Photovoltaik Anlage am Eigenheim

1 Dezember 2020
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Hallo Forum!

Ich möchte keinen neuen Thread dafür anfagen, deshalb schreibe ich gleich hier thematisch passend dazu.

Thema: PV-Anlagen am Eigenheim sowie sonstigen Plätzen

Falls ihr euch fragt, ob ihr für die Einnahmen Steuern bezahlen müsst: Am privaten Eigenheim sehr wahrscheinlich nicht (Freikontingent von ca. 12.000 KWh Einspeisemenge je Jahr)

Und falls die Frage aufkommt, ob ihr euch die beim Bau der Anlage gezahlte USt vom Finanzamt zurückholen könnt (Ankauf der PV-Module, Kosten Elektrounternehmen für Anschluss, etc.): Wenn es eine größere Anlage ist, sehr wahrscheinlich schon (Überschusseinspeisung), und bei Volleinspeisung grunsätzlich sowieso.

Aber seht hier, in der Aufzeichnung eines Vortrags von gestern, 18.10.2022:
https://tpa.eyepinnews.com/lY5OKmWIALPEwMfWM3
 
30 Juli 2014
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Dem Vortrag kann man etwas schwer folgen...man hat nicht das Gefühl, dass er die Thematik zu 100% intus hat ;)
Das ganze Thema ist unter pvaustria.at (Steuerleitfaden) sehr gut erklärt.
Von der Einkommensteuer sind 12.500kWh/Jahr frei, wenn die Anlage max. 25kWp groß ist (PV Modulleistung)
Vom Invest kannst du die Vortsteuer nur dann zurückfordern, wenn du >50% des erzeugten Stroms einspeist. Zusätzlich muss man auf die Kleinunternehmerregelung verzichten, UID muss beantragt werden - ist aber alles auf pvaustria.at recht gut beschrieben und auch im photovoltaikforum.com gibt's dazu bereits einiges zu lesen. Es ist aber ein Steuerberater empfehlenswert, wenn du mit finanzonline nicht so firm bist.

greets
 
18 Mai 2015
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Update:

  1. Antrag auf "Betriebliche Tätigkeit" + UID +
  2. Antrag auf Regelbesteuerung
gestellt.

Ist gesamt nicht schwer und das reicht aus um die bezahlte MWst zurück zu bekommen.

Wenn erfolgreich schreibe ich ein ToDo für alle.

Somit baut eurer Dach voll aus und schaut nicht auf den Eigenverbraucht. Für die Erstattung der Mwst braucht ihr einen Eigenverbrauch < 50%.
Zudem bekommt ihr die aktuell sehr hohen Einspeisevergütungen + die erhöhte Förderung.

lg
 
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17 Dezember 2021
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Besonders interessant wäre sicher für so manchen hier die stark vereinfachte Variante bis 12500kWh/Jahr, da man dann erst gar keiner Einkommenssteuer unterliegt.
Bin schon gespannt auf deinen Bericht - danke für deine Mühen!
 
18 Mai 2015
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Besonders interessant wäre sicher für so manchen hier die stark vereinfachte Variante bis 12500kWh/Jahr, da man dann erst gar keiner Einkommenssteuer unterliegt.
Bin schon gespannt auf deinen Bericht - danke für deine Mühen!
Korrekt.

Bleibt unter 25kw peak und speißt maximal 12,5 kw ins Netz ein. Damit zahlt ihr keine Einkommenssteuer.

Lg
 
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18 Mai 2015
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Hi,

habe heute die Buchungsmitteilung für die Umsatzsteuervoranmeldung bekommen.
Ingesamt war es bis jetzt sehr wenig Aufwand für sehr viel Geld.

  1. Einlesen und Recherche - 3-4 Stunden
  2. 2 Formulare - Aufwand 30 Minuten
  3. Berechnungs-Excel aufbauen - 1 Stunde
  4. Umsatzsteuervoranmeldung abgeben - 10 Minuten jedes Quartal

1669189626040.png

Von der gemeldeten Umsatzsteuer i.d.H.v. 4542,67 € werde ich über 5 Jahre Umsatzsteuer über geschätzt 240 € zahlen müssen. Bleibt ein Nettogewinn von: 4302,67 €

Eine Gesamtanleitung kommt als mein Dankeschön zurück.

lg

Edit: Umsatzsteuer geändert auf 20% Satz.
 
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