Magenta hat meine Kündigung UPC Mobile mit 30.6. ignoriert....

telephon

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20 Nov 2018
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Also langsam zweifle ich an der mentalen Gesundheit der Mitarbeiter des rosa Elefanten - zumindest an der mentalen Gesundheit derer, die die Geschäftsprozesse definieren, die der Support auszuführen hat...

Gestern haben wir in der Hoffnung, endlich Antwort für meinen gehörlosen Verwandten zu bekommen, extra per Whatsapp die Dokumente hochgeladen, die man über das Kontaktformular nicht schicken kann, ohne neue Zugangsdaten anzulegen, die wir nicht wollen, weil ja der Vertrag formell bereits gekündigt ist. Heute habe ich dort einmal angerufen - Wartezeit Kündigungshotline 12+ Minuten. Die Dame dort findet die Kündigung, die per Whatsapp gekommen ist, nicht, denn das macht eine andere Abteilung. Mit der UPC-Mobile-Kundennummer kann sie nichts anfangen. Das E-Mail an Impressum findet sie erst recht nicht, und mit der Auftragsnummer der Mailbestätigung kann sie nichts tun. Sie schickt meinem Verwandten ein E-Mail auf das ich unter Beifügung der eingescannten Kündigung antworten soll. Nebenbei fragt sie ob wir das Kündigungsformular, das wir am 2. Juli (!) bekommen haben, retourniert hätten. Ich: nein, denn die schriftliche Kündigung haben sie ja schon am 24.6. bekommen - siehe Auftragsnummer...
In dem nun zugeschickten Mail ist der Absender no-reply@magenta.at .... das Kündigungsformular ist erneut angefügt und man soll dieses Dokument dann über einen Link https://www.magenta.at/kuendigungkontakt/ raufladen...
Nur als UPC-Kunde kommt man wieder zum Whatsapp-Chat... (Ich selbst besitze so etwas gar nicht und will auch kein Whatsapp... neben dem Faktum, dass ich nicht auf Datenschutz bei FB vertraue auch u.a. wegen solcher Dinge: https://futurezone.at/apps/darum-sind-ueber-whatsapp-versendete-bilder-nicht-sicher/400551944), ... auf den sie noch nicht geantwortet haben...
Dann wurde ich weiterverbunden an die Buchhaltung ... 9,5 Minuten Wartezeit für eine Rechnung, die angekündigt wurde, aber die nicht mehr eingesehen werden kann, wo eine Grundgebühr für den sondergekündigten Vertrag verrechnet(und freilich auch abgebucht) wurde...

Bei einem anderen Kunden hat mich dafür heute nach fast drei Wochen ein eher hilfloser Mitarbeiter zurückgerufen, der das Problem erst mit einem Kollegen, der aber gerade auf Urlaub ist, besprechen muss... Es ging darum, dass der dem Kunden delegierte IPv6-Prefix offenbar nicht geroutet wurde. Wenigstens haben sie den Kunden einstweilen auf IPv4 umgestellt. Nicht mehr zeitgemäß, aber besser als andere Probleme.

Fazit: Herr Bierwirth hat Recht - der rosa Riese hat A1 bereits übertroffen - nur leider nicht in der Kategorie, die schmeichelhaft für ihn wäre. *sigh*
 
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utakurt

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17 Mai 2019
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...ja...der rosa Größenwahn ist furchtbar.....Ich habe deswegen das nun eingeschrieben gekündigt....drücke Dir die Daumen dass bei dir bald alles geklärt ist....diese Firma hat der Markt echt gebraucht.....
 
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Johannes19

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14 Aug 2015
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Meine Kündigung vor ca. 4 Wochen an die Impressum E-Mail wurde nach einem Tag beantwortet, hatte ich auch mit Online Kündigen abgeschickt.. meine Kündigung von vor 2 Wochen bekam bis jetzt nur eine automatische Rückmeldung, sonst nichts..
Meine Kündigung wurde weiterhin nicht bearbeitet.. mal schauen.
 

utakurt

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17 Mai 2019
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Meine Kündigung wurde weiterhin nicht bearbeitet.. mal schauen.
:-( Ich habe es vorigen Montag eingeschrieben versendet - wenn jetzt noch eine Rechnung kommt, lasse ich das zurückbuchen (da habe ich schon Erfahrung damit von Lycamobile) & gebe das der RTR - ich kann nur nochmals sagen: ....diese Firma hat der Markt echt gebraucht.....
 
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Johannes19

Mobilfunk Teilnehmer
14 Aug 2015
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:-( Ich habe es vorigen Montag eingeschrieben versendet - wenn jetzt noch eine Rechnung kommt, lasse ich das zurückbuchen (da habe ich schon Erfahrung damit von Lycamobile) & gebe das der RTR - ich kann nur nochmals sagen: ....diese Firma hat der Markt echt gebraucht.....
Ich persönlich mag einiges am neuen Magenta, aber die Kündigungsprobleme gehen trotzdem nicht.
 

telephon

Mobilfunk Teilnehmer
20 Nov 2018
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Habe jetzt noch einmal per WhatsApp nachgehakt und meine Kündigung wurde nun bearbeitet
Ich finde es offen gesagt etwas eigenartig, dass man bei diesem Unternehmen offenbar einen Whatsapp-Account braucht, um in bestimmten Fällen überhaupt mit ihnen einer Weise in Kontakt treten zu können, wo dann auch einigermaßen zeitnah geantwortet wird (siehe Erfahrungsbericht). Bei allem Verständnis für Umstrukturierungen und firmenspezifische Kommunikationsstrategien, aber es stärkt mein Vertrauen in einen ISP/Telco-Konzern nicht unbedingt, wenn er auf Fax und E-Mail verzichtet, telefonisch nur schwer erreichbar ist, und sich für die Kontaktaufnahme durch eigene Kunden überwiegend der losen Dienste Dritter (die freilich eine ganz eigene DSE nützen) bedient.
Dass sich dann im geschilderten Fall auch noch eine Abteilung auf die andere ausredet, gibt den nächsten schalen Beigeschmack.
 

eigsi124

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6 Apr 2015
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Ich finde es offen gesagt etwas eigenartig, dass man bei diesem Unternehmen offenbar einen Whatsapp-Account braucht, um in bestimmten Fällen überhaupt mit ihnen einer Weise in Kontakt treten zu können, wo dann auch einigermaßen zeitnah geantwortet wird (siehe Erfahrungsbericht). Bei allem Verständnis für Umstrukturierungen und firmenspezifische Kommunikationsstrategien, aber es stärkt mein Vertrauen in einen ISP/Telco-Konzern nicht unbedingt, wenn er auf Fax und E-Mail verzichtet, telefonisch nur schwer erreichbar ist, und sich für die Kontaktaufnahme durch eigene Kunden überwiegend der losen Dienste Dritter (die freilich eine ganz eigene DSE nützen) bedient.
Dass sich dann im geschilderten Fall auch noch eine Abteilung auf die andere ausredet, gibt den nächsten schalen Beigeschmack.
Ich bin genau von dieser einfachen und schnellen Kommunikationsmöglichkeit begeistert und mir kommt das grauen wenn ich an diverse Hotlines anderer Anbieter denke und ich verbinde keine Seriösität damit, eher das Gegenteil.
Fax, hat das noch wer Privat heutzutage?

Natürlich gegenseitiges ausreden auf andere Abteilungen sollte es nicht geben.
 

Johannes19

Mobilfunk Teilnehmer
14 Aug 2015
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Ich finde es offen gesagt etwas eigenartig, dass man bei diesem Unternehmen offenbar einen Whatsapp-Account braucht, um in bestimmten Fällen überhaupt mit ihnen einer Weise in Kontakt treten zu können, wo dann auch einigermaßen zeitnah geantwortet wird (siehe Erfahrungsbericht). Bei allem Verständnis für Umstrukturierungen und firmenspezifische Kommunikationsstrategien, aber es stärkt mein Vertrauen in einen ISP/Telco-Konzern nicht unbedingt, wenn er auf Fax und E-Mail verzichtet, telefonisch nur schwer erreichbar ist, und sich für die Kontaktaufnahme durch eigene Kunden überwiegend der losen Dienste Dritter (die freilich eine ganz eigene DSE nützen) bedient.
Dass sich dann im geschilderten Fall auch noch eine Abteilung auf die andere ausredet, gibt den nächsten schalen Beigeschmack.
Ich hatte zwar Whatsapp gewählt, hatte an der Hotline aber eigentlich immer ähnlich gute Erfahrungen gemacht. Derzeit zwar mit langen Wartezeiten je nach Uhrzeit, aber sobald da jemand dran war gab es für mich immer tolle Hilfe.
 

telephon

Mobilfunk Teilnehmer
20 Nov 2018
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Fax, hat das noch wer Privat heutzutage?
Gehörlose, einige Personen im pensionsnahen Alter, Pensionisten, Angehörige dieser Personenkreise, ...
Und nicht privat Firmen und Behörden, damit sie Fernkopien, die von der Judikatur als gleichwertig mit Schriftstücken eingestuft werden, empfangen auch können...

Whatsapp gehört doch wie Instagram und Facebook zur selben Unternehmensgruppe? Ich persönlich habe mich 2 Sekunden vor dem Absenden des Anmeldeformulars in den frühen 2000er-Jahren gerade noch eines besseren besonnen und halte seither soweit wie möglich Distanz zu Diensten von Facebook. Wenn ich https://de.wikipedia.org/wiki/Kritik_an_Facebook lese, sehe ich meine damalige Entscheidung als gut und richtig an.
Zu Whatsapp gibt jedenfalls gute Alternativen, die hierzulande auch gerne genützt werden: Signal und Telegram etwa, um nur zwei zu nennen.

Davon einmal abgesehen, ein wirklich sehr einfaches Kontaktformular hätte es auch getan. Ich sehe wirklich keine (seriöse) Notwendigkeit, Software installieren zu müssen, nur um einem Unternehmen ein eingescanntes Dokument zukommen zu lassen...

Außerdem könnte das Unternehmen ja auch - wie etwa Deutsche Webhoster und Provider in Deutschland anbieten, auch eine Kündigung per Mausklick aus dem Kundenaccount heraus anbieten. Die Kündigungsbestätigung hernach dann selbst ausdrucken zu können, würde nicht erst fünf Versuche den Support zu kontaktieren, erfordern. Das halte ich für eine wesentlich seriösere Herangehensweise, denn dann kann ich auch vermuten, dass das Unternehmen Arbeitsprozesse wirtschaftlich effizient gestaltet, und Produktpreise nicht den Mehraufwand für Kommunikationsdefizite wiederspiegeln.
 
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