ING-Diba in Deutschland

29 Januar 2016
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Zumindest aus Deutschland die folgende Nachricht:

Sie schafft das kostenlose Girokonto ohne Vorbedingungen ab. Ab Mai werden 4,90 Euro pro Monat für diejenigen fällig, die ihr ING-Girokonto nicht regelmäßig, sondern nur zum Geldparken nutzen. Betroffen sind 700 000 Kunden!
Künftig müssen im Monat mindestens 700 Euro auf dem Konto eingehen. ING-Deutschlandchef Nick Jue: „Wir wollen mehr sein als nur die kostenlose Alternative.“ Das Ziel sei, „mit allen Kunden eine aktive Kundenbeziehung aufzubauen“, begründete Jue bei der Bilanzvorlage.
Insgesamt hat die Bank nach eigenen Angaben 2,8 Millionen Kunden. Drei Viertel davon seien nach aktuellem Stand nicht von dem Gebührenhammer betroffen. „Unsere Strategie ist, die Kunden zu bewegen, Hausbankkunden zu werden“, so Jue.
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Es kann sein, dass das irgendwann auf Österreich übertragen wird... abwarten.
 
25 März 2014
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Es kann sein, dass das irgendwann auf Österreich übertragen wird... abwarten.

Gibt es doch schon von Anfang an in Österreich. Ohne 300 Euro Mindesteingang kostet es, ohne Wenn und Aber.

Die 700 Euro in DE haben sie sich wohl von der DKB angeschaut. Dort ist das die Grenze um Aktivkunde werden zu können (bessere Leistungen bei der Kreditkarte sie Gratis-Femdwährungsumrechnungen)
 
25 März 2014
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Offensichtlich wird von vielen Kontoinhabern das Konto zum Geldparken missbraucht, da ist dieser Schritt verständlich!

Ich sehe da gar nicht mal einen Missbrauch, sondern das ist die Funktion eines Kontos. Die meisten meiner Konten benutze ich auch nur zum Parken.

Die ING sagt ja selber, dass Girokonten für sie ein Verlustgeschäft sind. Wenn sie nun die Leute dazu bewegen, die Konten noch mehr zu nutzen („Hausbank“ um ein Zitat aus dem Artikel oben zu nennen), dann machen sie damit noch mehr Verlust, da auf einmal Buchungen anfallen (Aufwand) und tendenziell noch mehr Geldeingang durch Gehaltszahlungen (Negativ-Zinsen bei der EZB).

Der Clou liegt aber darin, und das hat der ING CEO in einem Interview wissen lassen sinngemäß, dass der durchschnittliche Bankkunde faul und träge ist. Heißt: Bei Finanzierungen und Anlageprodukten wird tendenziell auch die Hausbank gewählt. Und das bringt der ING das Geschäft von dem sie leben: Die günstigen Girokonten dienen als Sammelbecken für die Kunden. Und hat man die Kunden mal bei sich, erreicht man sie mit den Produkten mit denen das Geld verdient wird, wie zB Kredite.
 
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Reaktionen: Murbi
30 Dezember 2018
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Wir hatten ING gewählt weil die Kontoeröffnung einfach war. Die App und Funktionen reichten für den normalen Gebrauch. Kreditkarte habe ich trotz €40K auf Sparkonto und 4 Monaten von Gehaltszahlungen nie bekommen. Die Diba bietet als Direktbank einfach zu wenig um Hauskunde zu sein. Ich finde in Österreich easyBank wesentlich besser. Mittlerweile haben wir ING geschlossen und verwenden sowohl easyBank und Sparkasse als die primären Banken.

Mit solchen Auflagen wie bei der ING vergrault man sehr einfach die Kunden (auch welche die trotzdem genügend Geldfluss haben um Gratis Girokonto zu haben).
 
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Reaktionen: Murbi
24 März 2014
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Ich habe es seinerzeit, als sie noch € 150,- bei der kontoeroeffnung geboten haben, ein konto eroeffnet und regelmaessig die gewuenschten € 300,- p/M einbezahlt. Sollten sie den betrag auf € 700,- anheben werde ich die ebenso einzahlen. es ist aber bis jetzt so, dass der betrag nur eingehen muss, kann am nachsten tag wieder abgebucht werden. sollte es so bleiben, lasse ich es als mein sparkonto weiterlaufen, wenn sich die konditionen aber aendern und der betrag staendig auf dem konto verbleiben muss, schliesse ich das kto. bis jetzt war ich damit sehr zufrieden, aber wie heisst es so schoen - besser wirds nicht.....