Gis definition für Fernseher

30 Dezember 2016
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Hallo,
als per Gerichtsurteil festgelegt wurde dass ein Internetzugang nicht ausreicht um die Rundfunkgebühr zu erheben habe ich diese sofort abgemeldet. Dies war bei mir kein Thema da ich ohnehin keinen Fernseher mehr hatte.

Nun stellt sich mir aber die Frage wie beim GiS ein Fernseher überhaupt definiert wird, die ausführungen auf der offiziellen Homepage finde ich nur unzureichend. So wird breits der besitz eines funkionstüchtigen Fernsehers als beitragspflichtig erklärt aber ein Computer eben nicht.

Nun zu meiner Frage: Was ist beim GiS der Unterschied zwischen Ferseher und Monitor?

Wie wird entschieden dass es sich zB um einen 42 Zoll Ferseher handelt und nicht um einen 42 Zoll Monitor. Die Frage beschäftigt mich nun da besonders in den letzten Jahren die technischen Grenzen zwischen den Geräten verschwunden sind. Sowohl Anschlüsse als auch verbaute Technik sind mittlerweile ja oft ident. Verbaute DVBT Karten und dergleichen ausgenommen aber diese sind ja bei weitem nicht in allen Geräten

Vielleicht findet sich ja ein fachkundiger Forist.

MfG

Martin
 
4 Juni 2015
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also die Definition ist äußerst schwammig. Ich werde falls in unserem haus ein TV kaputt wird diesen gegen einen Info-Screen ersetzten und entsprechende Programme über IPTV konsumieren.

Proiblem ist halt, ein Sat-Receiver bedient sich Rundfunktechnologien und ist somit GIS pflichtig.

Also alle Geräte die Rundfunktechnologien nutzen, ob DVB-T2, Sat oder Kabel sind GIS-Pflichtig. D.h. Receiver, Sticks, externe Geräte etc.
 
19 Juni 2015
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Es gilt, sobald die Möglichkeit zum Empfang besteht zahlst du. Wenn du das nicht willst musst du dir Monitore, oder Infoscreens anschaffen die keine Receiver eingebaut haben und alle Radios aus der Wohnung entfernen.
 
30 Dezember 2016
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Ich habe es vlt. etwas zu ungenau formuliert.
Hier mal der betrffende Auszug von gis.at

"
Wenn Sie eine Rundfunkempfangseinrichtung besitzen, also ein Gerät, das Rundfunktechnologien verwendet, dann müssen Sie das melden (VwGH vom 30.06.2015, Zl. Ro2015/15/0015).
Das bedeutet: Jeder Fernseher an sich stellt eine Rundfunkempfangsanlage dar und ist damit melde- und gebührenpflichtig. Und zwar ganz unabhängig davon, wie oft Sie Ihr Gerät einschalten und welche Programme Sie hören oder sehen.

Beispiele melde- und gebührenpflichtiger Gerätekonstellationen:
  • Fernsehgeräte
  • Kabel-TV
  • Satelliten-TV
  • Computer und Tablets mit DVB-T-Stick oder TV-Karte oder Radio- Karte
  • Radiogeräte und sonstige Geräte mit UKW-Empfang "

Hier wird recht explizit darauf hingewiesen dass absolut jeder Fernseher anzumelden ist(sobald min. 1Stk. im Haushalt).
Meine Frage bezieht sich deshalb auf die Frage was den nun überhaupt ein Fernseher ist da die Unterscheidung zu einem Monitor technisch nicht mehr begründbar ist.
 
19 Juni 2015
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Meine Frage bezieht sich deshalb auf die Frage was den nun überhaupt ein Fernseher ist da die Unterscheidung zu einem Monitor technisch nicht mehr begründbar ist.
Ein Fernseher hat einen eingebauten Empfänger für DVBS/T/C was auch immer. Wenn das nicht drin ist ist es nicht GIS pflichtig. Also Monitore und Infoscreens ohne eingebautem Empfänger sind von der GIS ausgenommen
 
26 März 2014
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Ein Fernseher hat einen eingebauten Empfänger für DVBS/T/C was auch immer. Wenn das nicht drin ist ist es nicht GIS pflichtig. Also Monitore und Infoscreens ohne eingebautem Empfänger sind von der GIS ausgenommen

War nicht das Argument der GIS jetzt so, dass es reicht im Empfangsbreich zu wohnen. Weil selbst wenn du nur einem Beamer, Info Display oder so hast kannst du jederzeit ins nächste EDV Geschäft gehen und dir eine DVB-T Box oder Stick kaufen und schauen.

Wenn ab 2018 dann auch DVB-T2 komplett verschlüsselt ist dann kann eigentlich auch ein Gerät mit Tuner ohne GIS gekauft werden. Weil ORF kannst du dann nur mehr nach Erwerb der ORF Smartcard (die ja nur mit gültiger GIS freigeschalten wird) empfangen. Und ein SAT Receiver ohne ORF Karte kann auch keinen ORF empfangen. Nach GIS Logik müsste ja dann ganz Europa zahlen weil dort ja empfangbar wäre.
 
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19 Juni 2015
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War nicht das Argument der GIS jetzt so, dass es reicht im Empfangsbreich zu wohnen. Weil selbst wenn du nur einem Beamer, Info Display oder so hast kannst du jederzeit ins nächste EDV Geschäft gehen und dir eine DVB-T Box oder Stick kaufen und schauen.
Solange du keinen DVB-T Stick/Box hast musst du nicht zahlen, da keine Möglichkeit zum Empfang gegeben ist.
 
26 März 2014
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Solange du keinen DVB-T Stick/Box hast musst du nicht zahlen, da keine Möglichkeit zum Empfang gegeben ist.

Ja im Gesetzt steht "versorgt" also interpretiert die GIS das es reicht im Empfangbereich zu leben.

Das Programmentgelt ist unabhängig von der Häufigkeit und der Güte der Sendungen oder ihres Empfanges zu zahlen, jedenfalls aber dann, wenn der Rundfunkteilnehmer (§ 2 Abs. 1 RGG) an seinem Standort mit den Programmen des Österreichischen Rundfunks gemäß § 3 Abs. 1 terrestrisch (analog oder DVB-T) versorgt wird.

§ 31 Abs. 10 ORF-G
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10000785
 
19 Juni 2015
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Auf GIS.at steht
Eigentlich ist es ganz einfach: Jeder, der Geräte besitzt, die Rundkfunktechnologien verwendet, ist gesetzlich verpflichtet, Rundfunkgebühren zu bezahle
Also wären Displays ohne Empfänger ausgenommen, da sie keine Rundfunktechnologien verwenden...
 
26 März 2014
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Also wären Displays ohne Empfänger ausgenommen, da sie keine Rundfunktechnologien verwenden...

Vergiss den Verein. Alles nur schwammiges Blabla.

Geräte, die den Empfang von Rundfunk an einem Standort (Wohnung, Einfamilienhaus, etc.) ermöglichen, unterliegen laut Rundfunkgebührengesetz der Gebührenpflicht. Es kommt also darauf an, ob an einem Standort Rundfunk konsumiert wird. Nicht meldepflichtig ist der Rundfunkempfang außerhalb von Gebäuden (Autoradio).

Also Fernseher im Garten ist ok? Stell mir einen kleinen Raspberry mit Stick in den Garten und streame über WLAN.

Und oben weiter steht ja Radiogeräte mit UKW. Also heute jedes Handy sobalds im Haus ist.