Neues Online Konto bei Erste Bank und Sparkassen

9 April 2014
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Was zu zahlen ist, steht in den Vorbehaltsklauseln, aka Geschäfts- bzw. Entgeltbedingngen.

... das mag schon sein, die Bankberater haben aber die Möglichkeit solche Gebühren "zu erlassen" ... und wenn dies im Beratungsgespräch vereinbart wurde und nun als Kommunikationsfehler dargestellt wird, dann liegt ein Beratungsfehler vor und entsprechende Rücktrittsmöglichkeiten ...
 
27 Juni 2019
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Alle individuellen Abänderungen der Entgeltbestimmungen sind doch schriftlich zu vereinbaren. ;) Wie will man denn sonst irgendwas "nachweisen" / vorweisen können? :rolleyes:
 
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9 April 2014
1.072
790
klar ist das die Sicht der Bank ... den "Schaden" hat aber trotzdem die Mitarbeiterin der Bank im Zuge ihrer Tätigkeit für die Bank verursacht und ist somit auch der Bank zuzurechnen ;) ...

ich würde ja einmalig der Bank die Möglichkeit geben diesen Fehler zu bereinigen ...
wenn die Bank das nicht macht, dann würde ich sämtliche Verträge mit dieser Bank mit Hinweis auf das verlorene Vertrauen in die Geschätsbeziehung beenden ... übrigens nicht bei der gleichen Mitarbeiterin (die argumentiert das weg und es geht nur in die Statistik ein), sondern bei deren Vorgesetzem bzw. besser noch mittels schriftlicher Eingabe an die Geschäftsführung ...

auch das kostet der Bank unterm Strich mehr als die 2,45 ... und nur so lernen es die großen Unternehmen ;)
 
2 April 2014
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Mir wurde trotz Studentenpackage von meinem "S Komfort Sparen" 2,45€ als Kostenbeitrag f. Kontenführung abgezogen.
Die Betreuerin hat mir sogar beim Eröffnen zugesichert, dass es gratis wäre.
Jetzt behauptet sie, sie hätte es mir falsch kommuniziert und 2,45€ wären ja nicht so schlimm.

Ich dachte die Sparkonten sind generell gratis.
Dass ich trotz Studentenpackage auch noch was bezahlen muss, finde ich sehr komisch.

Daß Banken Gebühren für ein reines Sparkonto (ohne Girokontofunktionalität) verlangen, kenne ich mit Ausnahme des Bausparens bisher nicht.
Einzig die hierzulande bei entsprechender Vereinbarung (in den Vertragsbedingungen bzw. dem Schalteraushang) zulässigen Schließungsgebühren sind auch bei Sparkonten möglich.
Diesbezüglich sollte jeder Kunde entsprechend Vorsicht walten lassen.
Derartige perverse Schließungsgebühren sind lt. unserem OGH bei entsprechender Vereinbarung zulässig, während der deutsche BGH diese als unzulässig ansieht, da jeder Vertrag naturgemäß irgendwann einmal gekündigt wird und diese Kosten daher von Vornherein feststehen und daher auch so entsprechend einkalkuliert werden müssen.

Bezüglich Studentenpackage ist zu bedenken, daß die meisten Banken hier ein Alterslimit eingezogen haben und dieses z.B. nur bis zum 27. Geburtstag gilt, auch wenn du bis 35 studieren solltest.
Daher ist es sehr ratsam, sich nicht von den kostenlosen Jugend-/Studentenkonditionen blenden zu lassen, sondern sich gleich eine Bank zu suchen, wo auch danach entsprechend gute (und möglichst gebührenfreie) Konditionen bestehen.
 
29 Januar 2016
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565
@ChristianWien Eine Frage meinerseits: du hebst den Betrag (vom Sparkonto redest/schreibst du ja) bis auf 1 Cent ab und wirfst die Sparkarte weg. Dann fallen dir keine Gebühren (für Auflösung) an, oder? :cool:
 
2 April 2014
93
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@ChristianWien Eine Frage meinerseits: du hebst den Betrag (vom Sparkonto redest/schreibst du ja) bis auf 1 Cent ab und wirfst die Sparkarte weg. Dann fallen dir keine Gebühren (für Auflösung) an, oder? :cool:

Wenn Schließungsgebühren tatsächlich wirksam vereinbart worden sind **kann** es natürlich funktionieren, daß du mit einer Sparcard das Konto beim Bankomaten bis auf Null (bei einem runden, abhebbaren Guthabenstand) abräumen kannst.
Ein entsprechender Versuch kann nicht schaden und schafft Klarheit.
Beim Schalter kann es dir passieren, daß dir nur bis zur Höhe der Schließungsgebühren ausgezahlt wird.
Am besten ist es natürlich, keine (Spar)Konten mit Schließungsgebühren zu eröffnen und sich tunlichst die zum Zeitpunkt der Eröffnung veröffentlichten Konditionen abzuspeichern bzw. auszudrucken, falls diese nicht von der Bank automatisch mit übergeben / übermittelt worden sind.
 
29 Januar 2016
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Wenn Schließungsgebühren tatsächlich wirksam vereinbart worden sind **kann** es natürlich funktionieren, daß du mit einer Sparcard das Konto beim Bankomaten bis auf Null (bei einem runden, abhebbaren Guthabenstand) abräumen kannst.
Ein entsprechender Versuch kann nicht schaden und schafft Klarheit.
Beim Schalter kann es dir passieren, daß dir nur bis zur Höhe der Schließungsgebühren ausgezahlt wird.
Am besten ist es natürlich, keine (Spar)Konten mit Schließungsgebühren zu eröffnen und sich tunlichst die zum Zeitpunkt der Eröffnung veröffentlichten Konditionen abzuspeichern bzw. auszudrucken, falls diese nicht von der Bank automatisch mit übergeben / übermittelt worden sind.

Korrekt! (Y) Und wer liest schon vorher die 4 Seiten AGB durch (alles Kleingedruckte)?.....
 
29 April 2014
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45
Scheinbar hat das bei der Sparkasse System...
Bei meiner Mutter und auch bei mir wurde nach etlichen Jahren bei einem Gratis Sparkonto (Profitcard) ohne Vorwarnung eine Jahresgebühr "eingeführt".
Mitarbeiter stellen sich natürlich dumm, und gutschreiben kann man die 2 Euro bei Kündigung auch nicht mehr, ist ja schließlich fürs letzte Jahr.

Konto leer räumen und Karte verlieren verhindert zwar Schließungsgebühren, die Kontoführung wird aber trotzdem weiter verrechnet...
 
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2 April 2014
93
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Scheinbar hat das bei der Sparkasse System...
Bei meiner Mutter und auch bei mir wurde nach etlichen Jahren bei einem Gratis Sparkonto (Profitcard) ohne Vorwarnung eine Jahresgebühr "eingeführt".
Mitarbeiter stellen sich natürlich dumm, und gutschreiben kann man die 2 Euro bei Kündigung auch nicht mehr, ist ja schließlich fürs letzte Jahr.

Konto leer räumen und Karte verlieren verhindert zwar Schließungsgebühren, die Kontoführung wird aber trotzdem weiter verrechnet...

Ohne nachweisbar zugegangene Information über die neuen Spesen und damit ggf. ein Sonderkündigungsrecht läßt sich eine derartige Gebühr nachträglich nicht wirksam vereinbaren.
Vielleicht war diese Information rechtlich fragwürdig in einem als vermeintliche Werbezusendung getarnten Schreiben oder gut verpackt in den oft seitenlangen Informationen am Ende eines Kontoauszuges enthalten?
Sonst handelt es sich wohl um einen der üblichen, rechtlich nicht haltbaren Versuche, den Kunden geringe Gebühren unterzujubeln, in der Hoffnung, daß es nicht auffällt, und bei Reklamation den Kunden mit fadenscheinigen Gründen die Gutbuchung zu verweigern.
Das ist vom Prinzip her genauso wie das Geschäftsgebaren der Nutzlosdienstebranche (offiziell beschönigend Mehrwertdienste genannt), wo der Kunde auch von Pontius zu Pilatus und zurück geschickt wird, in der Hoffnung, daß er ob der meist eher geringen Schadensummen früher oder später zermürbt aufgibt.

Natürlich könnte die Bank die wohl illegale Spesenbelastung wieder gutschreiben, wenn sie denn wollte.
Daß diese für das letzte Jahr sind, ist dabei völlig irrelevant.
Eine derartige Gutschrift müßte natürlich korrekterweise auch mit der gleichen Valuta wie die Belastung erfolgen, aber auf Grund des derzeitigen Zinsniveaus und des geringen Betrags macht dies de facto keinen Unterschied, wenn die Gutbuchung mit aktueller Valuta erfolgt.
Allerdings hätte der jeweilige Bankverkäufer (historisch beschönigend gern "Bankbetreuer" genannt) dadurch nur (für ihn unnötige und nicht lukrative) Arbeit und würde gegen die Geschäftspolitik der Bank handeln und sich dafür evtl. bei seinem Vorgesetzten rechtfertigen müssen.
Und so spekuliert die Bank darauf, daß wegen der geringen Spesen wohl kaum einer dagegen rechtlich vorgehen wird und da noch immer die meisten häufiger ihren Lebens(abschnitts)partner als ihre Bankverbindung wechseln, geht das miese Geschäftsmodell leider sehr häufig auf.

Um potentielle Probleme mit einem negativen Saldo bei einem leergeräumten Konto zu vermeiden, sollte diese Thematik tunlichst geklärt und eine Schließung des Kontos erzielt werden.
 

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