ING Österreich zieht sich aus Privatkundengeschäft zurück

25 März 2014
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Zipft mich ein wenig an, weil ich bis jetzt - auch wenns nur ein paar Monate sind - recht zufrieden war damit.

Geld und Emotion haben nichts zusammen verloren in einem Bett. Da kommt nur Drama raus im Nachgang.

Sieh’s positiv und zieh einfach weiter. Sind ja nur ein paar Klicks (Tipper am Handy) bis alle Gelder von der ING abgezogen sind.

So kannst du gleich üben, Vorhaben zu Geld rein nach Logik und betriebswirtschaftlicher Vernunft festzulegen und dann ohne weitere Gedanken durchzuziehen.

Ist nämlich das Vernünftigste, das man im Umgang mit Geld anstellen kann (zB Stichwort Impulskäufe)
 
25 März 2014
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Wie schon mal erwähnt: z.B. die Deniz, aber eben auch zig andere Banken. Obwohl man sich schon mal fragen sollte, ob man statt eines de facto zinsenlosen Sparbukontos nicht doch gleich das Bargeld mit nach Hause nimmt. Denn nur Bargeld ist auch (gedruckte) Freiheit!

... die Vorstellung der kleinen Leute

Ich möchte aber fairerweise anmerken, dass in der Welt vieles darauf ausgelegt ist, dass der große Teil der Bevölkerung genau diesen Status Quo aufrecht erhalten soll und möchte.

Sagte der Fürst zum Bischof:
Halte du sie dumm, dann halte ich sie arm.

 
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27 Juni 2019
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Leider ist die Hellobank ein ziemlich seltsamer Laden; die weisen gerne mal Neukundenanträge ab. Aber vielleicht hat sich das ja in den letzten Jahren geändert.
Die SMS-TAN ist halt ein Auslaufmodell.
Mag sein, aber so lange es nur eine einzige Bank(engruppe) gibt bei der man mehr als ein Gerät gleichzeitig mit einer App ausstatten kann, gibt's halt keine Alternative dazu.
Denn nur Bargeld ist auch (gedruckte) Freiheit!
... die Vorstellung der kleinen Leute.
Mag sein, dass Deine Ansichten bei großen Beträgen stimmen, aber bei kleinen Summen benötigt man kein Sparkonto und erspart sich damit im Fall des Falles (das betrifft insbesondere Menschen mit einem ESt-pflichtigen Jahreseinkommen bis zu 18.000 EUR) allerlei Sorgen; auch wenn Du das vermutlich nicht verstehen kannst.
 
25 März 2014
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Mag sein, dass Deine Ansichten bei großen Beträgen stimmen, aber bei kleinen Summen benötigt man kein Sparkonto und erspart sich damit im Fall des Falles (das betrifft insbesondere Menschen mit einem ESt-pflichtigen Jahreseinkommen bis zu 18.000 EUR) allerlei Sorgen; auch wenn Du das vermutlich nicht verstehen kannst.

Das sehe ich anders, ganz besonders auch bei den kleinen Einkommen.

Ja, Bargeld zuhause. Praktisch wenn das gesamte Bankomat- und Zahlungssystem ausfällt. Die Gesamtausgaben eines Kalendermonats könnten hier vernünftig sein, in bar und kleinen Scheinen zuhause/griffbereit zu haben.

Mit dem Bargeld kommen aber auch die Probleme. Wer der „kleinen Leute“, die sich vielleicht und leider unbeholfenerweise keine vernünftige Aufbewahrung zutrauen, hat die Polizze seiner Haushaltsversicherung so im Griff, dass die sagen wir paar Tausend Euro auch bei Diebstahl, Vandalismus, Raub oder einfach Naturkatastrophen wie Feuer, also Zerstörung wirklich ersetzt werden.

Wie du auf 18K bei kleineren Einkommen kommst, das interessiert mich aber brennend.

Wir in der Familie vermeiden bei solchen Personen tunlichst Bargeld für Sparguthaben. Nämlich aus dem einfachen Grund, dass diese Leute in die Regelbesteurung optieren können, kurzum: ein Steuervorteil. Und noch kürzer: Man lässt sich die KESt vom Finanzamt zurück erstatten - auch wenn es nur ein paar Euro sind, so sind es gute Euro.

Du hast eine Lösung, wie man das noch weiter optimieren kann? Ich denke, du könntest damit einen echten Benefit schaffen, für alle die das lesen.
 
8 April 2015
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Die haben unzählige Kunden verloren durch ihren Starrsinn rund um das Nicht Einführen von Apple Pay.

Oder sie haben Apple Pay erst gar nicht angerührt, da eh klar war, dass sie sich aus dem Privatkundengeschäft in Ö zurückziehen. Bei Apple Pay legt man als Bank nicht einfach einen Schalter um, und alles geht, sondern man stellt sich zuerst die Frage, ob man sich das antun will und ob sich der Aufwand lohnt.

Außerdem wird es kaum feststellbar sein, wie viele Kunden von der ING weg sind, weil es kein Apple Pay gibt.
 
20 September 2015
3.571
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Das heißt ein kostenloses Gehaltskonto mit österreichischer IBAN gibt's nur mehr von der Easybank und von DADAT, oder?

Muss das Konto unbedingt gratis sein? Es gibt auch sehr gute alternativen die nicht wirklich viel kosten z.B. das Onlinekonto der Bank Austria oder das von der EB & Sparkasse - ich hab selbst das Onlinekonto bei der Ersten die 9€/Quartal finde ich sehr Ok.
 
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27 Juni 2019
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Damit wären wir jetzt indirekt wieder bei der Frage, was für @neptunus kleine oder größere Einkommen sind. Klar, 36 EUR im Jahr sollten für die Kontoführung wohl drinnen sein, aber oftmals wird dafür nicht das volle Spektrum geboten (wie z.B. grundsätzlich keine Überziehungen usw.). Und wenn ich mir so ansehe was eine Buchung bei TransferWise so kostet (die wollen immerhin 28 Cent für eine Überweisung im EUR-Raum), käme ich selbst damit noch günstiger als mit dem 36 EUR-Paket.

Die ING hätte bei der Unterstützung von XYZ-Pay in Österreich aber auch gaaanz schwer zu kiffeln, schließlich gibt es im gesamten Konzern keine Erfahrungswerte damit ... :rolleyes: Ich möchte doch hoffen, dass die für den kleinen Laden in Österreich nicht jede Softwarezeile neu programmiert haben ...

Ach ja @neptunus, die KESt. ist bei kleinen Ersparnissen und den heutigen Verzinsungen eher das geringere, also mehr ein emotionelles Problem; da gibt's ganz andere Themen die kleine Leute beschäftigen (z.B. Kontenoffenlegungspflicht bei allerlei Anträgen), und ja, es war absehbar, dass sofort das Argument der Unsicherheit von Bargeld in den eigenen vier Wänden daher kommt (auch wenn man ab bestimmten Beträgen selbstverständlich auch dieses Thema im Blick behalten sollte). Also lassen wir die Debatte besser.
 
2 April 2014
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Auch das Verrechnungskonto der Deniz ist kostenlos (Voraussetzung ist eben ein kostenloses Tagesgeldkonto), aber es bietet keine Kundenkarte (also keine "Kreditkarten") und keine Lastschriften (was mich überhaupt nicht stört).

Was du als "Verrechnungskonto" bezeichnest heißt bei der Denzibank offiziell "Stammkonto" und ist ein ganz normales Girokonto, das selbstverständlich auch Lastschriften kann.
Siehe FAQs unter https://www.denizbank.at/at/Kundenservice/FAQ/SEPAPrivatkunden.html .
Kreditkarten werden nicht angeboten, aber eine Bankomatkarte solltest du wohl zum Preis von € 20,-- pro Jahr wie im aktuellen Preisverzeichnis zu den kostenpflichtigen Girokontomodellen (ohne Kombination mit einem Tagesgeldkonto) beschrieben, bekommen können.
 
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27 Juni 2019
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Auf die Idee an dieser Stelle nach einem Abschnitt betreffend Lastschriften zu suchen, bin ich in der Tat nicht gekommen. (Danke für diesen Hinweis!) Zudem wurde mir bei mehrmaligen Nachfragen erklärt, dass beim Stammkonto eben KEINE Lastschriften möglich wären. Eigentlich gehe ich schon davon aus, dass die dort in den Filialen wissen was Sache ist. Aber vielleicht kann @harrypotter dazu ja noch was aus der Praxis sagen, denn ein eigener Testlauf ist mir angesichts der üblichen Spesen im Falle einer Nichtdurchführung einfach zu teuer. Wie dies natürlich bei den kostenpflichtigen und nicht wirklich angebotenen Girokonten aussieht, ist ja eine andere Sache! (Die Girokonten gibt's ja nur deswegen, weil die Deniz als Vollbank gesetzlich dazu verpflichtet ist, zumindest sogenannte Basiskonten anzubieten.)

Dass auch eine Bankomatkarte eine "Kreditkarte", genauer eine vom Typ "Debit", ist (auch wenn dieser Umstand in den Köpfen vieler Mitbürger immer noch nicht verankert ist), sollte zumindest hier klar sein. Wie auch immer es gibt mit Bestimmtheit KEINE Bankomatkarte zum Stammkonto, schlicht, weil das Stammkonto zwar technisch (fast) wie ein Girokonto funktioniert, jedoch nur als Verrechnungskonto vorgesehen ist.

Wer mit den genannten Einschränkungen leben kann, weil er beispielsweise für die wenigen als unabdingbar eingeforderten Lastschriftsfälle und / oder eine "Kreditkarte" einen anderen Anbieter (wie z.B. N26, TransferWise, Advanzia usw.) nutzt, kann auch das von der Deniz als Stammkonto bezeichnete, leistungsmäßig zum Verrechnungskonto abgespeckte / degradierte, dafür aber eben kostenlose inländische Girokonto für seine Zahlungseingänge (klappt allerdings nicht für staatliche Pensionen usw.), Daueraufträge und Überweisungen nutzen.

Bei mir läuft das Stammkonto einfach so nebenbei mit und ermöglicht mir diverse Ein- und Ausgänge einfach aufzudröseln bzw. auseinander zu halten. Wer in größeren Städten wohnt hat darüber hinaus natürlich auch die Möglichkeit in der Filiale Bargeld einzuzahlen, was Inhaber von Konten bei Onlinebanken (wie eben der ING) durchaus zu schätzen wissen.
 
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