Empfehlung für ein Konto zum Halten von Fremdwährungen mit "Kreditkarte"

27 Juni 2019
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Grundsätzlich bin ich punkto Geld- und Bankgeschäften so weit firm, habe aber bisher noch nie regelmäßig Guthaben in einer Fremdwährung gehalten usw. und bin Folge dessen diesbezüglich einfach nicht ausreichend / vollständig informiert.
  • Ich möchte - möglichst kostenfrei - EUR in USD umtauschen und die USD dann als solche "halten" können.
  • Es sollte möglich sein diese USD per "Kreditkarte" (auch über den Umweg PayPal) auszugeben.
  • Eine physische "Kreditkarte" ist nicht unbedingt erforderlich.
  • Eine Abbuchung überschüssiger USD von PayPal auf diese Kreditkarte oder ein in USD geführtes Unterkonto (gibt's so etwas denn (noch)?) wird ohne Konvertierung wohl nicht möglich sein!?
  • Wenn zwei PayPal-Konto im EUR-Raum registriert sind und bei beiden als weitere Währung USD akzeptiert werden, werden wohl auch bei einer Friends&Familie-Überweisung in USD Spesen anfallen, doch in welcher Höhe?
In der Vergangenheit hätte man wohl fast alles davon mit einem klassischen Fremdwährungskonto "abgedeckt" / erledigt, doch solche sind zum einen ja nicht gerade günstig und vielleicht gibt's heutzutage mit Revolut & Co. ja schlauere / flexiblere Lösungen.
 
25 März 2014
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Eine Abbuchung überschüssiger USD von PayPal auf diese Kreditkarte oder ein in USD geführtes Unterkonto (gibt's so etwas denn (noch)?) wird ohne Konvertierung wohl nicht möglich sein!?

Das klappt nur mit einem lokalen Bankkonto im Währungsraum, in dem das Paypal-Konto angelegt wurde.
Kannst du also im Normalfall vergessen.

Die praktikabelste Lösung ist noch, ein USD-Guthaben einfach auf dem Paypal-Konto liegen zu lassen und einfach über die Zeit bei diversen USD-Zahlungen auszugeben (wenn möglich)
 
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27 Juni 2019
3.925
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Das mit PayPal habe ich eigentlich schon befürchtet, aber sonst scheint TransferWise genau das zu sein was ich Suche; mir fiel nur der Name einfach nicht mehr ein und hatte nur im Gefühl, dass es eben nicht Revolut war.

Wenn ich es recht verstanden habe, werden Beträge in Fremdwährungen erst mal mit einem allfälligen Guthaben in dieser Währung auf einem Unterkonto gegengerechnet und erst danach wird auf die Hauptwährung (oder eben allfällige andere Fremdwährungen) zurückgegriffen!?

Gibt's bei TransferWise irgendwas zu beachten, einen Invite-Code oder was auch immer noch interessant sein könnte? Wie sieht es mit der Verknüpfung von Mobilgerät und Konto aus? Kann man da eventuell ein weiteres Gerät dazu"melden"; so wie bei George?
 
25 März 2014
2.475
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Wenn ich es recht verstanden habe, werden Beträge in Fremdwährungen erst mal mit einem allfälligen Guthaben in dieser Währung auf einem Unterkonto gegengerechnet und erst danach wird auf die Hauptwährung (oder eben allfällige andere Fremdwährungen) zurückgegriffen!?

Korrekt, exakt so läuft es.

Bei TransferWise fallen Gebühren für eine jede ausgehende Überweisung an. Also auch, wenn du dir zB selbst von deinem EUR-Konto bei TransferWise einen Betrag auf ein andere Euro-Konto von dir (zB bei der Bank XY) überweist.

Bei Revolut hast du das nicht.

Apple Pay können übrigens beide, falls das relevant ist. Was Gebühren für physische Karten betrifft, müsstest du dir die aktuellen Konditionen ansehen. Ich nutze die Dienste seit 2015 bzw. seit Beginn und damals war eine physische Karte kostenlos inkludiert (evtl. zahlt man inzwischen einmalig eine Kostenbeteiligung für Produktion und Versand, wenn man sich so eine Karte anfordert)
 
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27 Juni 2019
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Danke für den Kostenhinweis bei Überweisungen. Nun habe ich folgende Info dazu bei TransferWise gefunden, ohne daraus nun wirklich schlau zu werden.
TransferWise_und_die_Überweisungsarten_bzw_-kosten.png
Wer kann mir dazu bitte die relevanten Fallbeispiele liefern?

Bei meinen eigenen Überlegungen gehe ich erst mal davon aus, dass der jeweils zu überweisende Betrag ja schon auf meinem TransferWise-Konto vorhanden ist; also sowohl per Debitkarte als auch per Banküberweisung ausgegeben werden könnte. Oder hat man dort doch kein richtiges Girokonto? Vor allem worin besteht jetzt der Unterschied zwischen einer "Überweisung vom Bankkonto" oder einer "Online-Banküberweisung"? Die Sache mit der Schnellüberweisung ist ja noch leidlich einleuchtend und ohnedies irrelevant, weil ein Tag auf oder ab ja keine Rolle spielt.
 
25 März 2014
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Man hat dort sogar ein Multiwährung-Girokonto, das tatsächlich aus mehreren Konten gleichzeitig besteht.

In den USA und ich denke auch GB kannst du sogar eine lokale Kontonummer/Bankleitzahl erhalten - zusätzlich zu IBAN und BIC - womit du ganz normal am dort inländischen Zahlungsverkehr teilnehmen kannst, für eingehende Überweisungen von Zahlungspartnern im jeweiligen Land.

Was den Unterschied zwischen der 1-Euro- und 40-Cent-Überweisung betrifft, kann ich dir leider nicht helfen. Ich zahle nichts für die "normalen" Bankdienstleistungen, und deshalb habe ich abgehende Überweisungen in dieser Form noch nie genutzt, seit sie kostenpflichtig sind.

--edit--
Was ich mir aber vorstellen kann:

€ 1: Es ist immer ein SEPA instant payment, sofern die Empfänger-Bank es bereits unterstützt. Zahlungseingang beim Empfänger - europaweit! - damit binnen 10 Sekunden. Quasi Echtzeit.

€ 0,40: Die Billigsdorfer-Überweisung: Zahlungseingang binnen ein paar Stunden (ich weiß, innerhalb Österreichs braucht eine Überweisung Bank-übergreifend 1 Bankwerktag ... das ist aber mehr ein österreichisches Spezifikum und außerhalb unserer Landesgrenzen schon wieder ganz anders)
 
10 Mai 2014
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Nun habe ich folgende Info dazu bei TransferWise gefunden, ohne daraus nun wirklich schlau zu werden.
TransferWise_und_die_Überweisungsarten_bzw_-kosten.png

Wer kann mir dazu bitte die relevanten Fallbeispiele liefern?
Es gibt unterschiedliche Überweisungsmöglichkeiten, die auch unterschiedlich bepreist sind.

Beispiel: Ich will 100 Euro auf ein thailändisches Konto überweisen.
Es wird der momentane Wechselkurs angezeigt -> momentan 36,4881 THB pro 1 Euro
Dann habe ich die Auswahl von verschieden Überweisungsmöglichkeiten:
- 'Schnell'-Überweisung mit einer Debit- oder Kreditkarte kostet 2,07 EUR Gebühr (wirklich schnell - in Minuten überwiesen)
- 'Einfach'-Überweisung - 1,78 EUR Gebühr man zahlt per Online-Banküberweisung (dauert aber länger)
- die ' Preiswert'-Überweisung geht auch übers Bankkonto, habe ich aber nie probiert.

Meine Überweisungen nach Thailand habe ich immer über die Kreditkarte gemacht, das dauert nicht einen oder zwei Tage wie eine ÜW per Hausbank-Bankkonto sondern nur Minuten und ist auch wesentlich günstiger.
 
27 Juni 2019
3.925
2.029
Entschuldigt bitte wenn ich da nachfrage aber die Kombination aus Schnellüberweisung (die mir pe se klar ist) und "Kreditkarte" bringt mich leider immer noch zum Grübeln. Daher jetzt ganz genau die Frage, ob damit die eigene TransferWise-Debitkarte gemeint ist, und der Überweisungsbetrag somit ganz normal vom Guthaben bei TransferWise abgebucht wird, oder ob man dafür eben doch eine andere "Kreditkarte" (z.B. eine Revolut, Advanzia, usw.) benötigt (und Folge dessen natürlich das Guthaben bei TransferWise gar nicht angerührt wird)?

Und bei "Bankkonto" und "Online-Banküberweisung" ist wohl das TransferWise-Konto gemeint, oder etwa doch nicht?
 

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