ING Österreich zieht sich aus Privatkundengeschäft zurück

10 Mai 2014
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Der niederländische Finanzkonzern ING Group richtet sein Bankgeschäft in Österreich neu aus und konzentriert sich künftig auf das Geschäft mit Firmenkunden.

ING will den österreichischen Markt für Privatkunden bis zum Jahresende 2021 verlassen. Das teilte die Bank am Dienstag 2.3.2021 mit. Ein erster konkreter Schritt ist, per Anfang Juni 2021 Beziehungen zu Kunden zu beenden, die ausschließlich Sparkonten bei der ING Österreich führen.

Ganzer Artikel hier: https://www.diepresse.com/5945159/ing-osterreich-zieht-sich-aus-privatkundengeschaft-zuruck
 
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10 Mai 2014
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Hat sich abgezeichnet. Mindestgröße war nicht gegeben, Negativzinsen die hohes Sparvolumen belasten, keine Promotions seit Ewigkeiten, Einführung von KK-Gebühren. Verkauf und Rückzug ist nur eine logische und betriebswirtschaftliche Schlussfolge.

Anbei eine letztjährige Diskussion, wo ich dieses Szenario für wahrscheinlich gehalten habe. Mein Beitrag wurde von der wie immer umsichtig handelnden und exzellenten Moderation hier im Forum entfernt. Als Zitat ist mein "anstößiger" Post noch erhalten geblieben #37.

https://www.lteforum.at/mobilfunk/easybank-wird-mit-der-bawag-verschmolzen.14513/seite-4.html
 
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26 November 2014
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Das heißt ein kostenloses Gehaltskonto mit österreichischer IBAN gibt's nur mehr von der Easybank und von DADAT, oder?
 
25 März 2014
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Na sehr super!

Dann erwischt es mich wohl als einen der Ersten, habe nämlich (nur) ein Anlagekonto bei der ING.
Wenn die EZB nicht bald ihre Zinspolitik überdenkt, wird das schlimm enden.
 
27 Juni 2019
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Auch das Verrechnungskonto der Deniz ist kostenlos (Voraussetzung ist eben ein kostenloses Tagesgeldkonto), aber es bietet keine Kundenkarte (also keine "Kreditkarten") und keine Lastschriften (was mich überhaupt nicht stört).
 
11 April 2020
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Wow. Hatte ich nicht auf der Rechnung.

Deswegen vielleicht auch kaum Neuerungen in den letzten Jahren.

Schade, das Online-Banking war gut und gerade Überweisungen in die EU gingen dank der deutschen Mutter-IT um einiges schneller als bei der Konkurrenz.
 
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28 September 2019
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https://oesterreich.orf.at/stories/3092988/

Grund für den Rückzug seien mangelnde Wachstumsperspektiven in Österreich. „Wir sind in Österreich in mehr als 18 Jahren moderat, aber stetig gewachsen und haben in einem etablierten Bankenmarkt Fuß fassen können. Allerdings stoßen wir als relativ kleiner Akteur in einem gesättigten Markt an Wachstumsgrenzen“, sagte der Österreich-Chef der Bank, Barbaros Uygun, laut einer Aussendung.
 

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