Mastercard stellt Maestro in Europa ab Mitte 2023 ein

14 Februar 2017
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Genau darum würde es halt gehen - es wird in Europa abgeschafft und damit kann das auch bei eher national verbreiteten Systemen zu Themen führen. In Österreich ist das eh kaum der Fall (und außer Deutschland gibts kaum Spezialistenländer, wie es AT auch war, die irgendeine fast nur nationale Insellösung hatten).


Das hätte allerdings auch ich gerne genauer erklärt.
Auch die MasterCard Debit ist eine normale Bankomatkarte (und keine Kreditkarte) und auch Maestro ist ein Produkt von MasterCard. Da ändert sich also außer der Karte und dem Namen (abgesehen von der massiv höheren Zahl von Akzeptanzstellen weltweit) absolut gar nichts.
Wobei es auch hier in Salzburg grade bei SB-Tankstellen (Avanti, Lagerhaus) immer wieder mal vorkommt, daß nur die "Maestro" von der Raika funktioniert, nicht die Mastercard Debit von der Volksbank oder deutsche Karten (DKB). An manchen Tagen gehen alle Karten, dann zwischendurch nur die (inländische) Meastro. Keine Ahnung woran das liegen kann.
 
11 Dezember 2018
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eine Ahnung woran das liegen kann.
Schlampig gemachte oder einfach nur alte Systeme im Hintergrund sind der Grund. Beispielsweise ging die N26 Debit Mastercard lange nicht bei Zigarettenautomaten. Erst als die Sparkasse auf Debit Mastercard umstellte, fingen diese an, umzustellen.

Dass solche Systeme mit einer Debit Mastercard nicht funktionieren mag auf den ersten Blick ein Gegenargument sein, aber ganz im Gegenteil: Wenn Mastercard jetzt die Maestro endgültig abdreht, müssen diese Betreiber auf moderne Systeme umsteigen, was ich als absolut als positiv werte.

Zu Beginn ging die Debit Mastercard nicht als "Bankomatkarte" bei der Post, Apotheken und Trafiken, sondern war eine "Kreditkarte". Inzwischen hat es sich auch bis dort hin schon durchgesprochen, dass die "Bankomatkarte" inzwischen auch eine Mastercard sein kann und es gibt keine Probleme mehr. Ich denke, so wird es auch bei den ganzen SB-Tankstellen (auch für mich eine der letzten Probleme) verhalten, hoffe ich.
 
10 November 2014
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Es gab halt Geschäfte die gar keine Kreditkarten angenommen haben (wegen den Gebühren?) oder der Kassier (warum auch immer) eine andere Taste drucken musste.
Mit der Mastercard Debit konnte man da zu Beginn manchmal nicht zahlen - vermutlich weil Mastercard generell gesperrt war.
" Des is ja a Kreditkoartn, de nemma ned" - oder "Das müssens schon sagen, dass mit Kreditkarte zahlen wollen".

In einer Apotheke bin ich damals bei der Einführung gescheitert und beim Gebührenautomat in einer Bibliothek ebenso.
Außerdem habe ich mir angewöhnt gleich zu sagen: "Bitte mit Kreditkarte"

Mittlerweile dürften die Firmen umgestellt haben.

Ob es noch irgendwo wo Unterschiede zwischen Mastercard Credit und Mastercard Debit gibt würde mich interessieren.
 
27 Juni 2019
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Unterschiede zwischen einer Debit- und einer Credit-Karte von Mastercard bzw. Visa gab es eigentlich nie (wenn man mal von den unterschiedlichen Reservierungs- und Rückabwicklungszeiträumen absieht), nur fristeten Debit-Karten lange Zeit ein Schattendasein, weil die überhaupt nicht beworben und nur auf ausdrückliches Verhalten herausgerückt wurden! Vermutlich, weil die Banken an deren Umsätzen nicht (wirklich) beteiligt waren. Deutlich "häufiger", wenngleich immer noch eine sehr kleine Randgruppe waren da(mals) die Prepaid-Karten. Mittlerweile sind diese die kleinste Gruppe. Rein technisch gesehen sind alle drei Typen (Credit, Debit & Prepaid) schlicht "Kreditkarten" und als solche nichts anderes als eine Kundenkarte der ausgebenden Bank zum jeweiligen Verrechnungskonto.

Zwischen der Debit-light-Mastercard, die als Maestro vermarket wurde (und zu Beginn auch gar nicht online-fähig war), und der "echten" Debit-Mastercard gibt es deutliche Unterschiede. Auch die Prepaid-Maestro-Karte, die sogar eine eigene Nummerngruppe innerhalb der "Kreditkarten" innehat(te), ist eine sehr spezielle "Angelegenheit", zumal der Händler dafür einen gesonderten Abrechnungsvertrag mit Mastercard haben muss.
 
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