Liveticker 5G-Auktion - Deutschland

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5 Jul 2014
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Die 5G-Auktion ist beendet!

Die Auktion der 5G-Mobilfunkfrequenzen ist beendet. Insgesamt haben die vier Bieter für die 41 Frequenzblöcke rund 6,550 Milliarden Euro auf den Tisch gelegt.

Den größten Teil des vergebenen Frequenzkuchens sicherte sich die Deutsche Telekom. Für rund 2,175 Milliarden Euro erwarb die Telekom insgesamt 13 Frequenzblöcke, davon vier Blöcke im reichweitenstarken 2-Gigahertz-Bereich und neun Blöcke im 3,6 Gigahertz-Bereich (genaugenommen liegen die Frequenzen im Bereich von 3,4 bis 3,7 Gigahertz), der vor allem für die städtische Versorgung über kürzere Reichweiten geeignet ist. .


Vodafone erwarb für rund 1,880 Milliarden Euro 11 Frequenzblöcke, davon vier im 2-Gigahertz-Bereich und sieben im 3,6 Gigahertz-Bereich. Einer der Frequenzblöcke im 2-Gigahertz-Bereich von Vodafone wird erst im Jahr 2026 verfügbar. Einer der Blöcke im 3,6-Bereich von Vodafone liegt grenzt an einen Bereich, der von militärischen Radaranlagen genutzt wird und ist damit wohl nur eingeschränkt nutzbar.


Telefónica Deutschland sicherte sich für rund 1,425 Milliarden Euro insgesamt neun Frequenzblöcke, davon zwei im 2-Gigahertz-Bereich und sieben im 3,6 Gigahertz-Bereich. Einer der Blöcke im 2-Gigahertz-Bereich ist erst ab 2026 verfügbar.


Der Newcomer 1&1 Drillisch ersteigerte für rund 1,070 Milliarden Euro insgesamt sieben Frequenzblöcke, davon zwei im 2-Gigahertz-Bereich. Die beiden Blöcke von Drillisch im 2-Gigahertz-Bereich werden erst 2026 verfügbar. Nach dem Auktionsverlauf zu urteilen, konnte sich Drillisch nicht ganz so viele Frequenzblöcke sichern wie eigentlich angestrebt.

mfg
 
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