Gefährliche U-Bahnhöfe in Wien

alex34653

Mobilfunk Teilnehmer
13 Mai 2014
2.547
1.856
Klar. Es macht letztendlich auch kaum bis keinen Sinn Einzelfälle medial an den Pranger zu stellen. Ganz egal wer sich wo an wem vergeht.
Doch, macht es. Denn letztendlich ist alles ein Einzelfall. Oft kommt der halt wiederholt vor, nach dieser Logik dürfte man über nix berichten.

Garnicht darüber zu reden schützt jedoch wiederum letztendlich auch die Täter, die sich dadurch in/mit ihrem Handeln sicher Fühlen.
Man kann jedoch auch Dinge (medial) thematisieren ohne Einzelfälle ins Rampenlicht zu zerren. Faktum ist jedoch das über manche Dinge letztendlich garned geredet wird. Wie z.B. die von mir genannten Studien. Wer hat darüber denn schon berichtet? Wer hat überhaupt schon mal was darüber gelesen, geschweige denn davon gehört?? Selbst in meinem Umkreis kaum jemand...
Stimmt, wobei der Täter da wohl eher weniger Angst vor Berichterstattung haben muss als vor polizeilicher Anzeige. Und da fühlen sie sich aufgrund der Person des Opfers (LebensgefährtIn, EhepartnerIn) und der Nachbarn eher sicher, dass keine Anzeige erstattet wird.

Was den Zugang der Medien angeht, habe ich einen anderen Eindruck. Die Übergriffe der Asylwerber z.B. am Praterstern vor geraumer Zeit war damals ein riesen Bahö. Ich kann mich jedoch in keinster Weise daran erinnern, daß Übergriffe von Öschis jemals ansatzweise derart hohe mediale Wellen ausgelöst hätten.
Das erklärt sich recht leicht: Weil es die durch Inländer einfach nicht gab. Würde eine Horde inländischer Notstandshilfebezieher ausrücken und eine bestimmte Region beabspruchen bzw. terrorisieren gäbe es ebenso einen Aufschrei (nur dass man politisch einfacher reagieren könnte - einerseits aufgrund der geänderten Konstellation im Nationalrat, andererseits weil eben mit weniger Widerstand der „politisch Korrekten“ zu rechnen wäre).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Schuttwegraeumer

alex34653

Mobilfunk Teilnehmer
13 Mai 2014
2.547
1.856
In Innsbruck ist es auch schlimmer geworden
Schlimmer als was? Als es selbst? Als wann? Vergleichswert? Vergleichszeitraum?

auch der Innsbrucker Hauptbahnhof ist kein sicherer Ort mehr nur mehr Drogen Dealer etc.
Drogen Dealer (sic!) sind potentiell unsicher? Oder machen sie einen Ort in deiner Welt unsicher?

Meiner Erfahrung nach sind sie eher bestrebt in Ruhe „ihr Geschäft betreiben“ zu können.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: peterw

Pimpifax

Mobilfunk Teilnehmer
23 Mrz 2014
1.029
483
Würden keine Totschlägerargumente in die Runde geworfen, würden Diskussionen konstruktiver bleiben. ;-)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: alex34653

culminacio

Mobilfunk Teilnehmer
23 Jan 2018
93
26
@alex34653 Die Kriminalitätsstatistik Wiens ist hier und da mal um ein paar Prozentpunkte gestiegen, insgesamt aber ca. 10 % niedriger als vor 9-10 Jahren. Und das, obwohl in der gleichen Zeit die Bevölkerungszahl um ca. 10 % gestiegen ist.

Natürlich glaubt man das Gegenteil, wenn manche Zeitungen mit "Kriminalität in Wien explodiert!" titeln. Dabei gibt's die meiste Unruhe hauptsächlich in jenen Zeitungen, nicht auf den Straßen Wiens.

Man müsste ja nicht die sicherste bzw. eine der sichersten Großstädte der Welt sein, damit es sicher ist. Besonders auf Wien bezogen sind die Ängste aber einfach nur noch peinlich.
 

alex34653

Mobilfunk Teilnehmer
13 Mai 2014
2.547
1.856
@culminacio Mich würde interessieren wo du „Ängste“ aus meinen Postings herausliest :rolleyes:

Aber genau solche Polemik verhindert leider vielerlei konstruktive Diskussion und sachliches Auseinandersetzen mit Tabuthemen, was dann wieder die Dunkelziffer in die Höhe treibt (und Statistiken niedrig hält) - denn: „Darüber spricht man nicht!“ :(
 

Gringo

Mobilfunk Teilnehmer
9 Feb 2017
1.779
1.026
Wenn ich während einer nächtlichen U-Bahnfahrt von "dunkelhäutigen Neo-Österreichern" mehrmals mit "Brauchst an Stoff?" angesprochen werde, hebt das nicht unbedingt mein Sicherheitsgefühl
 

culminacio

Mobilfunk Teilnehmer
23 Jan 2018
93
26
@culminacio Mich würde interessieren wo du „Ängste“ aus meinen Postings herausliest :rolleyes:

Aber genau solche Polemik verhindert leider vielerlei konstruktive Diskussion und sachliches Auseinandersetzen mit Tabuthemen, was dann wieder die Dunkelziffer in die Höhe treibt (und Statistiken niedrig hält) - denn: „Darüber spricht man nicht!“ :(
Das ist kein Tabuthema. Dieses Thema wird seit Jahren in verschiedensten Medien und in der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Und die Ängste gibt es nun mal in der Bevölkerung und sie werden auch vorangetrieben. Ängste mache ich daran fest, dass man nach Gefühl alles schlimmer findet, obwohl es sogar sicherer geworden ist. Es müsste nicht mal sicherer geworden sein, es müsste nicht eines der sichersten Städte der Welt sein, es wäre mit viel weniger Widerspruch auch schon daneben. Da leiten nicht Fakten, sondern Emotionen.
 

alex34653

Mobilfunk Teilnehmer
13 Mai 2014
2.547
1.856
Oh doch, in Ö ist sehr vieles ein Tabuthema. Unter anderem Alkohol, Gehalt, sexuelle Vorlieben und auch Gewalt in der Familie.

Was du ansprichst ist der Unterschied zwischen objektiver Sicherheit und subjektivem Sicherheitsgefühl.
 

culminacio

Mobilfunk Teilnehmer
23 Jan 2018
93
26
Das jedenfalls ist kein Tabuthema, wird seit Jahren überall diskutiert. Mag mal ein Tabuthema gewesen sein, wie auch immer, aber ist es seit Jahren nicht.
 

Aktuelle Themen