Drei startet Pre5G in Wien

maultier

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26 Mrz 2014
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Das Problem ist dass nicht nur die Störungen auf den gleichen Weg gemeistert werden müssen sondern auch die des entgegenlaufenden Weges.
Das heißt die Laufzeit der Signale sorgt dafür dass der Upload von Mast 1 den Download Auf Mast 2 stören kann.
Dieses Probem gab/gibt es bei FDD nicht.
Noch dazu müssen sich auch die Betreiber untereinander einig sein weil sonst die Masten sich gegenseitig stören wenn der eine empfangt während der andere sendet. Es steht auch in den RTR Unterlagen zur Frequenzauktion das wenn die Betreiber sich nicht einig werden die RTR die Framestruktur vorgibt. Soweit ich jetzt weiß war das glaub ich Down:Up 3:1. Natürlich müssen die Masten dann auch alle synchron arbeiten.

Was mich jetzt interessiert ist wenn man 5G nur im Downlink nimmt und Uplink über LTE macht ob dann nicht die hochgelobte niedrige Latenz von 5G weg ist?
 
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Schuttwegraeumer

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1 Jan 2015
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Naja, wie läuft das denn bisher bei den bisherigen LTE Bändern?
Da hat halt jeder eigene Frequenzen und da wird kaum was abgestimmt, die müssen schon selber filtern.
Einfach war das schon bisher nicht da die Frequenzen ja immer direkt nebeneinander liegen wie auf Band 20/1/3/7/8.
Bei 5G ist es genauso.
Glaube dass deshalb nicht die Konplexizität steigt.
Es ist das TDD Prinzip welches eine weitere Komponente hinzufügt aber die wirkt sich nur auf die Sender des gleichen Betreibers aus da nur der die gleichen Frequenzen benutzt, Landesgrenzen mal ausgenommen.

Wie hoch schätzt ihr den Anteil an Handys die kein Band 38 können eigentlich ein?
Wenn der hoch genug ist könnte man ja die Kapazitätserhöhung bei Veranstaltungen auf TDD machen.
Die Multisektorantennen (Bilder habe ich von DIF gepostet damals) werden dann durch mMIMO Antennen für Band 38 ersetzt.
 
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Schuttwegraeumer

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1 Jan 2015
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Auch bei 3D Beam ?
Ob man damit Störungen vermeiden kann nehme ich mal an da man das gewünschte Ziel sehr genau anvisieren kann und damit die Störungen von ausserhalb geringer werden.
Da 5G/Pre5G mit TDD arbeiten wird auf der genau gleichen Frequenz gesendet wie empfangen und damit ist die Antennencharakteristik die genau gleichen was bei FDD ja nicht der Fall ist.
 
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maxb

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31 Mrz 2014
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...
Es gibt ja NSA und SA.
Bei NSA wird der Upload über das 4G Netz gemacht.
...
das ist so nicht richtig. bei NSA läuft der signaling flow über 4G (wegen dem 4G core und den Endgeräten, EN-DC), die „user-plane“ (der eigentliche Datenverkehr) läuft aber im DL und im UL über NR (=5G).

Die von dir angesprochene „uplink and downlink decoupling technology“ wird derzeit nur von Huawei angeboten und von keinem Endgeräte Hersteller unterstützt (was sich aber ändern kann/ wird).

ich habe hier schon 2 NR speedtests gepostet. bei denen sieht man das der UL nicht über 4G geht, da sich UL-CA bei den Endgeräteherstellern (wahrscheinlich aus Kostengründen, 5$ mehr???) nicht durchgesetzt hat.
 
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maxb

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31 Mrz 2014
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Schuttwegraeumer

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1 Jan 2015
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4G UL CA ist tatsächlich ein Stiefkind der Modemhersteller.
Ich habe einen M1, der kann UL CA nur mit Band 3C, Band 7C und Band 41C, also wäre das vieleicht ab 2020 bei A1 brauchbar.
UL CA über mehrere Bänder scheint garniemand zu unterstützen.

Der Nachfolger M2 kann übrigens abolut nicht mehr beim UL, er kann beim Download nur 5CA statt 4CA.
 
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Schuttwegraeumer

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1 Jan 2015
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DREI macht absolut garnix mehr in Sachen Band 38 oder Pre5G, hat man scheinbar nicht notwendig.
Dabei hätten die es in gewissen Gegenden notwendig alle ihre Frequenzen auf Sendung zu bringen.
 

maxb

Mobilfunk Teilnehmer
31 Mrz 2014
1.714
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DREI macht absolut garnix mehr in Sachen Band 38 oder Pre5G, hat man scheinbar nicht notwendig.
Dabei hätten die es in gewissen Gegenden notwendig alle ihre Frequenzen auf Sendung zu bringen.
macht doch keinen Sinn, die 5G Sender Erweiterung mit der 5 fachen Kapazität (100 statt 20MHz) kostet gleich viel.
 
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