Kreditkarte für China Shops einkaufen?

11 Mai 2019
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Wieso wird hier eigentlich das Bezahlen mit der eignen Hauptkreditkarte im fernen Ausland so verharmlost?
Das hat man doch z.B. ein Risiko das wenn man die Kreditkarten erst im chinesichen Shop eingegeben hat, dass dubiose Shop Hintermänner oder Hacker die den Shop angreifen, dann mit diesen Zahlungsdaten weitere Abbuchungen von meinem Konto probieren?
Ob man das Risiko jetzt als groß bewertet oder meint es wird eh nichts passieren, man kann doch bei ein paar Anbietern ganz einfach eine virtuelle Karte erstellen und spart beim Wechselkurs.

Warum man das nicht will, verstehe ich nicht.
 
8 August 2014
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Wieso wird hier eigentlich das Bezahlen mit der eignen Hauptkreditkarte im fernen Ausland so verharmlost?
Weil es das selbe Risiko ist wie wenn du die Kreditkartendaten bei uns wo angibst.
Weil ich schon Jahre Kunde bei Aliexpress bin und noch nie meine Debit- oder Kreditkartendaten gestohlen wurden.
Das hat man doch z.B. ein Risiko das wenn man die Kreditkarten erst im chinesichen Shop eingegeben hat, dass dubiose Shop Hintermänner oder Hacker die den Shop angreifen, dann mit diesen Zahlungsdaten weitere Abbuchungen von meinem Konto probieren?
Wenn der zweite Faktor abgefragt wird werden sie scheitern. Unberechtigte Abbuchungen kann man zurück buchen lassen.
Eine gewisse Gefahr besteht immer. In Österreich wurden auch schnon mal POS Terminal gehackt und Skimmer bei Bankomaten angebracht. Wenn es danach ginge müsste man gänzlich auf eine Haupt Kredit- oder Debitkarte verzichten.
 
27 Juni 2019
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Hacker interessieren sich nicht für Deine Fernost-Paranoia, sondern greifen unsichere Webauftritte usw. überall auf der Welt an! Daher ist eben die Verkaufsplattform aus Fernwest (z.B. Amazon) nicht per se sicherer als jene aus Fernost (z.B. AliExpress). Entweder nutzt man für Online-Zahlungen grundsätzlich eine andere Karte(nnummer) als offline (also am POS), oder man erspart sich den Aufwand. Aber mal so, und dann wieder anders herum, ist nun mal keine Strategie, sondern bestenfalls dümmliches Hin- und Her-Gehüpfe!

Und wie so oft im Leben, insbesondere bei Geldgeschäften, ist es eine sehr schlaue Herangehensweise grundsätzlich mindestens doppelgleisig unterwegs zu sein. Hättest Du das zumindest schon herzigt, wenn schon nicht behirnt, dann gäb's diesen Thread hier gar nicht. Denn dann hättest Du mindestens zwei Girokonten in zwei verschiedenen Staaten und daher auch schon mindestens zwei "Kreditkarten". Dann bräuchtest Du also nur mehr zu überlegen welche dieser Karten Du nun für welchen Anwendungszweck nutzt.

Dass man mit einer schlauen Wahl seiner Girokonten nicht nur unabhängiger wird sondern eben obendrauf auch noch Geld beim Bezahlen sparen kann, ist schließlich auch nichts neues und wohl niemandem unwillkommen.

So, und jetzt bist Du wieder dran @dannym!
 
10 Mai 2014
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Ich halte das Thema am Leben weil ich mir stattdessen mal auch mal Empfehlungen und Meinungen von ein paar normaleren, aber Zahlungs-erfahren Personen erhofft hätte? Ich rede nur der Einfachheit halber immer von "für mich", aber in Wirklichkeit brauche ich eher eine DAU taugliche Lösung für andere Leute in der Familie. Also eine Lösung für Nicht Techniker die außer bei Amazon kaum Zahlungs Erfahrungen haben. Nur die Extremst Zahler hier im Unterforum für dies es alle völlig normal ist mit so 4-5 hintereinander geschalteten( oder parallelen) ausländ. Karten und Konten zu operieren nützen da dann leider eher wenig.
 
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31 Mai 2014
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Dann richte doch für deine Leute ein PayPal Konto ein und hinterlege dort jeweils die Kreditkarte und/oder das Konto.

Dann hast du Käuferschutz bis 100,- gratis und niemand erfährt deren KK-Nummer(n).
Zudem ist die Anmeldung bei PayPal mit der 2-Faktoranmeldung praktisch und sicher - ein gutes Passwort natürlich auch vorausgesetzt.
 
8 April 2015
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Nur die Extremst Zahler hier im Unterforum für dies es alle völlig normal ist mit so 4-5 hintereinander geschalteten( oder parallelen) ausländ. Karten und Konten zu operieren nützen da dann leider eher wenig.

Eine solche Methode ist auch nicht nötig. Wenn jemand online bezahlen will, dann muss man schon davon ausgehen, dass die Person sich ein bisschen mit der Thematik beschäftigt. Und wenn man die Kreditkarte der Hausbank nicht verwenden will, was ja auch völlig legitim ist, muss man halt offen sein, um sich neues Wissen anzueignen.

Wenn ich Revolut als Beispiel nehme, dann ist das glaube ich eine verträgliche Lösung, auch für Menschen, die keine absoluten Profis sind. Die Einzahlung funktioniert sehr einfach und die virtuelle Karte findet man auch sehr einfach und mit wenigen Klicks hat man alle Daten, die man benötigt. Eine Prepaid-Kreditkarte aus dem Geschäft ist da schon aufwändiger, denn man muss diese über ein Portal aufladen, dann muss ich irgendwo auch den aktuellen Stand abfragen können und wenn ich eine neue haben will, muss ich wieder wohin gehen.
 
10 Mai 2014
1.216
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Ich vermute wenn ich einem Normalbürger erkläre, er soll für einmalige Einkäufe jetzt extra bei einer ausländ. Bank mit Sitz in Land A und Bankverbindung im Land B (Litauen), ein Konto eröffnen, dann ist dafür nur den Vogel gezeigt kriegen wohl schon eine gute Antwort.


Dann richte doch für deine Leute ein PayPal Konto ein und hinterlege dort jeweils die Kreditkarte und/oder das Konto.
Bei Paypal mag ich generell nicht, dass da wohl der (mir unbekannte oder gar schwindelige) Verkäufer auch immer meine Wohnadresse übermittelt bekommt und diese dann auch verpflichtend als Versandadresse nutzen muss. Bei Kreditkarte hingegen sieht der zumeist eher nur die Zahlungsbestätigung seines zwischengeschalteten Abwicklers und ich kann x-beliebige Adressen oder gar nur ein Postfach angeben.
 
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8 April 2015
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Ich vermute wenn ich einem Normalbürger erkläre, er soll für einmalige Einkäufe jetzt extra bei einer ausländ. Bank mit Sitz in Land A und Bankverbindung im Land B (Litauen), ein Konto eröffnen, dann ist dafür nur den Vogel gezeigt kriegen wohl schon eine gute Antwort.

In einem EU-Land bei einer reglementierten Bank ein Konto völlig ohne Verpflichtungen eröffnen und vom tollen Produkt proftieren ist problematisch, aber bei einem chinesischen Händler etwas bestellen wo man sich nicht sicher sein kann, was mit den eigenen Daten passiert, ist natürlich kein Problem. (Y) 😅
 
27 Juni 2019
4.773
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Ich vermute, wenn ich einem Normalbürger erkläre, er soll für einmalige Einkäufe jetzt extra bei einer ausländischen Bank mit Sitz in Land A und Bankverbindung im Land B (Litauen), ein Konto eröffnen, dann ist dafür nur den Vogel gezeigt bekommen wohl schon eine gute Antwort.
Das Dilemma besteht in erster Linie darin, dass diese "Normalos" immer noch nicht begriffen haben, dass die EU eben kein "klassisches" Ausland (mehr) ist, sondern dass man die darin zur Verfügung stehenden Ressourcen genau so nutzen kann wie dies ein Burgenländer, Steirer oder Wiener mit jenen in Oberösterreich, Salzburg oder dem Ländle tun kann. Und weil diesbezüglich bei vielen auch nach über 20 Jahren gemeinsamer Währung und gemeinsamen Weges noch immer keine Lernkurve erkennbar ist, werden sie von jenen die diesbezüglich aufgeschlossener sind und von anderen (z.B. den Unternehmern) "lernen" auch immer weiter abgehängt.

Verschachtelte Firmenkonstruktionen mit Verknüpfungen in mehreren Staaten sind in der Wirtschaftswelt (siehe z.B. auch Amazon) vollkommen "normal" (geworden), und regen daher in der Praxis niemanden mehr auf.

Bei PayPal mag ich generell nicht, dass da wohl der (mir unbekannte oder gar schwindelige) Verkäufer auch immer meine Wohnadresse übermittelt bekommt und diese dann auch verpflichtend als Versandadresse nutzen muss.
Wenn man um die Übermittlung der bei PayPal hinterlegten Anschrift ohnedies Bescheid weiß, genau diese Anschrift aber nicht preisgeben will, nach dann gibt's nur zwei Möglichkeiten: Entweder gebe ich bei PayPal eine andere Anschrift an, oder ich nutze deren ohnedies sehr teures Service erst gar nicht. Auch wenn ich selbst damit hadere, dass man bei PayPal keine weitere Anschrift usw. angeben kann, ist mir doch klar, dass das eben der Preis für deren fragwürdigen (Ver)Käuferschutz ist.

Aber zurück zum Thema: In Fernost kann man, schon wegen der irren Spesen die PayPal verlangt, ohnedies nur in den seltensten Fällen auf diesem Weg bezahlen. Für internationale Geschäfte ist eine "Kreditkarte" aus gutem Grund immer noch DAS Zahlungsmittel schlechthin.
 
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