Kaufhaus Österreich hat 1,26 Millionen Euro verschlungen und war gesetzeswidrig

28 September 2019
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Die Kosten für das digitale Kaufhaus Österreich sind weitaus höher als bisher gedacht. Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) nennt mir eine Gesamtsumme von 1,26 Millionen Euro.
Bis zum Launch der digitalen Plattform Ende November 2020 fielen für Konzept, Technik, Design und Aufbau 603.670,32 Euro an.
E-Commerce-Aktivitäten wie KMU-Umfragen, Webinare und Videoclips summierten sich auf 243.141,80 Euro.
Die Technikkosten seit dem Launch betragen 192.286,44 Euro.
Für Werbung im TV, in Online- und Printmedien sowie auf Social Media gab das BMDW insgesamt 220.940,18 Euro aus.
Dazu kommen noch laufende monatliche Kosten für Technik (2.642,50 Euro) und Wartung (2.566,00 Euro).

https://www.derboersianer.com/2021/02/kaufhaus-oesterreich-kosten-weitaus-hoeher-als-gedacht/

https://futurezone.at/digital-life/kaufhaus-oesterreich-vor-dem-aus/401182264

https://kurier.at/wirtschaft/schram...ich-wird-umgebaut-nicht-eingestellt/401182663

Schramböck will demnächst ein Kaufhaus Österreich 2.0 angehen. Gehts noch?!? Wir stecken in der schwersten Krise seit 75 Jahren und die verpulvern unser hart erarbeitetes Steuergeld mit dem Ziel sich und ihre Günstlinge zu bereichern. Schulen (Digitalisierung), Betriebe, Gesundheitseinrichtungen, Gemeinden und Nahverkehr haben das Geld sehr viel dringender nötig!
 
Zuletzt bearbeitet:
22 Januar 2020
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Und Schramböck inkl. Mahrer sind sowas von rücktrittsreif!

Ich sehe da noch mehrere die reif sind aber lassen wir mal die Diskussion der Admin wünscht keine politische Diskussion 🙂 Trotzdem peinlich. Ich meine der Ansatz ist ja nicht schlecht das man Amazon und Co eine Konkurrenz macht und auch österreichischen Unternehmen eine Plattform bietet trotzdem war es ein Flop und hat Steuergeld verschlungen. Naja.

MfG
Daniel
 
25 März 2014
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Ich find Shöpping gar nicht mal so schlecht aber irgendwas funktioniert an dem "Anti-Amazon"-System trotzdem nicht.

Ich habe mich mit Shöpping nicht so im Detail auseinander gesetzt. Aber dient die Plattform nicht dazu einen Lock-In-Effekt für die Post zu schaffen. Wer bei Shöpping verkaufen möchte, muss die Post als Logistikpartner verwenden?