Energiekostenausgleich - Energiegutschein

27 Juni 2019
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Da der diesbezüglich Brief nun auch bei mir / uns eingeworfen wurde, hier gleich einmal ein paar Schmankerl rund um dessen Einlösung:

Erst mal braucht es den seltsamen QR-Code gar nicht, wenn man den Gutschein digital im Webbrowser am PC einlösen will. Es reicht die im Brief rechts ob angegebene Website aufzurufen: https://www.energiekostenausgleich.gv.at

Da die Gutscheinnummer mit der Anschrift im Briefkopf verknüpft ist, kann man den Antrag stets nur für die jeweilige Adresse einreichen. So weit, so gut / klar, aber was man tun kann, wenn der Brief erst gar nicht ankommt oder vom Adressaten versemmelt wird (was wohl öfter vorkommen wird als man gemeinhin annehmen möchte), wird nirgendwo beantwortet.

Ein weiteres Schmankerl bietet die Auswahl des Stromlieferanten. Den suchen die Kunden von gogreenenergy nämlich vergebens in der Liste, in der man lediglich den seit über vier Monaten umbenannten Vorgänger Namens easygreenenergy findet; und das im digitalen Zeitalter! :rolleyes: Zudem ist es vollkommen unerheblich welchen Buchstaben man ins Suchfeld eingibt, denn die Liste ist weder alphabetisch geordnet, noch springt die Auswahl entsprechend dem ersten eingegebenen Buchstaben an den ersten diesbezüglich Eintrag usw.
Stromlieferantenauswahl.png

In der FAQ zum Energiegutschein, die natürlich nicht gleich direkt über die vorhin genannte Website, sondern nur über den Link https://www.oesterreich.at/energiekostenausgleich, erreichbar ist, werden allerlei mehr oder minder wichtige Fragen überausführlich beantwortet. Doch just eine der naheliegendsten Fragen (nämlich wie das ganze abläuft, wenn ich zwischen der Antragstellung, dessen Bearbeitung und der Endabrechnung den Stromlieferanten wechsle) wird äußerst knapp behandelt, denn als beantwortet würde ich das nicht bezeichnen, zumal die Antwort ja offen lässt, wie man dann an die Gutschrift bzw. das Geld gelangt.
Stromlieferantenwechsel.png
Vermutlich muss jeder Stromlieferant beim Erstellen einer Abrechnung ab dem Juni 2022 per Schnittstelle in irgendeinem Register nachsehen, ob es da noch einen bereits genehmigten, aber noch nicht eingelösten Gutschein gibt, aber das steht halt nicht in der Antwort; könnte den Steuerzahler ja interessieren. Somit muss der den Status seines Antrages abrufen um zu wissen ob dieser genehmigt wurde und kann / darf / muss hoffen, dass die Gutschrift dann auch wirklich bei der nächsten (Jahres)Abrechnung berücksichtigt wird.

Bisweilen könnte man fast meinen, die Leute im BRZ (oder wer auch immer das Dingens verbrochen hat), verstünden nichts von einer Website-Gestaltung. Und dieser Schmarr'n soll dann auch noch das Vorbild für andere EU-Staaten werden ...
 
Zuletzt bearbeitet:
13 Mai 2014
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Da die Gutscheinnummer mit der Anschrift im Briefkopf verknüpft ist, kann man den Antrag stets nur für die jeweilige Adresse einreichen. So weit, so gut / klar, aber was man tun kann, wenn der Brief erst gar nicht ankommt oder vom Adressaten versemmelt wird (was wohl öfter vorkommen wird als man gemeinhin annehmen möchte), wird nirgendwo beantwortet.

Diese Vorgaben/Beschränkungen sind ja gar nicht so schlecht, da dürfte man aus den „Schnitzelgutschein-Diebstählen“ gelernt haben.
 
21 April 2021
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Beim Ausfüllen und der Wahl des Versorgers lief es bei mir völlig problemlos ab, war in wenigen Minuten erledigt. Da kann ich jetzt nichts Schlechtes sagen.

Stromanbieterwechsel: Es gibt doch eine Frist, bis zu der der Antrag eingegangen sein muss. Entweder ist man bis dahin bzw. bis zur Antragsstellung beim neuen Anbieter oder man bleibt beim Alten. In letzter Zeit habe ich mich, durch einen akzeptablen Tarif bedingt, nicht mit Stromanbietern beschäftigt, die derzeit herumgeisternden Preise bieten aber auch nicht wirklich einen Anlass dazu. Man kann natürlich diskutieren, ob da jemand theoretisch (!) benachteiligt sein könnte. In 99% der Fälle dürfte die Vorgangsweise aber einfach und praxistauglich sein. Ich habe noch keinen Antrag um eine Förderung/Unterstützung/Ausgleich gesehen, der so einfach auszufüllen war. Außer Name, Zahlpunktnummer und der Zusicherung eines ausreichend niedrigen Einkommens wird ja nichts abgefragt.
 
27 Juni 2019
5.605
3.291
Das Ausfüllen selbst ist natürlich einfach, weil ja nichts großartiges zu machen ist, aber dass man auch heutzutage, vor allem nach dem Ablauf einer Fixpreisgarantie oder wegen der Aufkündigung durch den Stromlieferanten, diesen wechselt, ist sicher kein Einzelfall. Und eine unsortierte und fehlerhafte Stromlieferantenliste ist einfach ein No-Go!
 
23 Mai 2020
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Gestern kam der Energiegutschein an und wer hätte es gedacht, natürlich falsch adressiert (falsche TOP Nummer bei über 70 Wohnungen im Gebäude). Nach einem Anruf bei der Hotline wurde mir mitgeteilt, dass man den Gutschein ab Ende Mai nachbestellen kann. Daraufhin habe ich gefragt, ob man den Gutschein auch digital erhalten kann, weil das mit einer erneuten postalischen Zustellung sowieso nichts wird. Der Herr meinte nur, dass sie es selber noch nicht wissen, wie man den Gutschein nachbestellen kann.

Nun Frage ich mich, wer ist denn bitte auf die Idee gekommen, die Energiegutscheine per Post zu versenden?!. War ja klar, dass das nichts wird. Zumal die Briefe mit "Bewohnerinnen und Bewohner dieser Adresse" adressiert sind, für das letzte Seriendruckfeld in MS-Word hat wohl das Budget nicht gereicht. Die Funktionen "Mein Postkorb" oder "E-Briefkasten" sind wohl in der Bundesregierung nicht allgemein bekannt.

In meinem Fall ist die Jahresabrechnung ca. am 25. Mai, das heißt, ich muss jetzt über ein Jahr warten, nur weil der Zusteller die TOP-Nummer am Briefkopf nicht mit der Nummer am Briefkasten abgeglichen hat.

Einfach nur zum Kopfschütteln :rolleyes:
 
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29 Januar 2016
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Nun Frage ich mich, wer ist denn bitte auf die Idee gekommen, die Energiegutscheine per Post zu versenden?!
Nicht alle sind bei Handysignatur (neu: Digitales Amt) angemeldet. Daher postalisch (sind auf der "sicheren" Seite)

(Selbst ich bis gestern noch nichts erhalten im Postkasten)
 
11 Dezember 2018
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Zumal die Briefe mit "Bewohnerinnen und Bewohner dieser Adresse" adressiert sind, für das letzte Seriendruckfeld in MS-Word hat wohl das Budget nicht gereicht.
Das ist Absicht - da damit datenschutzmäßig unbedenklich. Alles was aus dem Melderegister abgefragt wird, ist eine Adresse und die Anzahl der dort Wohnsitzgemeldeten.

Die Funktionen "Mein Postkorb" oder "E-Briefkasten" sind wohl in der Bundesregierung nicht allgemein bekannt.
Also ich hab dort beim "E-Briefkasten" in den letzten 4 Jahren genau einen Brief erhalten - und der wurde dann 2x gemahnt, weil ich natürlich nicht benachrichtigt wurde von der Post. Bin froh, dass der eben nicht verwendet wird.
 
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31 März 2015
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Hat sich bei jemanden von euch der Status von „eingereicht“ bereits geändert?
 
15 September 2014
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Hat jemand eine Idee was in folgendem Fall zu tun ist:

Wohnung 1
Strom: Anbieter A / Kunde: Ich
Hauptwohnsitz: Mieter X

Wohnung 2
Strom: Anbieter A / Kunde: Ich
Hauptwohnsitz: Ich

Es wurde an beide Wohnsitze ein Gutschein geschickt.

So wie ich das jetzt herauslese, kann
1) Mieter X von Wohnung 1 den Gutschein nicht einlösen, weil er selbst kein Kunde bei Stromanbieter A ist (beide Wohnungen laufen auf mein Kundenkonto).
2) ich nicht für 2 Wohnsitze gleichzeitig einen Gutschein einlösen, weil man zumindest einen Tag mit dem Hauptwohnsitz an dem betroffenem Wohnsitz gemeldet sein muss.

Wäre über Tipps dankbar!
 
23 Mai 2020
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Nicht alle sind bei Handysignatur (neu: Digitales Amt) angemeldet. Daher postalisch (sind auf der "sicheren" Seite)
Das verstehe ich natürlich, allerdings hat das zuständige Ministerium sicher die Daten, wer eine Handysignatur mit aktiviertem Postkorb hat und wer nicht. Daher kann man ja auch einstellen, dass man behördliche Briefe online erhalten möchte und wer keine Handysignatur hat, soll den Gutschein normal per Post bekommen. Das würde einiges an Kosten und an Frust bei den Bewohnern (er)sparen. ;)

Das ist Absicht - da damit datenschutzmäßig unbedenklich. Alles was aus dem Melderegister abgefragt wird, ist eine Adresse und die Anzahl der dort Wohnsitzgemeldeten.
Was würde datenschutzmäßig gegen eine Abfrage des Namens aus dem Melderegister sprechen? Die zuständige Gemeinde besitzt ja diese Daten und das Ministerium kann sie jederzeit abfragen.
Außerdem sehe ich den Namen im Briefkopf nicht als ein Problem. Alle anderen Briefe werden ja auch persönlich adressiert und die Post/der Zusteller weiß doch schon längst, welche Person sich hinter der Adresse befindet (theoretisch). Nebenbei würde ein Brief in einem Umschlag, der mit "Bundesregierung" bedruckt ist, nicht wirklich das Interesse wecken, dass er abgefangen wird, insbesondere, da er an jeden Haushalt zugestellt wird und schon sehr lange in den Medien kommentiert wurde.

Also ich hab dort beim "E-Briefkasten" in den letzten 4 Jahren genau einen Brief erhalten - und der wurde dann 2x gemahnt, weil ich natürlich nicht benachrichtigt wurde von der Post.
Das ist natürlich ungünstig, wenn das passiert, aher würde ich es bevorzugen, dass wirklich alle Briefe über den E-Briefkasten kommen, aber nur, wenn man explizit zugestimmt hat (nicht gleich nach Erstellung des Post-Accounts).
Ich habe nämlich oft das Problem, dass Briefe falsch, oder gar nicht zugestellt werden. Die "Meisterleistung" war sogar vor etwa einem Jahr, als meine Bankomatkarte inklusive PIN (seperate Briefe) nicht zustestellt wurden. Nach einigen Wochen hab ich dann bei der Bank nachgefragt, wo denn die Karte bleibt, aber laut Bank wurde die Karte schon längst zugestellt. Lösung: Karte sofort gesperrt und neue Karte mit Abholung in der Filiale bestellt. Daher bevorzuge ich jede Art der digitalen Kommunikation anstatt eines klassischen Briefes (falls möglich).
(Sorry für Off Topic)
 
9 April 2014
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der Brief wird an den Haushalt zugesandt und nicht an eine Person, da die ggf. adressierte Person ja nicht mit dem Mieter/Strom-Kunden übereinstimmen muss ...
 
21 Dezember 2015
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hab das zeug auch bekommen und mal eingeschickt. war in 2min ausgefüllt.
mal schaun wie genau sie sind bei der gehaltsobergrenze 😬
 
29 Januar 2016
3.306
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Das verstehe ich natürlich, allerdings hat das zuständige Ministerium sicher die Daten, wer eine Handysignatur mit aktiviertem Postkorb hat und wer nicht. Daher kann man ja auch einstellen, dass man behördliche Briefe online erhalten möchte und wer keine Handysignatur hat, soll den Gutschein normal per Post bekommen. Das würde einiges an Kosten und an Frust bei den Bewohnern (er)sparen. ;)
Du stimmst mit mir überein. ;)
Aber:
der Brief wird an den Haushalt zugesandt und nicht an eine Person, da die ggf. adressierte Person ja nicht mit dem Mieter/Strom-Kunden übereinstimmen muss ...
Deshalb.... (und da geht es mit persönlicher Zustellung mit aktiviertem Postkorb leider nicht, weil "nicht persönlich")
 
23 Mai 2020
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Dann verstehe ich es allerdings nicht, warum der Gutscheincode mit der genauen Adresse gekoppelt ist. Eine Person/ein Haushalt wird ja nicht zwei Gutscheine einlösen, und wenn schon, müsste das spätestens beim Stromanbieter auffallen.
 
29 Januar 2016
3.306
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Dann verstehe ich es allerdings nicht, warum der Gutscheincode mit der genauen Adresse gekoppelt ist. Eine Person/ein Haushalt wird ja nicht zwei Gutscheine einlösen, und wenn schon, müsste das spätestens beim Stromanbieter auffallen.
Genaue Adresse sind: Ort und Straßenangabe. Bewohner sind eigentlich egal. Siehe 3. Abschnitt hier.
Mache du mal einen Verbesserungsvorschlag an die Politik. Bin auf deren Reaktion gespannt.
 
3 Januar 2015
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was ist eigentlich wenn ich heute den Gutschein einlöse und im Sep. 2022 vom Versorger A zu Versorger B wechsle
Wer zahlt das dann aus?!
Danke
 
27 Juni 2019
5.605
3.291
So bald der Gutschein bearbeitet und zur Einlösung freigegeben wurde, wird er bei der erst besten ab dem Juni 2022 erfolgenden Abrechnung automatisch berücksichtigt (dazu wird wohl beim Erstellen der Abrechnung in der Gutscheindatenbank nachgesehen, ob da (noch) eine Gutschrift vorliegt). Bei welchen Stromlieferanten man zu diese Zeitpunkt ist tut los nichts zur Sache und weiß der Kunde ja ohnedies.
 
27 Juni 2019
5.605
3.291
Ich fand diesen Punkt auch dämlich weil sinnlos, insbesondere wenn man schneller wechseln sollte, als der Gutscheinantrag bearbeitet wird usw. Da kann man nur auf der Hut sein und genau hinsehen bzw. den bisherigen Stromanbieter darauf aufmerksam machen, dass man den Gutschein beantragt hat.