24 November 2021
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Bei A1 gibt es eine Whiteliste, da darfst du nur die dort gelisteten Router verwenden
Also die ist mM teilweise auch nur Augenauswischerei.

Bei Cisco Geräten gibts eine eigene VDSL Firmware (Spalte Treiber) die relevant ist.
Aber ob das jetzt ein 887va oder 897va oder noch neuer ist, ist völlig egal.
Andere Hersteller bundeln den Treiber wohl mit ihrem OS image.

Und wenn wir schon bei Cisco sind, der C1121-8P ist nur für GPON only zugelassen.
Bei Ethernet als Netzabschlusspunkt... also, ähm, ja....
 
13 Mai 2014
3.362
2.803
Bei TeleTronic musst du leider auch ihr morgen verwenden (per LAN ein anderes dahinter schließen geht)
 
17 Dezember 2021
1.609
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Es gibt hierzulande keine Routerfreiheit und punktum!
Daß eigene toleriert werden am DSL oder auch allenfalls auch Glas ist eine andere Geschichte.
 
17 Dezember 2021
1.609
940
Natürlich nicht, aber so ist es aktuell und auch keine Änderung seitens der RTR absehbar.
Macht halt ein Volksbegehren, vielleicht wird es unerklärlicherweise ja erhört wenn Blau nächstens an die Regierung gelangen sollte. 😅
 
17 Dezember 2021
1.609
940
Nein betrifft ebenso Glas.
Betreiber betrachten das Modem eben noch als in ihrem Einflußbereich.
Macht aus deren Sicht auch Sinn, da etwa TV und NGV/VoIP-Telefonie ja zwangsläufig einen Router benötigen und deren Wartung somit ihn ihre Agenden fallen.

Es läßt sich halt alles leicht in beide Richtungen argumentieren und logischerweise nimmt jede Seite da einen konträren Standpunkt ein.

Ich finde daher die aktuelle Lösung gar nicht so zuwider, da man zwar (bei Problemen) allenfalls an das Betreibermodem/-Router gebunden ist für eine Entstörung, sonst aber eigene Router toleriert werden.
Kabelnetze sind halt leider völlig außen vor, werden aber vielleicht ja auch noch mal durch Glas überbaut.
 
9 April 2014
3.290
1.936
Mein Netzwerk, meine Regeln!

Die Geräte der Provider können einfach zu wenig, selbst die „Premium“. Sie sind meist auch einfach nur schlecht.

Das Gerät in welches ich das Kabel vom ISP stecke (aka Router) muss bei mir die öffentliche IP haben ohne NAT oder sonst was. Die brauchen mir auch nix filtern. Egal wie die das anstellen. Sollen sich an Standards halten.
Das kotzt mich ehrlich schon ewig an.
Her mit der Config die ich brauche und danke.
 
26 März 2014
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4.021
https://www.oja.at/wp-content/uploads/2021/03/Modem-Whitelist-2021-05-14.pdf

Anscheinend. Drum stelle ich auch die Sinn/Ernsthaftigkeit der Liste in Frage.

Du musst die Liste so interpretieren, dass die genannten Router auch die technische Möglichkeit haben über einen Ethernet Port WAN zu bekommen und so als herkömmlicher Ethernet Router arbeiten zu können. Es gibt genug DSL Router die wirklich nur als DSL Router arbeiten können. Also da kann man nicht LAN Port x auf einen WAN Port umstellen.

Technisch wärs auch sehr schwierig bei GPON Router auszuschliessen. Die ONT sieht ja nur die MAC vom Router dahinter. Damit kanns nicht wirklich auf ein Modell schliessen. Man könnte sowas über ein Fernwartungsprotokoll schon erzwingen aber das wird zum Glück nicht gemacht und hätte technisch auch keinen Sinn.
 
2 Januar 2023
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Gibts nur bei Magenta einen Routerzwang? Bei A1 weiß ich, dass es sowas nicht gibt.
Magenta hat soviel ich weiß nur COAX Internet, was den Routerzwang hat. Ka welches Kasterl man aktuell bei denen bekommt aber bei der Liwest kann man zumindest den Bridge Mode anmachen und sein eigenes Equipment hinten dranhängen
 
4 Mai 2019
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Man sollte vielleicht auch mal erwähnen, dass die von Magenta „gerne“ zur Verfügung gestellten, älteren Modems technisch *nicht* gleichwertig sind (Wifi6) und insbesondere beim Gigabit Produkt auch eine niedrigere Bandbreite liefern, da die alten Modems nur GbE Anschlüsse haben, die auf einen Durchsatz von 940mbps limitiert sind.
 
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Reaktionen: pc.net
2 September 2022
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Der Nachteil fuer den Betreiber ist, dass er zB nicht einfach DOCSIS 3 in einem Mehrpartienhaus einstellen kann bis nicht das letzte Modem weg ist, dass das braucht. Ich kann den Betreiber schon grundsaetzlich verstehen, der da eine Kontrolle will. Bei Glasfaser hat man da mit dem ONT eine relativ gute Loesung gefunden die es bei Kabel so nicht gibt.
Die Geräte müssen den, vom Provider verwendeten und vorgeschrieben, Standard DOCSIS 3 entsprechen. Ist bei Mobile Phones und Schnurlösgeräte sowie bei WLAN der Fall.
Warum werden diese Standard überhaupt kreiert? Um die Wahlfreiheit zu gewährleisten.

Die Provider wollen mit dem eigenen Modem an zukünftigen Entwicklungen (Smarthome, Fernwirken, Streamingdienste etc.) mitnaschen.
Eigntlich sollen die Provider auf die zur Verfügungstellung der Datenübertragung zurück gestutzt werden und keine Informationskartelle bilden. So fordern es die EU Richtlinien.
 
2 September 2022
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Magenta hat soviel ich weiß nur COAX Internet, was den Routerzwang hat. Ka welches Kasterl man aktuell bei denen bekommt aber bei der Liwest kann man zumindest den Bridge Mode anmachen und sein eigenes Equipment hinten dranhängen
Eben nicht bei den neuen Modems. Hier können keine Einstellungen mehr gemacht werden. Der Brückenmodus ist nicht mehr verfügbar.
 
21 März 2016
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Die Geräte müssen den, vom Provider verwendeten und vorgeschrieben, Standard DOCSIS 3 entsprechen. Ist bei Mobile Phones und Schnurlösgeräte sowie bei WLAN der Fall.
Warum werden diese Standard überhaupt kreiert? Um die Wahlfreiheit zu gewährleisten.
Ich glaub da erklaerst du dir was hinein was in der Form nicht existiert. CDMA war ein Standard und Wahlfreiheit war in dem Standard nie vorgesehen. Natuerlich kann man ein Kabelnetz so aufbauen, dass Kunden die Modems frei waehlen koennen, allerdings hat das halt auch Nachteile. Ich bin auch kein Freund des Routerzwanges, aber man kann nicht einfach so tun als haette der nicht auch Vorteile.

Fuer mich waere das ideal, wenn der Betreiber ein stromsparendes 08/15 Modem mit Bridge Modus anbieten hinter das man dann klemmen kann was man will.
 
2 September 2022
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Man sollte vielleicht auch mal erwähnen, dass die von Magenta „gerne“ zur Verfügung gestellten, älteren Modems technisch *nicht* gleichwertig sind (Wifi6) und insbesondere beim Gigabit Produkt auch eine niedrigere Bandbreite liefern, da die alten Modems nur GbE Anschlüsse haben, die auf einen Durchsatz von 940mbps limitiert sind.
Was nutzt Geschwindigkeit wenn man seine Dienste (Smarthome, IP-Kameras, Alarmanlagen) darüber nicht abwickeln kann.
 
2 September 2022
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Genau, es ist schwer verständlich, warum ein und das selbe Modell gut ist, wenn es direkt vom Internetanbieter kommt, aber es plötzlich Bedenken gibt, wenn man sich das selbe Modell im Handel kauft.

Wobei genau genommen optionale "Premium"-Router schon ein Fortschritt sind, bei einigen Internetanbietern gibt es überhaupt nur ein Modell. Gäbe es hier mehr Auswahl, wäre der Aufschrei vielleicht gar nicht mehr so groß.

Trozdem wäre natürlich die Routerfreiheit aus Kundensicht die optimale Lösung.

Das große Thema was ich hier sehe ist trotzdem, es werden Premium-Router angeboten welche auch am freien Markt erhältlich sind. Über den Provider alles kein Problem, besorgt man sichs am freien Markt, nö ist nicht kompatibel, wollen wir nicht, machen wir nicht.
Es würde reichen, wenn andere Hersteller beim jeweiligen Provider eine Betriebszulassung erhalten würden. Dann könnten vor der Freigabe Prüfungen der Kompatibilät durchgeführt werden und damit die Qualität und Betriebsicherheit sicher gestellt werden. Diese wäre im Interesse von Provider, Hersteller und Kunden. Wie A1 mit einer White-List: https://www.google.com/url?sa=t&sou...ChAWegQICBAB&usg=AOvVaw1OfbTW3_7dNlyR_SypdFeY
 
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Reaktionen: EDGE-Surfer
25 März 2014
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Es würde reichen, wenn andere Hersteller beim jeweiligen Provider eine Betriebszulassung erhalten würden. Dann könnten vor der Freigabe Prüfungen der Kompatibilät durchgeführt werden und damit die Qualität und Betriebsicherheit sicher gestellt werden. Diese wäre im Interesse von Provider, Hersteller und Kunden.
Richtig, wenn man dafür noch eine extra Pauschale zahlen würde, dann hätten die Provider auch kein Problem mehr. Am Ende gehts nur ums Geld nicht um technische Machbarkeit