[Projekt] - Mikrotik LHG LTE + EM7565 + OpenWRT

Iridium

Mobilfunk Teilnehmer
Jan 13, 2019
48
10
#11
Was soll der PCB dann kosten und wie fertigst du diesen?
Der PCB selbst, nicht viel (China).
32€ für 5 PCBs (Ohne Stencil, der kostet extra)

Die Komponente die ich ausgewählt habe sind aber teuer.
Was die Bestückung anbelangt, werde ich das selbst in ein Reflow-Ofen machen.

Und hier wird wohl die Platine als Reflektor verwendet,

Interessant, ich hätte ne Panel auf ner Platine erwartet.
Also, ich habe absolut keine Ahnung wie Antennen funktionieren.
Die 4 kleinere obere Elemente scheinen überhaupt nicht (elektrisch) mit den PCB oder andere Antenne-Elemente verbünden zu sein.

Am Ende wäre die Frage warum nicht gleich alles raus und auf die gewünschte Frequent passen 2 Dipole aud ner Platine im X mit rein. Da könnte man ein LGH 5 (XL) nehmen, der ist 70 € günstiger. Ist nur die Frage ob der Brennpunkt stimmt.
Naja, weiss nicht ob die Schüssel des LGH 5 (XL) wirklich für die LTE Frequenzen optimiert ist.

Mal ne ganz bescheuerte Frage: kann man nicht einfach den Lanchip tauschen? Sollte sich ja einer finden lassen. Probleme dann aber mit Strom wahrscheinlich.
Nee, der ist im Atheros SoC integriert.

Man könnte eventuell OpenWRT drauf spielen, müsste gehen. Man hätte dann ein besseres Software (Treiber)-Support für LTE Modems, aber die Problematik des langsamen 100Mbit LAN bleibt.

Wie gesagt, ich mache das als Spass. Mir würde es nicht wundern, wenn nächstes Jahr Mikrotik ein 4G+ Modell + Gigabit LAN vermarktet.
 
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hocker

Mobilfunk Teilnehmer
Apr 24, 2019
6
0
#12
Also, ich habe absolut keine Ahnung wie Antennen funktionieren.
Die 4 kleinere obere Elemente scheinen überhaupt nicht (elektrisch) mit den PCB oder andere Antenne-Elemente verbünden zu sein.
OK, das ist das Prinzip einer Yagi, Direktor - Dipol - Reflektor. Kannste so wie es is auch aus 3 Leiterplatten fertigen. Die Struktur einfach auf den Leiterplatten nachbilden. Ich bräuchte nur noch mal ein Bild von den HF Anschlüssen. Um sagen zu können wo genau was ist. Dadurch ist das mit dem Brennpunkt auch nicht so kritisch.

Der PCB selbst, nicht viel (China).
32€ für 5 PCBs (Ohne Stencil, der kostet extra)

Die Komponente die ich ausgewählt habe sind aber teuer.
Was die Bestückung anbelangt, werde ich das selbst in ein Reflow-Ofen machen.
ja gut was heißt teuer. Wenn man einen Kondensator für 1,5€ kauft, ist das relativ viel dafür, aber wenn man nur einen braucht und das Ding kostet dann 150€... macht der Kondensator das kraut nie Fett.

Die Aktion hier kam 1000€ und kostet 100€ monatlich, ich würde so nen Ding schon nehmen, Ich muss nur noch klären ob ich so was Großes mit 55cm Durchmesser

anbringen darf. Zumal ich noch ne Telit LN940 Cat9 da habe, die aber mit RouterOS nicht zusammen arbeitet. Erst ab V7, und wann die kommt weiß keiner, is ja erst seit 2014 angekündigt.

Wie gesagt, ich mache das als Spass. Mir würde es nicht wundern, wenn nächstes Jahr Mikrotik ein 4G+ Modell + Gigabit LAN vermarktet.
Ein LT AP LTE mit Gigabit LAN soll kommen, auch eine LTE CAT 6 Karte.
Naja, weiss nicht ob die Schüssel des LGH 5 (XL) wirklich für die LTE Frequenzen optimiert ist.
Laut den Datenblättern haben die die selben Abmaße, wichtig ist nur das die Gitterstruktur weit genug zusammen ist. Bei 2,4GHZ LHG sind die zu weit auseinander für 3,7GHz.

Nee, der ist im Atheros SoC integriert.
Und ich hab von Platinendesign keine Ahnung weiter. Der kam ja irgendwie drauf, da geht der doch auch wieder runter. Kann man den nicht ersetzen? Oder ist das dann alles nicht Pin-Kompatible, gibts da nicht ne art Sockelsystem? Oder ist das alles zu klein?

So long...
 

Iridium

Mobilfunk Teilnehmer
Jan 13, 2019
48
10
#13
OK, das ist das Prinzip einer Yagi, Direktor - Dipol - Reflektor. Kannste so wie es is auch aus 3 Leiterplatten fertigen. Die Struktur einfach auf den Leiterplatten nachbilden. Ich bräuchte nur noch mal ein Bild von den HF Anschlüssen. Um sagen zu können wo genau was ist. Dadurch ist das mit dem Brennpunkt auch nicht so kritisch.
HF Anschlüsse???

Ungefähr 130€ für die Komponente für folgende Konfiguration:
- USB 3
- Triple SIM,
- IMU,
- Temperatur und Feuchtigkeit Sensor,
- Spannung und Strom Sensor,
- 100V Überspannungsschutz,
- 2A ultra low noise Spannungswandler + reichliche Tantalum Kondensatoren
- Co-Kontroller für den remote update des Firmware der Platine (ohne physischer Eingriff)

Es sind natürlich Optimierungen möglich.
(Allein der Kyocera Dual Micro-SIM connector kostet 9€. Der IMU ist mir auch zu teuer 6€. Ein 2€ eKompass reicht.)

Für ein Hobby ist das nicht so viel, wenn man sieht wieviel Zeit ich damit verbringen werde.

Und ich hab von Platinendesign keine Ahnung weiter. Der kam ja irgendwie drauf, da geht der doch auch wieder runter. Kann man den nicht ersetzen? Oder ist das dann alles nicht Pin-Kompatible, gibts da nicht ne art Sockelsystem? Oder ist das alles zu klein?
Es kann sein mit ein bisschen Glück dass es ein Pin-Kompatibles Atheros Chip gibt, aber ich nehme an dass die Platine nicht die nötige Leitungen besitzt vom SoC zum RJ45 Stecker für den Gigabit Betrieb.
Zusätzlich sind Qualcomm SoC nicht frei erwerbbar, es besteht dann auch das Problem der Firmware.



Was mir aber Sorgen macht ist dass ich nicht weiss ob ich überhaupt den 700/800MHz Band trotzdem empfangen werde (Die Schüssel ist natürlich nur für Hochfrequenzen optimiert).
 
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hocker

Mobilfunk Teilnehmer
Apr 24, 2019
6
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#14
Die Punkte wo die Koaxialkabel angelötet sind. Kannst du das Antennenelement mal genau ausmessen? So das man es nachbauen kann.

Für ein Hobby ist das nicht so viel, wenn man sieht wieviel Zeit ich damit verbringen werde.
Klingt so als ob du noch brauchst... Ich brauch in den nächsten 4 Wochen ne Lösung. Es wird wohl auf den Versuch Panel ätzen hinaus laufen. Ne LHG hat aber auch nur 16dBi Gewinn bei 1800MHz würde aber auch gehen und efektiv 3dB mehr bringen. Im Moment hängt da ein 4-Eck 0,4 * 0,4m Windlast bei 160 ca. 200N, der LHG 40cm hat 185N bei 205km/h.


Joar Antennen...

1) alle Abmaße und deren Wirksamkeit auf die elektromagnetisch Welle sind grundsätzlich in Abhängigkeit zur Wellenläng zu sehen
2) Die Wellenläng = Frequenz [Hz] / Ausbreitungsgeschwindigkeit im Medium [m/s], man redet nur immer von Frequenz, weil der Mensch nun mal Luft atmet und Funktechnik meist in der Atmosphäre und nicht unter Wasser verwendet wird. Dort ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit geringer, die Wellenlänge wird größer.
3) Bei dem ganzen Spaß is quasi nix Linear und nix Schwarz/Weiß, also irgendwas geht immer, es ist nur die Frage, wie effizient. Und ob die Technik das aushält, siehe Impedanz und Reflexionen.


- je größer die Fläche des Reflektors, je mehr Gewinn, wenn der Brennpunkt und der Erreger passt. Es bringt nix viel Energie ein zu sammeln, wenn die eigentliche Antenne im Erreger mit der Wellenlänge nix anfangen kann. Wobei die Bündelungswirkung des Reflektor auch Frequenz/Wellenlängenabhängig ist. Höhere Frequenz, je besser die Bündelung bei gleicher Größe und Wölbung. Die Wölbung bestimmt aber auch den Brennpunkt bezogen auf die Frequenz bzw. Wellenlänge. Aber wie schon gesagt, es ist nicht nur s/w.

Die niedrigen Frequenzen sind eh nicht so gut und da in D nur 10MHz Kanalbreite unter 1GHz gibt und somit ist 75Mbit max drin. Da ja die Durchdringung unter 1GHz um einiges besser ist tummeln sich da haufen Handys, somit ist nicht viel zu holen. Interessant sind die "hohen" Frequenzen, weniger Handy's durch höhere Dämpfung, mehr Kanalbreite. Und durch Richtantennen kann man gut verlängern.

Bedeutet jetzt für diese Sache, laut Frequenzgang der 21dBi LTE 40cm Antenne, bzw. für diese Kombination Reflektor und Antennenelement ist folgendes zu lesen.

- bei 780MHz 5dBi Gewinn, nur leicht davon weg, wird es schlecht. Also 700MHz sehe ich kritish.
- beim 2.Teil des Gewinndiagram fängt es mit 1,8GHz und rund 16dBi Gewinn an.
- Steigert sich auf 21dBi bei 3,4GHz


1556327692923.png


Der 55cm LHG hat doppel so viel Fläche, potenziell somit doppelt so viel Energie Gewinnung, also theoretisch 3dB mehr. Somit geht die doppelte Fläche in die Windlast Berechnung ein.

So long...
 
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