entsprechend groß sein dürfte und von einer Bevölkerung, die einen weitgehend bedenkenlosen Umgang mit Smartphones, Sprachassistenten, Smart-TVs usw. pflegt, weniger kritisch aufgenommen werden dürfte, wenn sie ehrlich mit sich selbst und ihrem Umgang mit solchen Gerätschaften ist.
 
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