[Frage] Anpassung Netzwerkkabel im Haus

Gorbag

Mobilfunk Teilnehmer
26 Nov 2014
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Aktuell haben wir im Haus eine suboptimale (Telefon)verkabelung, die ich nun gegen Netzwerkkabel austauschen möchte. Das Modem befindet sich derzeit im Obergeschoß und ich möchte es in den Keller direkt zum Hausanschluss verlegen. Gleichzeitig möchte ich die bestehenden Telefonleitungen austauschen und gegen Netzwerkkabel ersetzen (Leerrohre sind groß genug). Siehe dazu auch die beiden Prinzipskizzen.

Das Modem ist derzeit als "modem only" konfiguriert und es ist eine static route (DMZ) zum Router im Wohnzimmer gelegt. An diesem Router hängen derzeit der PC, der Sat-Receiver sowie die Smartphones.
Ich möchte nun dieses Modem im Keller direkt beim Hausanschluss (Foto anbei) anhängen und laut Skizze ein Netzwerkkabel in das OG anstatt dem Telefonkabel einziehen. Gleichzeitig möchte ich das (bald kommende) Steuergerät für die Alarmanlage an dieses Modem anhängen, wobei die bestehende DMZ-Anbindung zum Router im WZ beibehalten werden soll. Die Netzwerkdose 2 soll eine Doppeldose werden, um damit Dose 1 und Dose 3 versorgen zu können (ggf. über einen Switch, da hier später vielleicht auch mal ein Computer stehen wird).

-> Funktioniert das grundsätzlich so, wie ich mir das vorstelle?

Zum Aufstellort des Modems sehe ich derzeit zwei Möglichkeiten:
1) Entweder wird das Modem direkt an den Hausanschluss gehängt und bleibt in einem Schrank drinnen (siehe Foto). Hier frage ich mich allerdings, ob es dabei eventuell zu einem Temperaturproblem kommen kann, wenn der Schrank die ganze Zeit geschlossen bleibt.
2) Das Modem wird 2-3 m entfernt an die Außenseite des Schrankes (also gut belüftet) gehängt, dann muss ich allerdings ein 3 m Telefonkabel zum Modem und ein 3 m verlängertes Netzwerkkabel zurück zum Hausanschluss führen, damit dieses Netzwerkkabel dann in das OG geführt werden kann. "Vorteil" dieser Variante wäre, dass das Alarmanlagen-Steuergerät dann nur mehr 1 m vom Modem entfernt wäre.

Gibt es hier eventuell andere Ideen oder bessere Vorschläge?
 

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sebinity

Mobilfunk Teilnehmer
11 Dez 2018
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Was ich an deiner Skizze nicht ganz verstehe: Du hast die Netzwerkdosen in Serie gezeichnet, hast du vor, das ganze auch so (mit einem Kabel zwischen den Endpunkten) zu konfigurieren oder planst du eh eine sternförmige Verkabelung?
Generell würde ich (wenn sichs irgendwie ausgeht) eine Verkabelung empfehlen, die immer eine möglichst direkte Verbindung Router -> Dose/Gerät ermöglicht und nicht noch eine weitere zwischenschaltet. Ein passiver Switch als Dose nimmt dir halt die halbe Bandbreite.
 
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Fabey

Mobilfunk Teilnehmer
13 Sep 2018
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Ich würde noch einen PoE Switch besorgen und damit dann die AP's versorgen sparst dir steckdosen :). Ansonsten finde ich die lösung ideal.
 

Gorbag

Mobilfunk Teilnehmer
26 Nov 2014
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@sebinity bei der Steigleitung vom Keller in Raum 1 (Telefonkabel ins OG) ist aufgrund des Leerrohres nur ein Kabel möglich. Daher muss ich im Bereich der Netzwerkdose 2 dann an die anderen Dosen verteilen; das gedenke ich mit Hilfe dieses (bereits vorhandenen) Switches zu tun.
@Fabey Hast du so einen Switch gemeint wie ich ihn gerade gepostet habe? Den könnte ich nur im Bereich der Netzwerkdose 2 platzieren, anders geht es im Moment nicht.
 

tommy

Mobilfunk Teilnehmer
14 Apr 2014
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Raum1/2 Bzw WOZI/Keller sind die selbe Ebene?

Dann würde ich bei "Netzwerkdose2" einen Wifi AP Setzen, die obere Etage mit einem "eigenen" Wlan versogen und per LAN weiter in Raum2, "netzwerkdose1" und WOZI

..oder einfach auf 5g warten, das gibts ab 2020 eh Flächendeckend. ✌
 
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sebinity

Mobilfunk Teilnehmer
11 Dez 2018
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Darf man bitte kur Zwischenfragen was "passiver Switch als Dose" ist, etwa ein winziger Switch der per PoE mit Strom versorgt wird? Und wieso halbiert er die Bandbreite?
War jetzt vielleicht eine sehr patscherte Formulierung, weil ich nicht zu sehr herumschreiben wollte. Es gibt (oder gab mal) die Möglichkeit, dass man jede einzelne Ader der CAT >5 Kabel plump auf zwei Buchsen gleichzeitig anschließt. Dann werden alle Pakete und Informationen eben an beide angeschlossenen Geräte gesendet, wovon sie einer halt ablehnt. Ist eine sehr drastische Maßnahme, aber ein Switch, oder allgemein eine Konstruktion, die keinen Strom braucht kann's nicht anders machen, als alles überall hin zu schicken.

Wie's @Gorbag beschrieben hat, macht's natürlich mehr Sinn. Das mit dem Switch am Ende der einen Leitung macht Sinn. Dann sehe ich auch keinen Grund, woran die Verkabelung scheitern sollte.
 

dannym

Mobilfunk Teilnehmer
10 Mai 2014
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Danke und den zukünftige PLAN Grafik und Text von Gorbag verstehe ich gerade leider auch nicht (und ob diese gestückelte Verkabelung auch Gigabit fähig sein soll)?:

Bei Netzwerkdose 2 braucht man da statt Doppel nicht eine LAN-Dose mit 3 Ports?:
Also z.B. Port 1 führt zu Modem in Keller.
Port 2 und 3 führen zu Netzwerkdosen 1, 3.
Alle drei Ports sind mit Patchkabel am Switch angesteckt.

Netzwerkdose 1 wäre eine Doppeldose(= 2 Ports)?:
Port 1 führt zu Netzwerkdose 2.
Port 2 führt zu Netzwerkdose WZ im Keller.
Wenn man dann ein kurzes Patchkabel in Port 1, 2 steckt hat man eine durchgehende Verbindung .
 

Gorbag

Mobilfunk Teilnehmer
26 Nov 2014
1.188
579
Raum1/2 Bzw WOZI/Keller sind die selbe Ebene?
Raum 1 + 2 = Obergeschoß
Wohnzimmer + Keller = Erdgeschoß (Haus ist in einer Hanglage, "Keller" ist in den Hang hineingebaut). Wlan im OG wird nicht benötigt.

Bei Netzwerkdose 2 braucht man da statt Doppel nicht eine LAN-Dose mit 3 Ports?:
Im Raum 1 gibt es momentan eine LAN-Dose (deren Kabel ins Wohnzimmer führt) und einen Telefonanschluss. Dieser Telefonanschluss soll zu einem Doppelport umgebaut werden, damit von diesem aus Raum 2 versorgt werden kann. Im Endeffekt nach dem Umbau dann eh drei Ports.
Netzwerkdose 1 bleibt ein Single-Port, der Telefonanschluss wird dann zu "Netzwerkdose 2 mit zwei Ports".

Interessanterweise hat sich bis jetzt noch niemand zum Thema "Modem im Schrank" geäußert, ob es hier zu Temperaturproblemen kommen könnte oder nicht. Schöner (mit hohem WAF) wäre natürlich das Modem im Schrank, allerdings soll es mir dann halt auch nicht wegen dem Wärmestau krepieren.
 

email.filtering

Mobilfunk Teilnehmer
27 Jun 2019
421
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Was mir an der Skizze noch fehlt ist der Aufstellungsort des Routers. Soll der dorthin, wo die Netzwerkdose 2 eingezeichnet ist? Oder soll das Modem durch ein entsprechendes Kombigerät ersetzt werden?

Wenn Du das Modem in den Kasten verbannst klappt das schon, nur sollte dann rings herum entsprechend viel Luft sein, weshalb das Fach dann kaum noch nutzbar sein wird. Und da die Abwärme des Modems aufsteigt, kannst Du das nicht direkt unter dem darüber liegenden Fach montieren. Denn dann wäre ein Wärmestau gewiss!
 

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