Inflationsausgleich

cavaliere

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18 Apr 2018
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Niemand hat dich zuerst rein gebeten ;)

Welche Fakten ich hier verdrehe, wirst du uns dann wohl schuldig bleiben. Ich habe hier Zahlen und Fakten genannt, von dir ist ständig nur ein "Nyet", "Falsch" und Semibeleidigungen gekommen, ohne dass du auch nur im Allergeringsten auf irgendwas eingegangen bist. Damit erübrigt sich jegliche Diskussion, welches es mit dir aber eben nicht gegeben hat.

Es ist eigentlich relativ einfach und es ist eigentlich nicht ganz klar, worüber du hier überhaupt diskutieren willst. Wenn die jährliche Saläranpassung bereits ganz oder zum grössten Teil von einer Indexanpassung der Miete aufgefressen wird, wird wohl nicht viel für den Rest bleiben.

Wenn du das verleugnest, verstehst du entweder nicht die Grundrechenarten oder du verbreitest absichtlich die Ammenmärchen der WKO - gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut ;)
 
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sss

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25 Mrz 2014
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Wenn die jährliche Saläranpassung bereits ganz oder zum grössten Teil von einer Indexanpassung der Miete aufgefressen wird, wird wohl nicht viel für den Rest bleiben.

Wenn du das verleugnest, verstehst du entweder nicht die Grundrechenarten....
Aber auch das ist leider genauso die falsche Betrachtungsweise wie wenn ich sagen würde, dass telefonieren ja ohnedies 10% (Hausnummer) günstiger ist als voriges Jahr. Daher kann heuer der KV-Erhöhung entfallen.

Es ist völlig irrelevant ob deine Mietpreiserhöhung deinen Nettomehrverdienst auffrisst oder nicht. Die Miete ist ein Teil von XYZ Teilen des täglichen Lebens. Betrachtet werden muss das gesamte Spektrum. Also Verteuerungen genauso wie Vergünstigungen.

In dem Fall vollendest du den Rechenweg nicht ;-)
Du müsstest alle Mehrbelastungen und Vergünstigungen addieren, davon sprichst du nur nie. Es dreht sich lediglich immer um ein Teil des großen Puzzels. Exemplarisch halt die Mietpreissteigerung und die Teuerung vom NÖM Joghurt. Da hört die Rechnung nur nicht auf.

Was machst du zB mit Produkten die im Preis gleich bleiben. DM (DrogerieMarkt) macht das mWn so, da steht oft am Preisschild dabei "Seit XYZ nicht mehr im Preis erhöht." Diese Produkte sind dann alle günstiger als im Vorjahr, da du mehr verdienst, das Produkt aber nicht teurer geworden ist. Das müsstest du schon mal gegenrechnen. >> Kann man natürlich nicht für jeden Einzelnen machen, weil das vom Aufwand her völliger Mumpiz wäre.

Daher bleibt als einziges übrig einen allgemein gültigen Durchschnitt zu bilden, der zwar nichts mit der konkreten Situation eines jeden Einzelnen zu tun hat, aber dennoch auf alle Anwendung findet.
 
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mahe

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9 Apr 2014
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Bin ich froh dass ich mir über sowas keine Gedanken machen muss.
Ich brauch aber auch nicht viel um normal zu leben, da bleibt genug übrig um es sozusagen aus dem Fenster zu werfen ...

Ich merke von dem Angesprochenen also nichts, eher im Gegenteil.
Ich führe aber auch kein Buch darüber wieviel mich der Einkauf von zB Lebensmittel kostet.
 

cavaliere

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18 Apr 2018
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@sss, damit hast Du sicher nicht ganz Unrecht, aber die meisten Dingen bleiben eben nicht gleichpreisig bzw. werden sogar billiger. Auch werden Dinge ja nicht per 1. Jänner sofort teurer, daher ist es schwer zu sagen Produkte sind günstiger geworden weil sie im Jänner mit "seit November nicht verteuert" angepriesen werden. Das kann sich sehr schnell im Feber oder März ändern. Egal welche Preise ich mir näher anschaue, sie tendieren rauf, nicht runter.

Um beim Billa zu bleiben, Semmeln sind von ,15 auf ,19 rauf und einige Wochen später auf ,17 runter. Sind sie damit 10% billiger geworden oder doch eher 13% teurer?

Mir ist durchaus bewusst das wir hier - bei diesen konkreten Beispielen - im Centbereich sind, aber das ändert am prozentuellen Faktor nichts und der ist schlussendlich jener der zählt. Gehälter steigen um ein bis zwei Prozent, während die Alltagskosten im Schnitt zwischen vier und zehn Prozent steigen, je nachdem wo der Konsumationsfokus liegt. Das passt schlicht nicht zusammen.
 
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rage4

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5 Jul 2014
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Was machst du zB mit Produkten die im Preis gleich bleiben. DM (DrogerieMarkt) macht das mWn so, da steht oft am Preisschild dabei "Seit XYZ nicht mehr im Preis erhöht." Diese Produkte sind dann alle günstiger als im Vorjahr, da du mehr verdienst, das Produkt aber nicht teurer geworden ist. Das müsstest du schon mal gegenrechnen. >> Kann man natürlich nicht für jeden Einzelnen machen, weil das vom Aufwand her völliger Mumpiz wäre.

Daher bleibt als einziges übrig einen allgemein gültigen Durchschnitt zu bilden, der zwar nichts mit der konkreten Situation eines jeden Einzelnen zu tun hat, aber dennoch auf alle Anwendung findet.
Interspar : NÖM Kakao Milch 1,39 €/l Preis gültig ab 09.05.2016

Seit damals ist der Milchpreis (ab Hof) um ca. 30 % gestiegen. Das die Milchpreise derzeit ansteigen (auch tlw. beim Interspar) ist daher nichts außergewöhnliches. Tatsächlich geben wir in Österreich gerade einmal 9,7 % der gesamten Haushaltsausgaben für Lebensmittel aus und sind damit unter dem EU - Durchschnitt von 12,1 %. (Eurostat 2018).
mfg

https://www.interspar.at/shop/lebensmittel/noem-kakao-milch/p/2020001039234
 
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cavaliere

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18 Apr 2018
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Interspar kann ich jetzt leider nicht kommentieren. Hättest du dafür eine Quellenangabe bitte?

Beim Billa wären wir hier bei 1,49 für den Liter bzw. ,89 für den halben Liter, mit vorher erwähnter Verteuerung. Es würde mich wundern wenn der Preis in den letzten vier Jahren nicht angehoben gewesen wäre.

Aber wie schon gesagt, dieses eine Produkt ist nur ein Beispiel von vielen. Man muss sich wirklich nicht auf das eine Beispiel festbeissen ;)
 

oe6bhe

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22 Mrz 2014
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Das Problem ist wohl eher, dass wir immer mehr und mehr haben wollen. Vor 20 Jahren bin ich mit meinem Gehalt gerade so über die Runden gekommen. Später wurde es mehr, aber es kamen Fahrtkosten für den zweiten Bildungsweg dazu. Fertig genau in der Wirtschaftskrise musste ich als Steirer in Tirol eine Stelle nehmen, um wenigstens Erfahrung zu sammeln. Eine zweite Wohnung wurde gemietet und es war wieder sehr eng. Seit 2012 geht's Bergauf. Was sich aber nicht änderte war mein Lebensstil. Ich brauche keine teuren Klamotten, kein größeres Auto als notwendig, kein Top-Smartphone, sondern nur ein ausreichendes, mein Motorrad ist 25 Jahre alt, na und? etc... Unterm Strich bleibt mir immer mehr übrig. Mittlerweile habe ich eine Wohnung gekauft und abbezahlt und eine gute Summe auf der Seite und jedes mal wenn ich denke ich will mir was kaufen, dann frage ich mich, ob ich damit glücklicher wäre und das trifft fast nie zu.

Ich sehe das bei meinen Verwandten. Man möchte immer mehr haben und die Beispielhafte Teuerung von einzelnen Sachen ist Schuld, dass es nicht geht.
 
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cavaliere

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18 Apr 2018
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@oe6bhe, Gier ist menschlich und es ist ein natürliches Verhalten immer mehr zu wollen - zumindest beim Homo Sapiens.

Mir geht es aber gar nicht um mehr und mehr, sondern, dass die Relation passt und jene scheint eben nicht zu passen. Idealerweise sollte es keine Inflation und damit auch keine jährliche Salärerhöhung geben. Aber wenn es eine solche gibt sollte die reale Teuerungsrate genommen werden und nicht eine fiktive, die a) der Realität nicht entspricht und b) dann bei Netto nicht einmal schlagend wird.
 

neptunus

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25 Mrz 2014
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Solange du nicht 100% deines Salärs für Lebensmittel ausgibst, sind X% Mehrausgaben für Lebensmittel nicht auch gleich X% Steigerung bei deinen gesamten Ausgaben - sondern nur ein Bruchteil dieses Wertes.

In den 70ern wurden von einem die Durchschnittseinkommen etwa 2/3 für Lebensmittel gebraucht - und das obwohl die Auswahl damals wesentlich geringer war. Wohnen war hingen billig.

Heute ist das Wohnen der größte Kostenfaktor und Lebensmittel sind vergleichsweise unbedeutend geworden.

So ändern sich halt die Zeiten. Und absolut gesehen hat der Durchschnittsbürger mehr Wohlstand als je zuvor, das ist ein großer Erfolg.
 

mahe

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9 Apr 2014
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Abgsehen davon wird hier irgendwie Angebot und Nachfrage vernachlässigt ...
 

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