26 August 2018
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Tja, die Türkisen haben zwar den Koalitionspartner gewechselt zu GRÜN doch die sind anscheinend auch schnell auf den Geschmack gekommen dass es sich besser lebt wenn man den Lobbyisten nachgibt und Gesetze GEGEN DIE BEVÖLKERUNG beschließt. Anders kann ich mir dieses Gesetz nicht erklären oder zumindest die Zustimmung der Grünen Partei kann ich mir damit nicht erklären.

Also eine Indexierung der Tarife kann sicher jeder Mensch verstehen. Nachdem alles immer teurer wird ist das für mich auch völlig in Ordnung und total legitim.

Aber dass die GRÜNEN hier mitstimmen, dass die Anbieter ihre Tarife WILLKÜRLICH ändern können und die Grundgebühr oder Servicepauschale gleich mal um zb. 10,- € monatlich erhöhen und man kann sich eigentlich nicht mehr wirklich dagegen wehren finde ich wirklich einen Wahnsinn. Von der ÖVP erwartet man ja nichts anderes, aber von den Grünen hätte ich hier schon mehr erwartet. Dass Sie zumindest irgendwas für die Konsumenten herausholen können. Man hätte zum Beispiel ein Verbot der Servicepauschale rausholen können, wie hier schon richtig angemerkt wurde oder dass die Tarife nicht höher als die Inflation angehoben werden dürfen oder dass im Zuge der Erhöhung der Tarife auch die Freieinheiten im gleichen Maße steigen müssen. Aber hier kommt einfach nichts. Das ist enttäuschend.
Wie man nach Corona von den Grünen noch enttäuscht werden kann entzieht sich meinem Verständnis 😂
 
20 November 2018
2.015
1.257
Ja gut, aber dass war doch schon immer so oder nicht? Wenn die Mindestvertragsdauer ausgelaufen ist, dann musste man für das Gerät nichts mehr bezahlen, da man eh schon 24 Monate bezahlt hat. ABER wenn der Vertrag während der Laufzeit geändert wurde konnte man vom SOKÜ Gebrauch machen und musste auch nichts fürs Gerät bezahlen und konnte es behalten. Dies ist mit dem neuen Gesetz nicht mehr möglich zumindest nicht ohne Bezahlung oder habe ich was falsch verstanden?
Bedeutet das ein Ende für die Preiserhöhungen durch etwa Hutchison Drei kurz nach einer Aktion?
 
21 März 2014
1.099
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Die Provider hatten schon bisher die Möglichkeit während der Vertragsbindung die Konditionen nach beliebigen zu ändern. Das ist nicht neu, löst aber halt ein Sonderkündigungsrecht aus. Der Unterschied zu bisher ist: Falls man das subventionierte Endgerät nicht kostenlos zurückgeben, sondern behalten möchte, muss man dafür bezahlen.

Die Forderung, dass Provider nur außerhalb der Bindung die Konditionen verschlechtern dürften, würde ich auch begrüßen, aber es wird in der Praxis schwer umsetzbar sein. Viele Kunden verlängern ihre Verträge, manchmal auch vorzeitig. D.h. im Resultat haben irgendwann fast alle Kunden ganz individuelle Laufzeiten. Wann darf der Provider dann die Konditionen ändern. Nie?

Schlussendlich haben bei den letzten Sonderkündigungen die meisten Provider schon aus eigenem Interesse daran gehalten zumindest abzuwarten bis die ersten 24 Monate Bindung abgelaufen sind, um den Schaden durch subventionierte Geräte zu mininimieren, aber irgendwelche Kunden haben immer irgendwann eine Vertragsbindung oder gerade mit einem subventionierten Gerät bestellt/verlängert. Schwieriges Thema.
 
5 Juli 2014
3.154
2.164
Beispiel : Preiserhöhung p. 1.9.21, MVD endet am 30.6.22

Variante 1 : Die Preiserhöhung kann frühestens zum 1.7.22 wirksam werden, egal ob der Kunde davor den Vertrag verlängert. Sokü ist nicht mehr möglich, da bereits bei der VVL die Preiserhöhung bekannt war. Eine VVL hätte auch keine aufschiebende Wirkung der Preiserhöhung zur Folge.
Variante 2 : Die Preiserhöhung wird automatisch bei einer Vertragsverlängerung wirksam, gibt es keine VVL dann
wird die Preiserhöhung frühestens zum 1.7.22 wirksam. Auch hier ist eine Sokü nicht mehr möglich, da die
Preiserhöhung ebenfalls bekannt ist.

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
21 März 2014
1.099
928
Problem wird sein, dass das Ende der MVD bei jedem Kunden anders sein wird. D.h. der Provider müsste alle Kunden einzeln umstellen, statt derzeit alle auf einmal umstellen. Stelle ich mir in der Praxis schwierig vor.

P.S. Sonderkündigung in Variante 2 ohne VVL müsste trotzdem möglich sein, weil einseitige nicht vorteilhafte Änderung. Dabei spielt es keine Rolle, ob innerhalb oder außerhalb der MVD.
 
10 November 2014
4.138
1.869
Die Forderung, dass Provider nur außerhalb der Bindung die Konditionen verschlechtern dürften, würde ich auch begrüßen, aber es wird in der Praxis schwer umsetzbar sein. Viele Kunden verlängern ihre Verträge, manchmal auch vorzeitig. D.h. im Resultat haben irgendwann fast alle Kunden ganz individuelle Laufzeiten. Wann darf der Provider dann die Konditionen ändern. Nie?

Nach Ablauf der Bindung bzw. muss dann bei einer erneuten Verlängerung sowieso auf einen aktuellen Preis bzw. sogar Tarif gewechselt werden.
 
13 Mai 2014
2.977
2.320
Die unterschiedlichen Bedingungen gibt’s doch aktuell schon - bei alten Tarifen gibt’s keine Servicepauschale, bei neuen schon (bei manchen Betreibern).

Vor Jahren versuchte ein Betreiber - Ich denke es war A1 - sogar genau das zu machen. Wenn man der Änderung der AGBs widersprach sollte man (falls aufrechte MVD) bei den alten verbleiben (bis zum Ablauf dieser).

Da war es kein Problem dass es unterschiedliche AGBs gäbe, ich wüsste nicht warum es nun eines sein sollte. Vor allem löst sich das ja spätestens nach 23 Monaten.
 
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