Huawei E3372 Non-Hilink + OpenWrt + Bridgemodus mit eigenem Router dahinter

Gsicht

Mobilfunk Teilnehmer
22 Mrz 2014
6.551
1.589
Ist möglich. Wer ein Image will bitte reinschreiben welches Modell er hat und ich mach dann ein Image:

Downloads: https://drive.google.com/drive/folders/0B7dvEzWKEUxATVJ4dzl2TlNMVHc

Update ohne "Keep Settings" durchführen! Bei einigen Modellen braucht man die sysupgrade-Variante, zB der WNDR3700. Trotzdem flasht natürlich jeder auf eigene Gefahr. :)

Wenn Pakete sich nicht installieren lassen: Software->Configuration
Zeile "check_signature" entfernen!

Falls nicht schon so eingetragen, folgende Paketquellen hinzufügen:
Code:
dest root
dest ram /tmp
lists_dir ext /var/opkg-lists
option overlay_root /overlay
src/gz base http://downloads.openwrt.org/chaos_calmer/15.05-rc3/ar71xx/generic/packages/base
src/gz luci http://downloads.openwrt.org/chaos_calmer/15.05-rc3/ar71xx/generic/packages/luci
src/gz management http://downloads.openwrt.org/chaos_calmer/15.05-rc3/ar71xx/generic/packages/management
src/gz packages http://downloads.openwrt.org/chaos_calmer/15.05-rc3/ar71xx/generic/packages/packages
src/gz routing http://downloads.openwrt.org/chaos_calmer/15.05-rc3/ar71xx/generic/packages/routing
src/gz telephony http://downloads.openwrt.org/chaos_calmer/15.05-rc3/ar71xx/generic/packages/telephony
Was funkioniert?

Viele haben ja Probleme besonders mit dem E3372 und den Ofmodemsandmen-Firmwares. Mit dieser Firmware funktionieren Huawei E3272 und E3372, also die vermutlich am weitest verbreiteten Modelle. Und zwar nicht im langsamen PPP-Modus, sondern im schnelleren NCM-Modus. Wäre froh wenn es ein paar LTE-User testen könnten, ich kann mangels LTE nicht sagen ob die Geschwindigkeit tatsächlich erreicht wird.
Tethering funktioniert auch, andere Geräte hab ich nicht probiert.
Hilink-Modelle funktionieren natürlich auch!

Zur Konfiguration sei gesagt das es nicht automatisch abläuft, ein wenig einstellen muss man schon.

Konfiguration für OpenWrt-Router:
  • Im Webinterface auf Network->Interfaces gehen.
  • "Add new Interface" und im folgenden Name vergeben, DHCP als Protokoll sowie als Adapter "eth2" bzw. "ethX" vergeben. Statt X kommt die Nummer hin die das Huawei-Modem bekommen hat. Wenn man sich nicht sicher ist, einfach das Modem kurz ausstecken und F5 drücken, ein ethX-Adapter müsste verschwunden sein, dieser ist der richtige.
  • Nachdem erstellen des Interface auf "Edit" klicken, "Firewall Settings" und dort "wan" anklicken.
Konfiguration für eigenen Router dahinter:
  • In diesem Modus kann man einen eigenen Router verwenden, dieser bekommt natürlich die IP die der Provider einem gibt!
  • Network->Interfaces dann löscht man die WAN-Interfaces, sofern diese vorhanden sind.
  • Nun beim LAN-Interface auf "Edit" klicken, auf "Physical Settings" gehen und das Hackerl bei "Bridge Interfaces" aktivieren. Anschließend hackelt man das Huawei-ethX dazu an.
  • DHCP deaktivieren. (Auf "unmanaged" stellen)
  • Der Router dahinter wird mit dem OpenWrt-Router auf folgende weise verbunden: Von einem LAN-Port auf den WAN-Port beim gewünschten Router dahinter. Anschließend sollte kein Gerät mehr mit dem OpenWrt-Router verbunden werden! Nur der gewünschte Router dahinter darf angeschlossen werden!
  • Man kann auch eventuell vorhandene WAN-Ports vom OpenWrt-Router verwenden, dann muss man aber anders Bridgen. Wie die Interfaces dann heißen kann ich nicht sagen, beim 1043ND zB ist WAN als eth1 gekennzeichnet. In dem Fall verbindet man natürlich den WAN-Port mit WAN-Port.
Erforderliche Konfiguration für beide Varianten:
  • Man muss dem Modem natürlich noch sagen dass es sich verbinden soll. Das kann man auf folgende weise machen:
  • System->Startup unten vor dem "exit 0" fügt man folgende Zeile ein:
  • Code:
    echo -e "AT^NDISDUP=1,1,\"drei.at\"\r" > /dev/ttyUSB0
    hier beispielsweise für Drei. Statt USB0 muss man je nach Modell auch USB1 oder USB2 verwenden. Wenn man sich nicht sicher ist kann man den Befehl auch im putty eingeben und schauen ob die LED am Modem zu leuchten anfängt. Dieser Befehl bewirkt dass bei Start des Routers die Verbindung aufgebaut wird.
  • Bisher bekannt:
ttyUSB0 für E3372
ttyUSB1 für E3272​
  • Reißt die Verbindung aus irgendeinem Grund ab, hilft diese Einstellung: System->Scheduled Tasks und anschließend folgendes eingeben:
  • Code:
    * * * * * /bin/echo -e "AT^NDISDUP=1,1,\"drei.at\"\r" > /dev/ttyUSB0
  • Das bewirkt dass einfach jede Minute der Befehl zum Verbinden geschickt wird. Sofern bereits verbunden ist, passiert nichts.
  • (Ist keine sehr elegante Lösung, aber besser als nichts...)
Empfangsstärke? Beschränkung auf ein bestimmtes LTE-Band?

Hier kann euch @KOSH weiterhelfen, sein Thread dürfte leicht zu finden sein. Je nachdem wie sich die Modems diese Befehle merken macht es sinn sie in System->Startup einzutragen.

Warum funktioniert es überhaupt?

Im Gegensatz zu anderen Firmwares verwende ich nicht den Kernel-Treiber für die Huawei-Geräte sondern den Linux-Treiber von Huawei selber.

Nützliche Einstellungen:

Code:
0 9 * * * /sbin/reboot
Eintragen in System->Scheduled Tasks

Der Befehl bewirkt dass der Router jeden Tag um 9 Uhr neustartet. So kann man seine 24h-Trennung darauf legen, oder sicherstellen dass jeden Tag versucht wird zu verbinden. Ganz hilfreich falls das Modem abstürzen sollte.

Dyndns ist in den neueren Versionen (v3, v4) bereits dabei, ansonsten:

Per putty oder belibigem SSH-Tool verbinden:
Code:
opkg update
opkg install ddns-scripts luci-app-ddns
Im Webinterface sollte nun unter Services DDNS vorhanden sein.

Bridge-Modus Problemlösung:

Im Bridge-Modus kriegt der Router dahinter nicht mit wann sich die IP ändert aufgrund von Verbindungsabbruch, 24h-Trennung. Die Leasetime beträgt nämlich 6 Tage, solange wird der Router dahinter keine neue Anfrage stellen.

Code:
opkg update
opkg install diffutils
Datei /etc/gcom/dhcp.gcom mit folgendem Inhalt erzeugen:
Code:
opengt
set com 115200n81
set comecho off
set senddelay 0.01
waitquiet 0.1 0.1
flash 0.1

:start
send "AT^^DHCP?^m"
get 1 "" $s
print $s

:continue
exit 0
Im Verzeichnis /home/ folgende eine Datei bridge.sh erzeugen, mit Inhalt:

Code:
#!/bin/sh

sleep 30

rm /home/newf
rm /home/oldf

gcom -d /dev/ttyUSB0 -s /etc/gcom/dhcp.gcom > /home/newf
gcom -d /dev/ttyUSB0 -s /etc/gcom/dhcp.gcom > /home/oldf

while true
do
        if diff /home/oldf /home/newf >/dev/null ; then
                echo "Keine Aenderung"
                rm /home/oldf
                cp /home/newf /home/oldf
        else
                echo "IP geandert"
                rm /home/oldf
                rm /home/newf
                sleep 10
                echo "Reboot"
                /sbin/reboot
        fi
        sleep 30

        gcom -d /dev/ttyUSB0 -s /etc/gcom/dhcp.gcom > /home/newf

        sleep 10
done
Diese Datei nun ausführbar machen chmod +x bridge.sh
Diese Datei kann man nun entweder händisch starten:

screen ./bridge.sh

oder automatisch beim Reboot. Kann im Webinterface bei System->Startup eingetragen werden

sh /home/bridge.sh

Die Gefahr beim automatischen Starten: Wenn kein Modem angeschlossen ist, wird das Teil nach 40 Sekunden neustarten. Die Zeiten kann man natürlich anpassen, die Zahl hinter sleep ist in Sekunden.



Neues Verbindungsaufbau-Skript:

Code:
#!/bin/sh

if test -e /dev/ttyUSB0
then
        /bin/echo -e "AT^NDISDUP=1,1,\"drei.at\"\r" > /dev/ttyUSB0
        sleep 1
fi

if test -e /dev/ttyUSB1
then
        /bin/echo -e "AT^NDISDUP=1,1,\"drei.at\"\r" > /dev/ttyUSB1
        sleep 1
fi


ip=$(ifconfig eth1 | grep "inet addr" | awk -F: '{print $2}' | awk '{print $1}')
if [ $ip ]
        then
                echo "Hat noch eine IP"
        else
                udhcpc -i eth1 -t 3 -n -q -S
fi
Als /home/connect.sh abspeichern.

Cronjob dazu:

Code:
* * * * * /bin/sh -c '/home/connect.sh'

Connect-String für A1:
Code:
echo -e "AT^NDISDUP=1,1,\"A1.net\",\"ppp@A1plus.at\", \"ppp\"\r" > /dev/ttyUSB0
Ping und Reboot bei Verbindungsabbruch
Weitere Wiederbindungsmöglichkeiten
 
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Ich bin schon am testen, erste Speedtests wirds morgen geben.
Danke nochmal @Gsicht für deine Mühe und Hilfe.
 

Macbook Pro

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So hab mich doch noch dran gemacht, also funktionieren tut es jetzt mal. Auch Wifi funktioniert anstandslos (2,4 und 5 GHz getestet).

ABER leider bin ich Speed her sowas von weit weg von dem wo er sein sollte.



komm nicht mal ansatzweise an die 100 Mbit und auch der Ping ist um einiges schlechter.

Der von meiner Sig ist von heute Vormittag auch über den WNDR3700 aber am Stick war Hilink.

Das gibts doch nicht. Wieso läuft der Stick ohne Hilink schlechter als mit?

Was noch sein könnte das es mit einer anderen Firmware besser funkt, ich hab bis jetzt nur eine Non-Hilink und zwar die aus dem Non-Hilink Thread.

@jackbox welche hast du drauf?
 
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Macbook Pro

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Ich werd mich noch bissl mit anderen Firmware spielen. Hab mir jetzt ein paar besorgt, aber die die jetzt oben ist dürfte die letzte schon sein. Zumindest hab ich nur ältere gefunden.

Ja ich machs eigentlich fast immer über drei.speedtest.net

Der Ping ist auch so schlecht, ich versteht das nicht:

 

Macbook Pro

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Aja gar nicht vienna, na gut ich werds morgen nochmal probieren hab die SIM daweil wieder ins Webgate gesteckt.

Was mir noch aufgefallen ist anscheinend geht nur der 1. LAN Port bei den andern tut er gar nichts.
 

KOSH

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Info:
Beim E3276 wird das NON-Hilink vom Multiweb unterstützt ohne etwas zu verändern aber die Downloadwerte sind da auch nur bei 50 MBit.
Der Weg ist aber schon der Richtige siehe Dovado
 

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