Netztest 2015

rage4

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5 Jul 2014
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3 hat keine Subventionen, die sonst keiner kriegen kann, da allen offen steht, das Gleiche zu machen.
Dafür wird sich allerdings keine Bank finden die A1 oder T-Mobile ihr Netz zu einen "überhöhten"
Preis abkaufen und dann zum "Schnäppchenpreis" zurückvermieten. Der Vorteil für 3 ist auf jeden Fall das sie billiger als die Mitbewerber "produzieren" können, was zu den niedrigen Terminierungsentgelten von 0,8049 Cent geführt hat. mfg
 

skoops

Mobilfunk Teilnehmer
27 Mrz 2014
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Danke Leute, genau darauf wollte ich hinaus. 3 kriegt hier "von China" in welcher Form auch immer - sein Netz subventioniert. Nirgends steht geschrieben, dass die Leasing-Rate hoch sein muss. Sie könntens auch für die nächsten 50 Jahre für 1€ im Monat leasen und in 50 Jahren redet man dann mal über den Restwert. Auch ein normaler geschäftlicher Vorgang, aber unterm Strich eine massive Subvention. Egal ob die CDB jetzt ZTE sponsort oder HWL. Es bleibt Drei einfach viel mehr "Luft zum Atmen"
 

neptunus

Mobilfunk Teilnehmer
25 Mrz 2014
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Als ob es die Subventionen wären, die den guten Netzausbau bewirken.

Den überwiegend größten Teil der Breitband-Subventionen erhält seit jeher die A1, für den Ausbau des Festnetz-Breitbandes. Trotzdem aber passiert es gerade in den geförderten ländlichen Gegenden nicht selten, dass man über den zum Festnetz vergleichenden nicht subventionierten Mobilfunk wesentlich höhere Bandbreiten erreicht.

Selbst wenn man nur A1 Festnetz mit A1 Mobilfunk vergleicht.
 
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neptunus

Mobilfunk Teilnehmer
25 Mrz 2014
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Es geht mir wirklich nur um die schiefe Optik und den Wettbewerbsvorteil von DREI auf dem heimischen Markt hier in Österreich. Nix anderes.
Wie stehst du eigentlich zu den Geschäften die die A1, bzw. Telekom Austria seit rund 10 Jahren in Weißrussland betreibt?
Hunderte Millionen Verlust, also so betrachtet ebenso eine gewaltige Subvention. Von Österreich aus.

Als ob sie das Geld hier nicht brauchen hätten können hier in Österreich anstatt es zu versenken, beim weit hinterher hinkenden LTE-Ausbau und den preislichen Verteuerungen die sie vollzogen haben ...
 

Gsicht

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22 Mrz 2014
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Den überwiegend größten Teil der Breitband-Subventionen erhält seit jeher die A1, für den Ausbau des Festnetz-Breitbandes. Trotzdem aber passiert es gerade in den geförderten ländlichen Gegenden nicht selten, dass man über den zum Festnetz vergleichenden nicht subventionierten Mobilfunk wesentlich höhere Bandbreiten erreicht.
Das ist leider wahr. Nachbarsdorf hat einen Ausbau bekommen (ARU "näher" bei den Häusern), vorher warens max. 4 Mbit/s im Down, jetzt ca. 12 Mbit/s bei Verwandten. Das im Jahr 2015 wohlgemerkt.
Nach einem Ausbau nur 12 Mbit/s liefern zu können grenzt doch an Dummheit und Geldverschwendung. Zumal man in den nächsten 10 Jahren keinen Ausbau mehr erwarten kann. Aber zu jedem Haus Glasfaser zu legen, das will sich die Telekom nicht leisten.

Wenn so der "Breitband"-Ausbau ausschaut seh ich schwarz.
 
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Taurus91

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10 Nov 2014
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Eigentlich sind die ganzen Netztests eher Konsumententäuschung als Konsumentenhilfe.

OT:
Wenn so der "Breitband"-Ausbau ausschaut seh ich schwarz.
Der sieht vielleicht noch viel schwärzer aus.
Durch das Involvieren der Gemeinden kommt es eventuell zu gar keinem Ausbau.
Selbst große Gemeinden (10000 Einwohner ) besitzen 0 Kompetenz diesbezüglich. Wie sollen das dann die angesprochenen kleinen Gemeinden schaffen?

Im besten Fall wird durch - ich nenne es einmal Bürokratie - weniger ausgebaut als möglich.
Im schlimmsten Fall verkommt das Geld zu einer Kanal oder Straßensanierungsförderung.

Ein weiteres Problem ist außerdem, dass ja parallel noch Projekte der Länder laufen oder gelaufen sind...

Nach einem Ausbau nur 12 Mbit/s liefern zu können grenzt doch an Dummheit und Geldverschwendung. Zumal man in den nächsten 10 Jahren keinen Ausbau mehr erwarten kann.
Wenn das den Großteil des Dorfes betrifft: Ja
Eine schrittweise "Annäherung" der Glasfaser an der Haushalte wäre zielführend... Ich fürchte aber auch, dass der Zeitpunkt der nächsten Stufe auf sich warten lässt, deshalb sollten LTE und Richtfunkangebote parallel forciert werden.

Man bräuchte irgendeinen Mechanismus der die Einnahmen generell Richtung Netzausbau lenkt. Irgendwie ist es doof wenn die halbe Ortschaft nach dem Ausbau weiterhin den 20€ Tarif nimmt, aber auch wenn Preiserhöhungen nur der Dividende dienen.
 
Zuletzt bearbeitet:

yum-yum

Mobilfunk Teilnehmer
1 Apr 2014
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Als ob es die Subventionen wären, die den guten Netzausbau bewirken.

Den überwiegend größten Teil der Breitband-Subventionen erhält seit jeher die A1, für den Ausbau des Festnetz-Breitbandes. Trotzdem aber passiert es gerade in den geförderten ländlichen Gegenden nicht selten, dass man über den zum Festnetz vergleichenden nicht subventionierten Mobilfunk wesentlich höhere Bandbreiten erreicht.

Selbst wenn man nur A1 Festnetz mit A1 Mobilfunk vergleicht.
Nicht alles was man vergleicht, ist ein Vergleich.

Zum einen sind die Förderungen des Staates Österreich nicht wirklich so nennenswert im Vergleich zu den Gesamtkosten eines Netzes, zum anderen wird die A1-Infrastruktur für die Sender-Anbindung in vielen Fällen auch benötig. Dass nun manche Sendeanlagen eine bessere Anbindung haben als Bewohner einer Streusiedlung paar km davon entfernt via Kabel ... und somit mobile Datenübertragung teilweise vor verdrahteter Datenübertragung liegt ... ist ebenso gewollt (da günstiger im Ausbau) und gilt genauso für Kabelplus (in NÖ) wie TMA, Drei und andere.
 

rage4

Mobilfunk Teilnehmer
5 Jul 2014
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Den überwiegend größten Teil der Breitband-Subventionen erhält seit jeher die A1, für den Ausbau des Festnetz-Breitbandes. .
Beim BBA 2013 hat A1 in NÖ für 125 Gemeinden eine Fürderung erhalten, der größere Anteil
entfiel mit 194 Gemeinden auf kabelplus. In OÖ gab es für A1 so gut wie keine Förderung (den Großteil gab es für BBI). Österreichweit hat A1 insgesamt 71 % der geförderten Gemeinden ausgebaut und 57 % der Förderungen (ca. 22 Mil. Euro) erhalten. In der Steiermark hat A1 in einigen Gemeinden vorzeitig ausgebaut und damit auf die Förderung verzichtet. Warum hat sich 3 nicht um Förderungen bemüht ?
Wie stehst du eigentlich zu den Geschäften die die A1, bzw. Telekom Austria seit rund 10 Jahren in Weißrussland betreibt?
Hunderte Millionen Verlust, also so betrachtet ebenso eine gewaltige Subvention. Von Österreich aus.
Nachdem der Staat Österreich keine vergünstigten Kredite zur Verfügung stellt kann man wohl
nicht von Subvention aus Österreich sprechen. Es behauptet auch niemand das der deutsche Staat T-Mobile Österreich "subventioniert". Oder gab es etwa vergünstigte Kredite der KfW für
T-Mobile Österreich ? mfg
 

m404

Mobilfunk Teilnehmer
29 Mrz 2014
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Oder gab es etwa vergünstigte Kredite der KfW für T-Mobile Österreich ?
die finanziellen "Zuckerl" seitens Deutschland für den Mutterkonzern sind _enorm_, und da das Geld von T-Mobile Austria prinzipiell von dort kam, darf man diesen Vorteil TMO Austria genauso zusprechen.

Ich glaub' aber langsam, jedweilige Diskussion erübrigt sich hier mittlerweile ... die bedingungslose "Liebe" für TMO bzw. A1, die hier unweigerlich zur Schau gestellt wird, kann keiner mit Argumenten totkriegen ...
 

skoops

Mobilfunk Teilnehmer
27 Mrz 2014
830
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Wie stehst du eigentlich zu den Geschäften die die A1, bzw. Telekom Austria seit rund 10 Jahren in Weißrussland betreibt?
ja die machens genau andersrum. alles was sie in weissrussland versenken, muss der gebührenzahler hier wieder draufzahlen. find ich auch nicht okay. ist aber ein selbstverursachter wettbewerbsnachteil. gegen dummheit is halt kein kraut gewachsen
 

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