konsultations-pdf von der rtr zu 5G

Need4Speed

Mobilfunk Teilnehmer
21 Dez 2014
85
51
bitte um posting des links zum konsultations-pdf von der rtr zu 5G

Inhalt: A1 könnte mittels Frequenzhortung und verknappung mobiler Angebote ihr Festnetz stärken, eben zum Schaden der Internetentwicklung Österreichs!

vielen Dank!
 

Need4Speed

Mobilfunk Teilnehmer
21 Dez 2014
85
51
Da gab es noch ein massiv Detaillierteres, das vor kurzem auf derstandard.at in einem Artikel-Kommentar gepostet wurde, und auf der rtr.at seite direkt aber nicht (mehr) auffindbar ist?

Dein File ist es jedenfalls nicht. Zu wenig detailliert. In dem anderen pdf ging das über mehrere Seiten, warum A1 z.B. wenn es massiv Frequenzen kauft, und sie nicht nutzt, riesen Vorteile erlangt für ihr eigenes Festnetz!

 

Need4Speed

Mobilfunk Teilnehmer
21 Dez 2014
85
51
So Dr. Google sei Dank!
https://www.rtr.at/de/inf/Konsult5GAuktion2018/Anhang_Wettbewerbssichernde_Maßnahmen.pdf

Zitat:
"Zudem dürfte das Risiko für bestimmte Konstellationen höher sein, etwa, wenn der Marktführer A1 an dem strategischen Investment beteiligt ist, da dieser auch aus anderen Gründen – wie etwa der Interaktion mit dem leitungsgebundenen Breitband – einen höheren Anreiz für einen strategischen Frequenzkauf hat."

"Interaktion mit A1 Breitband" - ja, genau, Vorbote siehe hier:
https://www.lteforum.at/mobilfunk/rip-yesss-unlimited-lte-als-voice-tarif-add-on.9554/
 

Need4Speed

Mobilfunk Teilnehmer
21 Dez 2014
85
51
Auf Deutsch: Kauft A1 viele Frequenzen und nutzt sie nicht für unlimited Datentarife, nutzt das dem A1 Breitband Festnetz und schadet dem Mitbewerb, der pro Mhz 9x soviel wie A1 als Datenvolumen transportiert.

Seite 21: Welchen Gewinn kann ein leitungsgebundener Breitbandanbieter durch strategischen Frequenzkauf erzielen? Eine Kapazitätseinschränkung im Mobilfunk und eine damit einhergehende Minderung des mobilen Breitbandangebots würden zu einer Umlenkung der Nachfrage auf das leitungsgebundene Breitband führen. Die Marge der A1 ist bei einer bestehenden, nicht genutzten Leitung im leitungsgebundenen Breitband deutlich höher als die der Mobilfunkbetreiber. Das heißt, es ist davon auszugehen, dass ein ausreichend hoher strategischer Frequenzkauf der A1 zu einer Ausweitung der Anschlüsse im leitungsgebundenen Breitband der A1 führen würde. Für die Ausweitung der Menge ist es unerheblich, ob sie im regulierten Vorleistungsmarkt oder im – auf Basis des Vorleistungsangebots im Wettbewerb befindlichen – Endkundenmarkt erfolgt. Der Marktanteil im leitungsgebundenen Breitband der A1 ist auch ausreichend hoch, so dass nicht primär andere leitungsgebundene Breitbandanbieter von der Abschottung profitieren würden.


Tabelle Seite 17:
Tabelle 3: Marktanteile und Anteile am verfügbaren Spektrum (im Verhältnis zu den Marktanteilen)
MNO Marktanteil TN Marktanteil Datenverkehr Spectrum Share 20201 Datenvolumen/ MHz/Monat Hz/TN
A1 39% 10-15% 43% 100-200 46
TMA 27% 25-30% 27% 400-500 40
Drei 29% 60-65% 30% 900-1000 46

1 Anteil am derzeit verfügbaren Spektrum zum Zeitpunkt Jänner 2020 (Bänder 800 MHz, 900 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz FDD, 2600 MHz FDD und TDD). Quelle: KEV für Q3/2016 für TN, Daten der RTR
 

braveheart

Mobilfunk Teilnehmer
29 Jul 2014
2.270
827
Nehmen wir an, dass es so reguliert wird A1 keine Frequenzen zugeteilt wird im 700mhz Bereich dafür andere Bewerber diese erhält.

Somit mehr Wettbewerb eher gleiche Vorteile usw. usw.....

Trotzdem hat bisher niemand von kabelgebundene Betreiber geschafft glasfaser zu verlegen bis 2011, denn 3 hat angefangen damals unlimitiert Datentarif zu bieten über mobilfunk.

Was hat das gebracht??

Es muss gesetzlich verankert sein glasfaser zu verlegen. In der stadt kannst eine Straße ausgraben, hohe kosten, dafür aber au h viele Einwohner an einer Fleck.

Am Land kannst Kanalisation verwenden haben schon viele Gemeinde unter der Erde oder auch Straßenrand entlang der Landstraße besteht ja aus Erde.

Möglichkeiten gibt es viele wollen tut es niemand. Solange Forderungen kommen gibt es kein Zwang dafür.
 
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rage4

Mobilfunk Teilnehmer
5 Jul 2014
2.091
1.118
So Dr. Google sei Dank!
https://www.rtr.at/de/inf/Konsult5GAuktion2018/Anhang_Wettbewerbssichernde_Maßnahmen.pdf

Zitat:
"Zudem dürfte das Risiko für bestimmte Konstellationen höher sein, etwa, wenn der Marktführer A1 an dem strategischen Investment beteiligt ist, da dieser auch aus anderen Gründen – wie etwa der Interaktion mit dem leitungsgebundenen Breitband – einen höheren Anreiz für einen strategischen Frequenzkauf hat."
Mittlerweile hat sich die Lage aber verändert. Als das Dokument erstellt wurde war weder bekannt das Tele2 von 3 übernommen wird und UPC von T-Mobile.
Tatsächlich hat UPC in den Gebieten wo sie tätig sind oft einen höheren Marktanteil als A1 (Festnetz) und ein "regionaler Neueinsteiger" könnte für UPC ein größeres Problem als wie für A1 sein. mfg
 

sergio_eristoff

Mobilfunk Teilnehmer
25 Mrz 2014
3.264
1.786
Nehmen wir an, dass es so reguliert wird A1 keine Frequenzen zugeteilt wird im 700mhz Bereich dafür andere Bewerber diese erhält.
700 mhz würde die ich A1 nicht ausschließen da diese Frequenz für Drei eher weniger bringt und ein eher geringes Spektrum hat. Für TMA ist dies sehr wohl interressant. 1500 mhz würde ich sie absolut ausschließen da hier mit Spielgeld der A1 wieder eine Schieflage mehr erzeugen lies.

Als das Dokument erstellt wurde war weder bekannt das Tele2 von 3 übernommen wird und UPC von T-Mobile.
Nun ja man sollte immer im Verhältnis sehen was die Provider sich wirklich an moderner Infrastruktur haben. Tele2 ist fakt die alte ADSL2+ Hardware wurde durch die virtuelle Entbündelung abgeschafft. Daher ist Tele2 im Privatbereich nur noch Reseller der A1. Das bisschen Glas was da in Wien liegt ist nicht mal der Rede wert hier Druck am Markt zu machen.

UPC ist hier etwas mehr Wert jedoch in gewissen Gebieten Sanierungsbedürftig. Österreichweit jedoch keineswegs ein Grund für die A1 sich dem Markt zu beugen. Dafür ist das Netz zu punktuell und nicht in jedem Bundesland vertreten und teilweise eher schwach in der Verbreitung.


Allgemein kann man sagen das die A1 hier gezielt pokert und wie schon mal zugegeben wurde die Strategie ist eine gewisse Marktverdrängung, sei es auch durch höhere Betriebskosten. Das ist leider nicht bei allen angekommen das A1 ein kostbares Geschenk erhalten hat was durch Steuergeld bezahlt wurde, sprich Infrastruktur und Grundstücke. Angenommen und auch teilweise die Wirklichkeit, die A1 baut auf jedem Wählamt einen Sender, wie würde da die Netzabdeckung aussehen? Stimmt da wäre schon einiges abgedeckt da die Wählämter immer sehr zentral liegen. Die A1 findet hier ihre geschenkte Glasfaserinfrastruktur vor und hat defacto keine höheren Kosten da sie ja keine Miete zahlen müssen.
TMA und Drei müssen hier für jeden Standort Miete an die Eigentümer abtreten was die Betriebskosten steigen lässt. Da es physikalisch bei knappen Frequenzspektrum mehr Sender erfordert kann man sich denken wie das zu den Betriebskosten steht.

Darum es gehört, wenn auch etwas spät eine Heraustrennung der Infrastruktur die aus Staatsgelder finanziert wurden in ein eigenes Unternehmen.
 
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rage4

Mobilfunk Teilnehmer
5 Jul 2014
2.091
1.118
700 mhz würde die ich A1 nicht ausschließen da diese Frequenz für Drei eher weniger bringt und ein eher geringes Spektrum hat. Für TMA ist dies sehr wohl interressant. 1500 mhz würde ich sie absolut ausschließen da hier mit Spielgeld der A1 wieder eine Schieflage mehr erzeugen lies.
Bereits 2016 hat ein Mitbewerber den Wunsch geäußert das es bei den niedrigen Frequenzen (700,800,900) eine Kappe von 40 % geben soll. Die Folge wäre das A1 keine Frequenzen im 700 MHz-Band erwerben dürfte. Vielleicht liegt es auch daran das vor der nächsten Auktion (700) weder A1 noch T-Mobile bereit sind einen 1800-Block gegen den 900-Block von 3 einzutauschen. mfg

Nachtrag : Bei einer 40 %-Kappe (700,800,900) könnte A1 keinen 700er-Block ersteigern,T-Mobile max. 2 Blöcke und 3 hätte mit wenig Aufwand und falls es keinen Neueinsteiger gibt auf jeden Fall vier 700er-Blöcke.
 
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