Drei mehrfach kontaktiert, SIM-Karte nach Rufnummernmitnahme abgeschaltet

JCR

23 Januar 2021
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Gar nicht bzw. ignorieren und nur manuell ganz lästigen Kunden vielleicht irgendwann nach x Urgenzen eine Ersatznr. schalten.
Ich habe 3 Wochen lang zig Telefonate geführt und mehrmalig E-Mails an Drei gesandt.
Im Drei-Shop teilte man mir mit (übrigens sehr kompetent und hilfsbereit!), dass laut System und schriflticher Mitteilung der Zentrale meine Nummer ab Tag 2 aufgelöst und ich in Kürze eine Endabrechung erhalten würde...so war es dann auch knapp 1 Monat nach Wegportierung von Drei.
Diese Gesetzesänderung ist ein klassisches Beispiel für:
Gut gemeint für rasches und unkomplizierteres Wechseln samt Nummer....die mit verbundenen Schlupflöcher (aufgrund der zu unpräzisen Textstellen) nutzen zurzeit die Anbieter gnadenlos aus. Dem MUSS schleunigst EINHALT geboten werden.
Bin am Überlegen, rechtliche Schritte zu setzen, obwohl es sich um einen kleinen Betrag handelt. Doch geht es hier um das Prinzip und einer Gesetzesstelle, wo man definitiv nicht beabsichtigt hatte, so ausgelegt zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
20 Juli 2016
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Kenne ich von Drei nicht anders. Auch wenn andere Anbieter das sicher auch ausnutzen. Kundenservice wird bei Drei so klein geschrieben, dass man es nichtmal via Lupe lesen kann.

Hoffe, du findest eine für dich gute Lösung!
 
20 November 2018
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Ich habe 3 Wochen lang zig Telefonate geführt und mehrmalig E-Mails an Drei gesandt.
Im Drei-Shop teilte man mir mit (übrigens sehr kompetent und hilfsbereit!), dass laut System und schriflticher Mitteilung der Zentrale meine Nummer ab Tag 2 aufgelöst und ich in Kürze eine Endabrechung erhalten würde...so war es dann auch knapp 1 Monat nach Wegportierung von Drei.
Diese Gesetzesänderung ist ein klassisches Beispiel für:
Gut gemeint für rasches und unkomplizierteres Wechseln samt Nummer....die mit verbundenen Schlupflöcher (aufgrund der zu unpräzisen Textstellen) nutzen zurzeit die Anbieter gnadenlos aus. Dem MUSS schleunigst EINHALT geboten werden.
Bin am Überlegen, rechtliche Schritte zu setzen, obwohl es sich um einen kleinen Betrag handelt. Doch geht es hier um das Prinzip und einer Gesetzesstelle, wo man definitiv nicht beabsichtigt hatte, so ausgelegt zu werden.
Also aus der abschließenden Stellungnahme der RTR in meinem Schlichtungsfall gegen Magenta kann ich weitergeben, dass die RTR Schlichtungsstelle hier einen Verstoß gegen gesetzliche Regelungen festgestellt hat.
Allerdings meinte die RTR, dass von einem allgemeinen Problem keine Rede sein könne, denn ihr wäre eine Häufung solcher Fälle bisher nicht aufgefallen.

In diesem Sinne: Eröffnet ein Schlichtungsverfahren, wenn man Euch den Altvertrag trotz gut dokumentiertem Fortführungswunsch beendet, damit die RTR auch mitbekommt, wenn es Probleme gibt.
 
21 Dezember 2014
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Also aus der abschließenden Stellungnahme der RTR in meinem Schlichtungsfall gegen Magenta kann ich weitergeben, dass die RTR Schlichtungsstelle hier einen Verstoß gegen gesetzliche Regelungen festgestellt hat.
Allerdings meinte die RTR, dass von einem allgemeinen Problem keine Rede sein könne, denn ihr wäre eine Häufung solcher Fälle bisher nicht aufgefallen.

In diesem Sinne: Eröffnet ein Schlichtungsverfahren, wenn man Euch den Altvertrag trotz gut dokumentiertem Fortführungswunsch beendet, damit die RTR auch mitbekommt, wenn es Probleme gibt.

Dank einer ausgesprochen Hilfsbereiten Person im Team von Drei konnte der Fall gütlich geregelt werden, wobei ein fauler Beigeschmack bleibt, doch dazu später.

  • Hutchinson erhielt von der RTR die Meldung sich des Falles anzunehmen.
  • Vorschlag wurde unterbreitet, einen neuen Vertrag abzuschließen (egal in welchem Tarif) und den Tarif durch Drei dann an exakt denselben Tarif anzupassen, wie er vor Zwangskündigung existierte.


Der faule Beigeschmack:
Drei Schrieb: "Durch das Zusammenspiel von Wochenende und recht kurzfristigem Portiertermin konnte der Wunsch nach Vertragsweiterführung systemtechnisch nicht rechtzeitig erfasst werden." Das wird wohl auch die Rechtfertigung gegenüber der RTR sein.

Entgegnet wurde: "5 Tage Vorlaufzeit auf eine Portierung inkl. 5 Tage Zeit das Postfach vertragsfortfuehrung@drei.at abzuarbeiten ist ausreichend damit mir als Kunde nicht etliche Stunden Arbeitsaufwand zur Mitwirkung der Vertrags-Wiederherstellung entstehen."

Es folgte die tatsächliche Auflistung der entstandenen Zeit:
Mails & Telefonate mit 3 Serviceteam (60 Minuten) durch Warteschleife.
• Kommunikation mit RTR (45 Minuten)
Vertragswiederherstellung Zeitaufwand Hin&Rückfahrt in 3 Shop (45 Minuten)
• Wartezeit im Shop inkl. Vertragserrichtung (45 Minuten)

• Mails zu Schlichtungsverfahren RSTR 00xx/23 (30 Minuten)
• Telefonate zu Hutchinson intern (15 Minuten)

Und nun eine Unkorrektheit, deren Interpretation Euch überlassen wird:
Hutchinson schreibt: "Wir bedauern, dass Ihnen Unannehmlichkeiten entstanden sind. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, dass wir das Angebot einer Neuaktivierung und Wiederherstellung der alten Konditionen bereits am 12.1.2023 gemacht haben. Hätten Sie das Angebot direkt angenommen, wäre Ihr Zeitaufwand geringer gewesen.
Wir vergeben keine weiteren Gutschriften."

Es wurde an Hutchinson so geantwortet:
Ich verstehe nicht warum sie schreiben, dass sie ein Angebot „einer Neuaktivierung und Wiederherstellung der alten Konditionen bereits am 12.1.2023 gemacht haben.“
Zwischen Samstag, 7. Jänner bis zum Dienstag, 17. Jänner 2023 15:01 hat mich seitens Drei niemand per E-Mail oder telefonisch kontaktiert um mir das mitzuteilen. Auch im Hotline-Telefonat wurde mir diese Option NICHT genannt. Im Gegenteil: Es wurde auf aktiven Vorschlag verneint, die alten Konditionen wiederherstellen zu können.

Diese Zeilen quittierte Hutchinson ohne expliziten Kommentar.

Deshalb der ganz starke APPELL!
1) DOKUMENTIERT VORAB EUREN VERTRAGSFORTFUEHRUNGS WUNSCH SO EXAKT WIE MÖGLICH.
2) Eröffnet ein Schlichtungsverfahren, wenn man Euch den Altvertrag trotz gut dokumentiertem Fortführungswunsch beendet, damit die RTR auch mitbekommt, wenn es Probleme gibt.


Viel Glück!
 
31 Mai 2014
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Auch eine Möglichkeit: lasst DREI künftig links liegen!

Es gibt ja genug Alternativen und im DREI Netz SPUSU als Anbieter mit Topp-Support ;)
 
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21 Dezember 2014
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Kenne ich von Drei nicht anders. Auch wenn andere Anbieter das sicher auch ausnutzen. Kundenservice wird bei Drei so klein geschrieben, dass man es nichtmal via Lupe lesen kann.

Hoffe, du findest eine für dich gute Lösung!

Ich bin bereit mehr für gutes Service zu bezahlen!
Dort wo der Anbieter nachweislich Aufwand verursacht, muss er die Größe zeigen, sich
a) zu entschuldigen
b) Schadensersatz proaktiv zu leisten
c) Schuld zugeben

Hutchinson hat a) gemacht, und denkt nicht im Traum daran Schuld zuzugeben, geschweige denn den entstandenen Zeit-Aufwand zu ersetzen!

Wir werden uns beim nächsten lteforums-Treff einfach die Leiter*in Customer Service i einladen, und eventuell auch den neuen CCO. Wir alle bezahlen sie mit unseren Grundgebühren und sollten darum kämpfen dass Service bei Hutchinson wieder GROSS geschrieben wird. ;)
 
20 November 2018
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1.771
Ich bin bereit mehr für gutes Service zu bezahlen!
Dort wo der Anbieter nachweislich Aufwand verursacht, muss er die Größe zeigen, sich
a) zu entschuldigen
b) Schadensersatz proaktiv zu leisten
c) Schuld zugeben

Hutchinson hat a) gemacht, und denkt nicht im Traum daran Schuld zuzugeben, geschweige denn den entstandenen Zeit-Aufwand zu ersetzen!

Wir werden uns beim nächsten lteforums-Treff einfach die Leiter*in Customer Service i einladen, und eventuell auch den neuen CCO. Wir alle bezahlen sie mit unseren Grundgebühren und sollten darum kämpfen dass Service bei Hutchinson wieder GROSS geschrieben wird. ;)
Ja, wenn Anbieter keine gesetzeskonforme Portierung hinbekommen, dann zahlen sie es eben auf die Kostenstellen für den Support in Arbeitszeit. Ich habe da nur wenig Verständnis oder Mitleid dafür, dass manche Firmen, die offenbar über ein hervorragendes Zeitmanagement, Ticketing und Zeiterfassung verfügen, im Case Management so derart schlecht performen. Einzelfälle passieren, aber, dass eine Firma nicht zugeben möchte, dass sie was grundlegend versemmelt hat, obwohl man es ihnen nachgewiesen hat, und sie dann dem Kunden ein Fehlverhalten andichten will (was ja bei mir mit Magenta nicht anders - die schriftliche Fortführung wurde ignoriert, man könne sie nicht speichern, ich möge zeitnah zur Portierung noch einmal irgendwo anrufen), ist schon eine Chuzpe der besonderen Art. Es scheint aber auch auf dem Energiesektor aktuell so zu sein, dass ein Anbieter, der seine E-Mails nicht abarbeiten konnte oder wollte, dem Kunden Mehrarbeit und Schuldzuweisungen macht:

Ich habe gerade einige innerfamiliäre Fälle, wo ein Netzbetreiber nach dem Marktausstieg eines Lieferanten die von ihm empfohlenen und auf die von ihm gewünschte Weise rechtzeitig gemeldeten Zählerstände seit vier Wochen nicht in sein System einzupflegen imstande ist, wilde Schätzungen anstellt, und dann kräftig Mahnungen für die beeinspruchten Rechnungen für die bis zur Klärung Stundung und Mahnsperre erbeten worden sind, schickt, ohne auf die Einsprüche auch nur zu reagieren. Und natürlich sind auch die Teilbeträge, die der neue Lieferant verrechnet, viel zu hoch geschätzt, weil der Netzbetreiber lieber seine falschen Schätzungen als die echten Werte schickt. Aber schuld daran, dass er die falschen Teilbeträge nicht abbuchen kann, bin natürlich ich, weil ich bei der neuen Kundennummer keine neue SEPA-Lastschrift hinterlegt habe, weil ich ja ausdrücklich darum gebeten habe, meine bestehende Kundennummer und das bereits vorhandene Lastschriftmandat zu verwenden.... Die Servicehölle ist keine Erfindung des Jahres 2023, aber sie wird mit den abenteuerlichsten Geschichten perfektioniert. Was ich mittlerweile seit Jahresbeginn vom Netzbetreiber an Briefen gesammelt habe, macht wohl allein beim Porto um die 30 Euro aus, Druckkosten und Kuverts nicht eingerechnet. Aber Hauptsache, die Netzgebühren steigen permanent, weil die Firmen keine auf dem Prinzip der Richtigkeit und der Datenminimierung funktionierende Kundenverwaltung hinbekommen. Würdet Ihr das auch so sehen, dass einmal unter einer Kundennummer bereits richtig erfasste und verarbeitete Daten es nicht rechtfertigen, dass der Betreiber die Daten erneut (und dann noch in einigen Punkten unrichtig) erfasst und weiterverarbeitet? Ich würde ja meinen, dass der Zweck der Datenverarbeitung für eine natürliche Person nur bei der ersten korrekten Eingabe ihrer Stammdaten tatsächlich legitim ist und auf Dauer der Kundenbeziehung+gesetzliche Speicherfristen diese Daten auch für die Verknüpfung mit etwaigen Neuverträge zu verwenden sind, da ansonsten das Prinzip der Datenminimierung (insbesondere bei Mehrfacherfassung und Duplizierung der Stammdaten, wobei natürlich auch die Fehleranfälligkeit steigt) missachtet wird.

Ich komme off-Topic.

Dasselbe weiter oben Geschriebene gilt wohl akuell auch und ganz besonders für Mobilfunker, deren Nicht-Service sich weiter nivelliert, während die dafür verrechneten „Servicepauschalen“ immer weiter steigen, bis der OGH auch die einmal aufgehoben haben wird.

Von Drei bin ich nach mehreren Kundenbeziehungen -geschäftlich und privat- erst einmal geheilt. So billig können die gar nichts mehr anbieten, dass mir meine Zeit für diese Firma nicht zu kostbar ist. Und wie man sieht, schaffen es die MVNOs (im Normalfall) deutlich besser. Ob der Normalfall allerdings je wiederkommen wird, ist fraglich. In jeder Branche, mit der aktuell beruflich oder privat zu tun habe, herrscht aktuell akuter Personalmangel. Sei es Reiniungspersonal, seien es Pädagoginnen, Support, Verkauf, ... das wird nicht wieder normal.