Erste Bank verrechnet Gebühr wenn gezahlt wird mit Paypal GB

14 Mai 2018
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Bei PayPal mit Kartenzahlung kommt es immer auf den Standort des Vertragsunternehmens an. Spotify hat ihren Sitz in Schweden und ist daher im EWR aber außerhalb der Eurozone. Die Easybank verlangt die Gebühr auch bei Transaktionen in EUR wenn sie außerhalb der Eurozone statt finden.

Wenn man bei PayPal eine SEPA Bankverbindung hinterlegt und verwendet kann man diese Gebühren umgehen denn damit bucht PayPal in der Eurozone ab.

bei mir ist bei PayPal eine ganz normale SEPA Bankverbindung der Easybank hinterlegt. Trotzdem fallen die Gebühren an.

Hierzu die Stellungnahme der Easybank:

Nach Rücksprache mit der zuständigen Fachabteilung beziehen wir uns auf die bereits am XX via Mail
kommunizierte Stellungnahme unserer KollegenInnen.
Ob eine Transaktion außerhalb der Europäischen-Währungsunion vorliegt, entscheidet sich nach dem Standort
des Vertragsunternehmens (in diesem Fall USA), welcher in einem zentralen System hinterlegt ist. Das
angefallene Manipulationsentgelt errechnet sich somit anhand des vorliegenden Preisblatts.
 
21 März 2016
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Also entweder wurde Luxemburg der 51. Staat der USA, oder "Softwarefehler, kann man nichts machen". /s
Meine Spotify Transaktionen gehen laut George nach Stockholm und nicht irgendwo in Luxemburg. (Country Code ist 752 auf der Transaktion was fuer Schweden steht). Ich gehe also davon aus, dass die noch existierende Spotify AB die Transaktionen abwickelt und nicht die SA.
 
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27 Juni 2019
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Wie schon mal erwähnt, aber offenbar immer noch nicht bei allen angekommen: Wer seine "Kreditkarte" nicht in der Heimatwährung (und bei uns ist das nun mal der EUR) und / oder im Ausland (bei uns ist das nun mal außerhalb des Euroraums) einsetzt, der muss grundsätzlich mit einem Entgelt wegen des Fremdwährungs- und / oder Auslandseinsatzes rechnen! Näheres dazu findet man in den Vertragsunterlagen zu seiner "Kreditkarte". Daher wird der schlaue Konsument eine "Kreditkarte" nutzen, bei der solche Entgelte erst gar nicht erhoben werden, aber hinterher darüber zu lamentieren weil man vorab nicht mitgedacht hat, ist halt nicht wirklich schlau, und schon gar keine Problemlösung!


Auf "einfache Sprache" übersetzt also: Du nix zahlen in EUR oder Du nix zahlen im Euroraum, Du machen Kreditkartenunternehmen reich!


@mark100: Um welches Unternehmen ging es, und wie wurde genau bezahlt?

@MOM2006: Du hast also eine Zahlung an Spotify getätigt. In welcher Währung war der Betrag zu begleichen und wie genau ist die Zahlung erfolgt?
 
Zuletzt bearbeitet:
11 Dezember 2018
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So gern ich das Onlinebanking und die Funktionen der Erste Bank/Sparkasse hab, solche Sachen zeigen halt doch immer wieder, dass sie trotzdem noch eine traditionelle Bank mit all den Vor- und vor allem Nachteilen sind...

Ich schwöre auf meine 2-Kontenstruktur mit Revolut (früher N26) als Proxykonto, von dem eingekauft, bezahlt, Netflix, Spotify, etc. abgebucht wird und dem Konto bei der Sparkasse, wo die "ernsthaften" Sachen passieren, dort ist wo das Gehalt draufkommt, Miete, Strom, Heizung und Finanzamt bezahlt wird.

So ganz ohne österreichisches Konto geht's nicht, aber so habe ich auch den Vorteil, dass ich mein Monats"budget" 1:1 auf dem Kontostand von meinem Revolut Konto sehe. Netter Nebeneffekt, dass ich nicht mit der Sparkasse diskutieren muss, wofür ich mein Geld rausschmeiße ;)

Edit: Sinngemäß gilt das natürlich auch für die Easybank, Raiffeisen, etc. sowie Nuri, bunq und was auch immer euer Fintech der Wahl ist.
 
27 Oktober 2015
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So gern ich das Onlinebanking und die Funktionen der Erste Bank/Sparkasse hab, solche Sachen zeigen halt doch immer wieder, dass sie trotzdem noch eine traditionelle Bank mit all den Vor- und vor allem Nachteilen sind...

Ich schwöre auf meine 2-Kontenstruktur mit Revolut (früher N26) als Proxykonto, von dem eingekauft, bezahlt, Netflix, Spotify, etc. abgebucht wird und dem Konto bei der Sparkasse, wo die "ernsthaften" Sachen passieren, dort ist wo das Gehalt draufkommt, Miete, Strom, Heizung und Finanzamt bezahlt wird.

So ganz ohne österreichisches Konto geht's nicht, aber so habe ich auch den Vorteil, dass ich mein Monats"budget" 1:1 auf dem Kontostand von meinem Revolut Konto sehe. Netter Nebeneffekt, dass ich nicht mit der Sparkasse diskutieren muss, wofür ich mein Geld rausschmeiße ;)

Edit: Sinngemäß gilt das natürlich auch für die Easybank, Raiffeisen, etc. sowie Nuri, bunq und was auch immer euer Fintech der Wahl ist.
So hätte ich das zukünftig auch vor. 🙂
Nur warum Revolut statt N26, wenn ich fragen darf?
 

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