Energiekostenausgleich - Energiegutschein

25 März 2014
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Ich habe die Befürchtung, dass der Verbund die Preise noch einmal erhöht...
Ich glaub das kommt viel jetzt drauf an, was Gerichte sagen zum Thema 100% Wasserkraft usw. Allgemein ist der Verbund sehr vorsichtig gerade mit Preiserhöhungen. Bei bestehenden Verträgen was ich kenne hat man bislang keinerlei Preiserhöhungen gemacht, sprich diese sind bei gut 9 Cent immer noch.

Gerichte dürften sich hier auf folgende Aussagen sehr interessant finden:
Wissen Sie woher Ihr Strom kommt?
Der VERBUND-Sauberkeitsnachweis garantiert Ihnen 100 % Wasserkraft aus Österreich.
Stromkennzeichnung der VERBUND AG gem. § 78 Abs. 1 und 2 ElWOG 2010 und
Stromkennzeichnungs-VO 2011 für den Zeitraum 1.1.2019 bis 31.12.2019. Durch den vorliegenden
Versorgermix fallen weder CO2-Emissionen noch radioaktive Abfälle an. 100 % der Nachweise
stammen aus Österreich.
 
17 Dezember 2021
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Und macht es Sinn beim Verbund zu bleiben und auf ein Gerichtsurteil in 10 Jahren zu warten in der Hoffnung, man bekäme alles oder zumindest einen nennenswerten Anteil wieder zurück?
Selbst wenn dem so wäre, ist man ja schon lange weggewechselt und fällt somit bis zum Urteil um günstigen Tarif um.

Und warum kostet der Strom in Wien um 6% mehr im Vergleich zu NÖ/Bgld. wegen "Gebrauchsabgabe".
Damit kassiert die Stadt 6% von Mondpreisen mit ohne nur einen Finger krumm zu machen!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
17 Dezember 2021
891
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Interessant finde ich diesen Passus vom Verbund:
Zitat aus den AGB:
8.2. Wertsicherung Arbeitspreis:
8.2.1. ÖSPI: Der mit dem:der Kund:in vereinbarte Arbeitspreis ist mit dem von der Österreichi-
schen Energieagentur berechneten und veröffentlichten gewichteten Österreichischen Strom-
preisindex (ÖSPI) wertgesichert. Der ÖSPI bildet näherungsweise die Beschaffungskosten
der Stromlieferanten nach und ist im Internet auf der Webseite der Österreichischen Ener-
gieagentur unter www.energyagency.at/fakten-service/energiepreise/strompreisindex.html
veröffentlicht. Auf dieser Seite sind die relevanten Werte des ÖSPI unter der Überschrift „Downloads“
im pdf-Dokument „ÖSPI Monatswerte (pdf)“ in der Spalte „ÖSPI (gewichtet)“ jederzeit abrufbar. Sollte
der ÖSPI von der Österreichischen Energieagentur nicht mehr veröffentlicht werden, wird zwischen
VERBUND und dem:der Kund:in ein neuer Index für Preisänderungen des Arbeitspreises vereinbart.


Also wenn man sich auf den markierten Satz beruft, dürften sie kaum mehr verlangen als noch vor einem Jahr, da sich die Beschaffungskosten kaum geändert haben beim 100%-Öko Verbundstrom aus Eigenerzeugung.
Und es ist hier nicht die Rede von Börsenkursen sondern es geht um "näherungsweise" Beschaffungskosten, die ja durch die Eigenbeschaffung unverändert sind. Beim Faktor 10 ist näherungsweise sicher nicht ansatzweise mehr zulässig als Formulierung für unveränderte Beschaffungskosten!
 
27 Juni 2019
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Tja, nur schreibt die österreichische Energieagentur dann doch ein bisschen mehr (als der Verbund) und es geht sehr wohl um die Großhandelspreise an der Börse:
Der ÖSPI wird nach einer standardisierten Methode und auf Basis der Notierungen an der Energie-Börse EEX (European Energy Exchange) in Leipzig berechnet. Grundlage des ÖSPI sind die Marktpreise für Strompreis-Futures der kommenden vier Quartale. Sie sind gleichzeitig ein Indikator für die zu erwartende Entwicklung des Strompreises. Konkret werden neben den Werten für Grundlast, also der regelmäßigen, bandförmigen Stromlieferung, auch die Werte für Spitzenlast zur Berechnung herangezogen.
Der ÖSPI zeigt an, um wie viel Prozent sich der Einkaufspreis für Strom im kommenden Monat gegenüber der Basisperiode, dem Vormonat und dem Vorjahr auf Grundlage eines fiktiven Beschaffungsverhaltens verändert.
 
27 Juni 2019
5.605
3.291
War ja auch nicht als Vorwurf an Dich gerichtet, sondern nur als Hinweis darauf, dass man durch eine unvollständige Wiedergabe einen Sachverhalt ins glatte Gegenteil verbiegen kann. Denn nur weil eine Ware teuer gehandelt wird bedeutet das ja noch lange nicht, dass die auch entsprechend teuer produziert wurde. Doch genau das soll die in den AGB stark verkürzte zitierte Passage glaubhaft machen. Immerhin kann Österreich seine Grundlast ja wohl zu einem sehr erheblichen Teil selbst abdecken, und die Spitzenlast bzw. der generelle Mehrverbrauch werden die Gesamtgestehungskosten wohl nicht ernstlich innerhalb eines lausigen Jahres verfünffacht haben. Denn wäre das so, hätten die Stromerzeuger schon längst Zeter und Mordio geschrien und alle Verträge mit einer Preisbindung ratz-fatz aufgekündigt und nur mehr Monatsfloater im Angebot.
 
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Reaktionen: karlwien
29 Oktober 2014
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Jetzt wollte ich gerade den Wechsel online beim Verbund einleiten.
Allerdings kann man hier nicht den gewünschten Lieferbeginn angeben sondern es steht:
"Gewünschter Lieferbeginn Strom
Der Lieferantenwechsel erfolgt zum frühestmöglichen Zeitpunkt, welcher in einem gesonderten Schreiben mitgeteilt wird
."
Somit werde ich wohl noch ein paar Wochen zuwarten müssen.
 
29 Januar 2016
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Jetzt wollte ich gerade den Wechsel online beim Verbund einleiten.
Allerdings kann man hier nicht den gewünschten Lieferbeginn angeben sondern es steht:
"Gewünschter Lieferbeginn Strom
Der Lieferantenwechsel erfolgt zum frühestmöglichen Zeitpunkt, welcher in einem gesonderten Schreiben mitgeteilt wird
."
Somit werde ich wohl noch ein paar Wochen zuwarten müssen.
So oder so schreiben es ziemlich alle online. Der Wechsel geht eigentlich innerhalb von 2 bis 3 Wochen vonstatten. Dafür erhält man (wie erwähnt) ein gesondertes Schreiben.
 
17 Dezember 2021
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Hab auch grad gewechselt, allerdings weg vom Verbund zur Wien-E. Da steht dann am Email drauf, wann der vorraussichtliche Wechseltermin sein wird. Hier exakt 2 Wochen später, jedoch als vorraussichltich angeführt.
Allerdings wenn du eine Neuanmeldung machst (hab ich bei einem auch), also auf anderen Namen (etwa den deiner Frau) erfolgt der Wechsel noch am selben Tag, selbst wenn man es am späten Nachmittag eingibt!!!