Echtes Glasfaser? Bitte warten - Österreich baut weiter viel Vectoring aus

25 März 2014
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Österreich baut weiter viel Vectoring aus
A1 Telekom Austria baut auf dem Land weiter Vectoring aus, nennt es aber Glasfaser. Das Land ist weiter schlecht mit Glasfaser versorgt.

A1 Telekom Austria schließt mehr als 40.000 neue Haushalte im ersten Halbjahr 2021 an das Festnetz an. Das gab der Netzbetreiber am 19. Juli 2021 bekannt. A1 bezeichnet - wie früher die Deutsche Telekom - alle Zugänge als Glasfaser. Tatsächlich sind rund 13.000 der Hausanschlüsse nur FTTC (Fiber To The Curb) und werden zusätzlich mit Vectoring verbessert, sagte A1-Sprecher Jochen Ohnewas-Schützenauer Golem.de auf Anfrage.

In den ersten sechs Monaten wurde das Netz in fast 90 Gemeinden ausgebaut und damit um rund 2.100 Kilometer erweitert. Nur Neubauten und Gewerbeparks werden direkt an das Glasfasernetz angebunden, während in den Städten FTTB (Fiber To The Building) und im ländlichen Raum FTTC (Fiber To The Curb) eingesetzt wird. Rund 9.000 Access Remote Units wurden dazu von A1 in Österreich aufgestellt.

"A1 investiert jedes Jahr rund 500 Millionen Euro in den Netzausbau", erklärte A1-Chef Marcus Grausam. A1 Telekom Austria ist der größte Festnetz- und Mobilfunkbetreiber des Landes und gehört zur A1 Telekom Austria Group..

Österreich in Statistik des FTTH Council Europe der Vorletzte​

Im Mai 2021 lag Österreich nach Angaben der Branchenorganisation FTTH Council Europe auf dem vorletzten Platz (PDF) bei der FTTB/H-Versorgung (Fiber To The Home/Fiber To The Building). Schlechter ist das Festnetz nur noch in Belgien ausgebaut. Österreich kommt auf 2,1 Prozent Versorgung, wovon ein großer Teil von circa 80 Prozent auch genutzt wird. Das belegt, dass die Nachfrage für FTTH/B da ist.


Deutschland ist mit 4,9 Prozent auf dem viertletzten Platz. Die Take-up-Rate (Nachfrage nach schnelleren Zugängen) ist hier erheblich niedriger als in Österreich.
Quelle: https://www.golem.de/news/a1-teleko...ut-weiter-viel-vectoring-aus-2107-158249.html

Bildet euch selbst eure Meinung, ich hab sie und ja sie ist vernichtend für die A1 sowie Köstinger und Bundesregierung
 
27 Oktober 2016
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Komme viel umher und es fällt schon auf dass an allen Ecken und enden Glasfaser vergraben wird.
 
21 Januar 2015
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Sind mit Vplus die Grenzen im DSL Bereich für FTTC schon erreicht oder gibt es schon eine neue Technik um in 10-15 Jahren nochmal aufrüsten zu können? GFAST ist ja nur für kurze Entfernungen und daher nur fürFTTB geeignet. FTTG(Fiber to the Grundstücksgrenze) wird man wohl für Einfamilienhäuser kaum machen.
 
9 Dezember 2019
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Sind mit Vplus die Grenzen im DSL Bereich für FTTC schon erreicht oder gibt es schon eine neue Technik um in 10-15 Jahren nochmal aufrüsten zu können? GFAST ist ja nur für kurze Entfernungen und daher nur fürFTTB geeignet. FTTG(Fiber to the Grundstücksgrenze) wird man wohl für Einfamilienhäuser kaum machen.
Warum nicht? ONT in ein kleines Klemmkasterl und in's Gebäude mit vorhandenem Telefonkabel. Wird bei der kurzen Strecke kein Problem sein.
 
5 Juli 2014
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Anschlüsse Festnetzinternet je 100 Einwohner
Österreich : 29
Deutschland : 43

Anschlüsse Festnetzinternet je km2
Österreich : 30
Deutschland : 99

Mobilfunk Anteil v. gesamten Datenvolumen
Österreich : 36 %
Deutschland : 7 %

Mobilfunk Anteil Datensimkarten
Österreich : 15 %
Deutschland 1 %

Österreich ist außerdem noch Europameister bei den Sat-Haushalten (während Magenta regelmäßig TV-Kunden
verliert kann die Telekom in Deutschland regelmäßig Kundenzuwächse verzeichnen). Dazu kommt das die
Festnetztelefonie in Österreich unter 10 % Anteil hat, während es in Deutschland noch 40 % sind. Wo soll also
das Geld für den Netzausbau herkommen ? Von den 19,90 Euro A1-Alttarifen ? mfg
 
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26 März 2014
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Bildet euch selbst eure Meinung, ich hab sie und ja sie ist vernichtend für die A1 sowie Köstinger und Bundesregierung

Ja und bei den Förderungen sind die Bedinungen extrem locker. Ortschaft war laut BBA der Vertragsabschluss Anfang 2018 und es wurden erst jetzt bis Mitte 2021 die ARU aufgestellt und Leerrohre gegraben. Aber noch nicht in Betrieb. Da dauerts dann oft noch ein Jahr bis zur Freigabe. Erkennt man auch im Breitbandatals das das Projektenddatum einfach öfters nach hinten korriegiert wurde. Es gibt auch Orte wo laut BBA A1 Fördernehmer von FTTC Ausbau ist und noch nicht mal auf der Wholesale Seite eine Ankündigung gibt. Da wird dann wahrscheinlich die Inbetriebnahme 2025 sein.

Durch die Verzögerungen baut man eine Technolgoie aus die bei der Inbetriebnahme schon veraltet ist. Wenn man Pech und und nicht direkt bei der neuen ARU wohnt, hat man dann knapp über 30 Mbit weil das die Förderbedingungen in dem Bereich waren und es trotz Verzögerungen um Jahre keine Anpassung gibt. Gut mit Bonding kann man noch etwas raushohlen aber das ist teuer, sowohl einmalig als auch monatlich.



Sind mit Vplus die Grenzen im DSL Bereich für FTTC schon erreicht oder gibt es schon eine neue Technik um in 10-15 Jahren nochmal aufrüsten zu können? GFAST ist ja nur für kurze Entfernungen und daher nur fürFTTB geeignet. FTTG(Fiber to the Grundstücksgrenze) wird man wohl für Einfamilienhäuser kaum machen.

Ja es wird noch immer an so Dingen wie xg.fast geforscht wo man dann so 10 Gbit über 30 Meter bekommt im Labor. Mach meiner Meinung nach keinen Sinn mehr. In der Praxis wirds eh keine 10 Gbit geben und wenn man sich die letzten 30 Meter LWL sparen will lauft was falsch. Und mit 30 Metern kommt man in einen Mehrfamilienhaus nicht weit.


Warum nicht? ONT in ein kleines Klemmkasterl und in's Gebäude mit vorhandenem Telefonkabel. Wird bei der kurzen Strecke kein Problem sein.

Ja lieber noch ein paar mal Kupfer ausbauen anstatt gleich LWL und dann Jahrzehnte seine Ruhe zu haben.
 
9 April 2014
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...

Österreich ist außerdem noch Europameister bei den Sat-Haushalten (während Magenta regelmäßig TV-Kunden
verliert kann die Telekom in Deutschland regelmäßig Kundenzuwächse verzeichnen).

...

wobei man dazusagen muss, dass sich die grundsätzlichen Vorbedingungen in DE etwas anders gestalten:
zB. wird Kabel-TV zumeist vom Haus-Eigentümer für alle Wohneinheiten gesamt zur Verfügung gestellt und der jeweilige Anteil über die Betriebskosten weiterverrechnet ... für den Mieter besteht somit oft keine Wahl/Alternative des TV-Anbieters ...
 
9 Dezember 2019
171
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Ja und bei den Förderungen sind die Bedinungen extrem locker. Ortschaft war laut BBA der Vertragsabschluss Anfang 2018 und es wurden erst jetzt bis Mitte 2021 die ARU aufgestellt und Leerrohre gegraben. Aber noch nicht in Betrieb. Da dauerts dann oft noch ein Jahr bis zur Freigabe. Erkennt man auch im Breitbandatals das das Projektenddatum einfach öfters nach hinten korriegiert wurde. Es gibt auch Orte wo laut BBA A1 Fördernehmer von FTTC Ausbau ist und noch nicht mal auf der Wholesale Seite eine Ankündigung gibt. Da wird dann wahrscheinlich die Inbetriebnahme 2025 sein.

Durch die Verzögerungen baut man eine Technolgoie aus die bei der Inbetriebnahme schon veraltet ist. Wenn man Pech und und nicht direkt bei der neuen ARU wohnt, hat man dann knapp über 30 Mbit weil das die Förderbedingungen in dem Bereich waren und es trotz Verzögerungen um Jahre keine Anpassung gibt. Gut mit Bonding kann man noch etwas raushohlen aber das ist teuer, sowohl einmalig als auch monatlich.





Ja es wird noch immer an so Dingen wie xg.fast geforscht wo man dann so 10 Gbit über 30 Meter bekommt im Labor. Mach meiner Meinung nach keinen Sinn mehr. In der Praxis wirds eh keine 10 Gbit geben und wenn man sich die letzten 30 Meter LWL sparen will lauft was falsch. Und mit 30 Metern kommt man in einen Mehrfamilienhaus nicht weit.




Ja lieber noch ein paar mal Kupfer ausbauen anstatt gleich LWL und dann Jahrzehnte seine Ruhe zu haben.
Ich kann ehrlich das Problem jetzt nicht ganz verstehen. Vom ONT zum Router sollen's 50 Meter sein - da ist die Grenze des Machbaren wesentlich höher als jetzt. Besser so als mit 16 Mbit rumgurken.
 

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