Featured Neue S-Budget-Tarife: kein Datenroaming, Voice/SMS-Roaming nur mit Bonitäts-Check

Dieses Thema im Forum "S-Budget Mobile" wurde erstellt von palazzo, 8. August 2017.

  1. ocelot

    ocelot Mobilfunk Teilnehmer

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     hot und  yesss haben bei gleichen oder besseren Konditionen auch Sprach- und Datenroaming inkludiert und sind beide ohne Identitätsprüfung, die bei s-budget mobile durch einen Drittanbieter passiert (CRIF GmbH).
     
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  2. jb-net

    jb-net Mobilfunk Teilnehmer

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    Bonitätscheck bei einer Wertkarte um das ohnehin schon abgebuchte und damit bezahlte Paket inkl. der enthaltenen Minuten und SMS lt. EU-Roamingverordnung auch nutzen zu können ... da kommt bei mir zwangsweise der Gedanke hoch, dass man es dem Kunden so schwer wie möglich machen will.
     
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  3. RealMartin

    RealMartin Mobilfunk Teilnehmer

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    Ja, S Budget Mobile ist sowieso ein rohrkrepierer. Welche Zielgruppe will man bitte mit diesen Tarifen bzw. dem Angebot ansprechen?
     
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  4. ocelot

    ocelot Mobilfunk Teilnehmer

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    Einen Grafiker und eine ordentliche Website kann man sich bei Spar für dieses Produkt scheinbar auch nicht leisten. Die Grafiken und die Website sehen aus als wären sie mit Microsoft Office erstellt worden.
     
  5. snow

    snow Mobilfunk Teilnehmer

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    Die Tarife gibts schon länger
     
  6. gabor

    gabor Mobilfunk Teilnehmer

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    Spar macht sich also Sorgen um die Bonität seiner Kunden. Da im Falle von prepay nur Kunden um das eingezahlte Geld umfallen können, aber nicht Spar, die von prepay Kunden Zahlungen für - hoffentllich - noch zu erbringende Dienstleistungen erhalten haben, frage ich mich wie es denn um die Bonität von Spar bestellt ist. Um die Bonität von Spar zu beurteilen, möchte ich gerne Einsicht nehmen in "Browserinformationen und anderen technischen Informationen" der Geschäftsleitung von Spar. Exakt die gleichen Information also, die Spar von seinen Kunden fordert.
    Selbstverständlich möchte auch ich - wie Spar - die dabei gesammelten Daten an Dritte weitergeben.
     
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  7. neptunus

    neptunus Mobilfunk Teilnehmer

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    Bei S-Budget hat man einfach kein etabliertes Inkasso-System, wie zB bei den  A1.

    Roaming kann ungeahnt hohe Kosten verursachen - für den Anbieter.

    Insofern ist es nur verständlich, dass man gerade als kleiner Anbieter nicht auf den Kosten sitzen bleiben möchte, die ein Kunden evtl. im Ausland verursacht.

    Passieren kann das immer dann, wenn ausländische Anbieter die Leistungen (MB-Verbrauch, Telefonate, SMS) dem inländischen Betreiber erst zeitverzögert, vielleicht Tage im Nachhinein, melden.

    Ein inländischer Anbieter mit einem Guthaben-Konto, zB S-Budget, kann die Nutzung des Kunden stoppen, wenn das Guthaben 0 erreicht hat. Kommen im Nachhinein noch Kosten auf den Anbieter zu, wie im Beispiel von Romainng weitere 50 Euro, nachdem die SIM schon gesperrt wurde, könnte dem Anbieter drohen auf den Kosten sitzen zu bleiben.

    Diese Kosten der Nicht-Zahler, die sich feige in der Anonymität verstecken wenn das Kundenkonto ein Minussaldo aufweist, die könnte man zwar theoretisch auf alle Kunden umlegen. Mir persönlich ist es aber so weit lieber: Jeder bezahlt genau das, was er auch beansprucht. Warum sollen alle Kunden mit evtuellen Wucherpreisen dafür bezahlen, dass ein paar spezielle Gestalten ihre Nutzerkonten auf einen Guthabenstand unter 0 bringen und sich aus dem Staub machen?
     
  8. gabor

    gabor Mobilfunk Teilnehmer

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    @neptunus:

    Dein Bericht über gewissenslose Einzeltäter, die unter Ausnutzung der Anonymität riesige Schuldenberge auf ihren Prepaidkarte hinterlassen, bevor sie feige abtauchen - und nach deiner Meinung der Allgemeinheit zur Last fallen, die für diese Schulden aufkommen müssen, klingt sehr dramatisch - aber würde das Szenario auch einem Realitätscheck standhalten?

    Eine Zahlungspflicht bei negativen Kartenguthaben gibt es bei Prepay schlicht und einfach nicht. Es gibt in Deutschland, das ein sehr ähnliches Rechtssystem hat zu unserem, jede Menge Gerichtsurteile, die bestätigen, dass selbst bei negativen Guthaben keine Nachschusspflicht besteht, weil die Kostenkontrolle ein wesentliches Merkmal jeder Prepaidkarte darstellt.. Ein österreichisches Gericht würde wohl nicht viel anders urteilen.
    Es würd also im Ernstfall herzlich wenig nützen die Identität oder gar die Kreditwürdigkeit eines Kunden mit negativen Guthaben zu kennen, da eine Forderung rechtlich gesehen keinen Bestand hätte.

    Aber wie wahrscheinlich ist es denn, dass der Fall eines negativen Guthabens eintreten könnte? Nahezu null! Kein Prepaidanbieter gibt das Roaming frei bei Roaming-Operatoren deren Abrechnungsysteme nicht einwandfrei in Echtzeit Daten abliefern.
    Den Fall von um Minuten/Stunden/Tagen verzögerten Abrechnung kenne ich nur aus den Anfangstagen von GSM. Vielleicht kann uns "neptunus" offenlegen, welchen Prepaid Roamingpartner von  tele.ring/Spar er damit konkret meint? Ich kenne keinen.

    Ich denke, wir können Entwarnung geben, kein skrupelloser Prepaid Kunde wird Spar/Telering durch hemmungsloses Roaming zugrunde richten können oder für uns alle die Tarife in die Höhe bringen.

    Offen bleibt noch immer die Frage, warum Spar sich für den Broserverlauf seiner Kunden interessiert. Und warum diese sogar an Dritte weitergegeben werden sollen.
     
    #9 gabor, 15. August 2017
    Zuletzt bearbeitet: 15. August 2017
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  9. neptunus

    neptunus Mobilfunk Teilnehmer

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    Ich finde ja, das klingt überhaupt nicht dramatisch.

    Gefragt habe ich mich vor etwa 15 Jahre schon, warum denn damalige A1 mit B.free Roaming zugelassen hat, bei genau den Risiken.

    Das Ergebnis der Überlegungen: Es rechnet sich trotzdem. Verlangt man einen derart teuren Preis für die Nutzung, sind die paar Einheiten, um die Guthaben ins Negative wandern einfach egal.

    Erst diesen Monat hatte ich die Situation bei Yesss. Im EU-Ausland Daten, Telefonie und SMS genutzt: Telefonie und SMS wurden erst Tage später in der Kundenzone angezeigt. Bei zu wenig Guthaben wäre ich ins Negative gerutscht ...

    Das Risiko trägt übrigens immer der Betreiber. Anders geht es gar nicht, da Wertkarten hierzulande anonym sind. Von wem sollte denn ein Betreiber den Ausgleich des Kontos verlangen? Vom Salzamt etwa?

    Und genau das Risiko hat Spar jetzt eben nicht. Ich verstehe es. Mangels einer Inkasso-Abteilung und standardisierter Prozesse rund herum hat man Roaming nur bei solchen Kunden, bei denen auch tatsächlich etwas zu holen ist. Je später sie zahlen (umso mehr Mahnungen) umso lauter klingelt es in der Kassa. Sichergestellt ist das mit dem Bonitätscheck. Damit holt man sich die sonst zweifelhafte Roaming-Nutzung auf Ebene von Vertragskunden und hat damit überhaupt kein Problem mehr.