Modem-Rückgabe vergessen - wie teuer kann das werden?

26 März 2014
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Frage: wie reagiert magenta normalerweise auf ein anscheinend das Leihmodems das nicht retourniert wird?
Ich bekam jetzt die Tage eine E-Mail von magenta ehemalig UPC OÖ dass sie gern ihr Leben Modem zurück hätten.

Meines Wissens war das ein ADSL Modem vom AVM.
Anscheinend ist es nicht so wie bei den LTE Modem. Dass die nach dem Vertrag den Endkunden gehören.

Nachdem ich mit der betreffenden Dame gesprochen habe.
Meinte sie nur sie hätte das ganze schon mal einen magenta Shop abgegeben.
Schriftliche Unterlagen darüber gibt es allerdings nicht.
Meine Zeit ist mir jetzt auch zu wertvoll dass ich hier wieder wie ein Kindermädchen den ganzen hinterher laufe.

Magenta möchte mit mir aufgrund des Datenschutzes keine Auskunft darüber geben
wie es jetzt weitergeht.
Das Internet ist ja schon abgestellt gekündigt.
Ich vermute im schlimmsten Fall werden sie das Modem in Rechnung stellen.
Deswegen auch der Titel. Wie hoch kann denn diese Forderung werden im schlimmsten Fall.
 
21 Januar 2015
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Wenn bekannt ist welche Modems damals verwendet wurden, auf Willhaben oder ebay nach einem gleichen oder ähnlichem Gerät suchen und im Shop abgeben. Sicher billiger als die 115€ Wenn das so lange her ist wird das sicher im Shop keiner mehr wissen was für ein Gerät das damals genau war.
 
21 März 2014
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Dass Kabel- oder ADSL-Modems nicht gekauft werden und in den eigenen Besitz übergehen, sondern, sofern nicht anders vereinbart, nach Vertragsende zurückgegeben werden müssen, ist seit Jahren gelebte Praxis.

Nach Vertragsende wird man schriftlich dazu aufgefordert das Modem binnen 14 Tagen zu retournieren. Entweder einschicken (Versandbestätigung aufbewahren) oder im Magenta Shop bringen:

rückgabe.png

Nochermalerweise bekommt man bei Rückgabe eines Modems im Magenta Shop immer eine schriftliche Bestätigung (hab ich schon mehrmals so gemacht). Falls man diese verliert oder nicht mehr findet, ist es dann natürlich blöd.

Ansonsten kann Magenta eine Bearbeitungsgebühr (€ 65) und eine Vertragspönale (€ bis zu 100) verlangen. Die genauen Beträge sind abhängig vom AGB Stand und den Entgeltbestimmungen des jeweiligen Tarifs zum Datum des Vertragsabschlusses.

Magenta möchte mit mir aufgrund des Datenschutzes keine Auskunft darüber geben
wie es jetzt weitergeht.
Das ist auch richtig so. Auskunft soll und darf nur der ehemalige Vertragsinhaber erhalten, und nicht irgendeine dritte Person, die sich dafür interessiert. Alles andere wäre ein Skandal.