RTR bestätigt: Mobiles Internet wird langsamer in Österreich

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SPOCK

Gast
"Die Deutschen" verwenden mobiles Internet eben nicht als Festnetzersatz.
Schaut man sich die österr. MVNO-Kunden an wo unl. Datentarife so gut wie keine Rolle spielen dann ist der Unterschied zu Deutschland relativ gering. Im 3. Qu. 17 betrug das national genutzte Datenvolumen gerade einmal 3,6 GB pro Teilnehmer (= 1,2 GB im Monat) bzw. 0,123 GB für EU-Roaming im Quartal.
In Deutschland wird auch noch mehr übers Festnetz als wie über Handy telefoniert, während in Österreich nur mehr jede siebente Minute auf das Festnetz entfällt. mfg

Die Deutschen sind nicht blöd und setzten auf eine stabile Internetverbindung über Kabel.Bei uns in Österreich wird hauptsächlich Mobiles Internet beworben und ich glaube die Netzbetreiber haben damals nicht damit gerechnet das dies so gut einschlägt und die Netze daher nur auf das Mindeste ausgebaut aber wie wir sehen war das ein großer Fehler.Die Netze sind wie jetzt am Abend extrem überlastet das wird sich wahrscheinlich dann mit 5G auch nicht ändern.Zum Martstart wird es ja gut gehen aber wenn dann die Hersteller die ersten 5G Router und Handys auf den Markt bringen haben wir wieder die gleichen Probleme.

Daher soll in Glasfaser mehr investiert werden auch in abgelegenen Gebieten gehört das Netz schleunigst ausgebaut.
 
5 Juli 2014
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Bei uns in Österreich wird hauptsächlich Mobiles Internet beworben und ich glaube die Netzbetreiber haben damals nicht damit gerechnet das dies so gut einschlägt und die Netze daher nur auf das Mindeste ausgebaut aber wie wir sehen war das ein großer Fehler.
Die Netzbetreiber (A1, T-Mobile und Orange) haben 2011 wohl nicht damit gerechnet das Hutchison trotz der Verluste in Österreich einen (aus damaliger Sicht) weiteren "Verlustbringer" (unl. Internet um 15 Euro) auf den Markt bringt. Da war schon "ein wenig Verzweiflung" dabei und vielleicht wollte man damit auch ein wenig Orange (Krammer) bei den Verkaufsgesprächen unter Druck setzen. Es stellt sich auch die Frage ob wir jetzt auch schon unl. Datentarife hätten wenn Krammer/Orange mit der Übernahme von 3-Österreich erfolgreich gewesen wären. mfg
 
6 Mai 2014
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Daher soll in Glasfaser mehr investiert werden auch in abgelegenen Gebieten gehört das Netz schleunigst ausgebaut.

Da bin ich nicht deiner Meinung. Es ist einfach zu teuer überall aufzugraben und LWL zu verlegen. Bei 5G sind ja weit mehr Basistationen nötig und die anzahl der User pro Zelle viel geringer.
Die RTR hätte lieber vorschreiben sollen das alle Basistationen mit LWL anzubinden sind. Das denke ich würde reichen. Aber zu jedem Haushalt ist einfach zu teuer und würde das Internet nur unötig verteuern.
 
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27 Oktober 2016
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Die RTR hätte lieber vorschreiben sollen das alle Basistationen mit LWL anzubinden sind. Das denke ich würde reichen.

Die RTR hätte liebe vorschreiben sollen, dass alle Frequenzen, die im Besitz des Provider sind an allen Sektoren abzustrahlen sind.
A1 hortet ihre Massenhaften Frequenzen, deren Ausbau ist ein einziges Armutszeugnis und 3 und TMA senden auch nur mit einer Grundausstattung, haben aber zumindest ein sehr dichtes Netz...
 
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6 Mai 2014
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3 und TMA senden auch nur mit einer Grundausstattung

Da gehört einfach eine Mindestgeschwindigkeit vorgeschrieben welche die Betreiber liefern müssen. Also bei einem 50mbit Anschluss müssen unter max Auslastung des Senders 20% garantiert werden. Also 10mbit. Und wenn das nicht erreicht wird müssen halt Masten mit LWL angebunden und mehr Antennen auf den Masten geschraubt werden.
 
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27 Oktober 2016
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Da gehört einfach eine Mindestgeschwindigkeit vorgeschrieben welche die Betreiber liefern müssen. Also bei einem 50mbit Anschluss müssen unter max Auslastung des Senders 20% garantiert werden. Also 10mbit. Und wenn das nicht erreicht wird müssen halt Masten mit LWL angebunden und mehr Antennen auf den Masten geschraubt werden.

An der Anbindung scheitert es meist nicht, ok gut, A1 hat auch schon LTE Masten mit Kupfer angebunden, sowas sollte untersagt sein...
 
4 Juni 2015
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ach wieder so eine Nachricht.

ein Shared Medium wird von mehr Nutzern genutzt. Folglich geringer Durchschnittsbandbreite. Dass das die Telekommunikationsanbieter ständig monitoren und entsprechende Anpassungen bzw. Verbesserungen an der Infrastruktur vornehmen ist klar.
 
6 Mai 2014
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ein Shared Medium

Das ist mir schon klar. Mann kann ja zb auf 1 Monat im Durchschnitt mitteln was Daten Transportiert werden mit der Anzahl von Durchschnittlichen Nutzern gegen Rechnen. Und wenn zur Primetime ein gewisser wert was von der RTR bestimmt wird unterschritten wird hat der Betreiber einfach den Sender aufzurüsten.
 
27 April 2014
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Da gehört einfach eine Mindestgeschwindigkeit vorgeschrieben welche die Betreiber liefern müssen. Also bei einem 50mbit Anschluss müssen unter max Auslastung des Senders 20% garantiert werden. Also 10mbit. Und wenn das nicht erreicht wird müssen halt Masten mit LWL angebunden und mehr Antennen auf den Masten geschraubt werden.
Das ist unrealistisch und wird es nie geben (können). Es gibt Limits und damit meine ich nicht die Anbindung des Senders, sondern die Luftschnittstelle. Frequenzen sind beschränkt und irgendwann ist einfach der Frequenzbereich ausgelastet. Auch wenn man alle zur Verfügung stehenden Frequenzen einsetzen würde und auf Techniken wie 4x4 MIMO und 256/64 QAM setzt, es wird nie möglich sein eine Bandbreite in irgendeiner Art und Weise zu "garantieren".

Ein kleines Rechenbeispiel. Sagen wir es gibt 3 Frequenzen mit jeweils 20 MHz und den oben genannten Upgrades, dann ergibt das im Optimalfall Daumen mal Pi ~1150 Mbit/s pro Sektor.
Nun gibt es 100 Nutzer und damit bleiben durchschnittlich nur mehr 11 Mbit/s pro Person übrig. Bei allen Verträgen >50 Mbit wäre somit die "Mindestgeschwindigkeit" schon nicht mehr erreicht.
Es gibt zwar noch so Sachen wie Netzwerkmanagement, aber auch das hat Grenzen. Irgendwann geht es einfach nicht mehr und dann gibt es auch keine Möglichkeiten mehr aufzurüsten. Entweder ist der Sender am neuesten Stand der Technik oder aber alle verfügbaren Frequenzen sind bereits vorhanden, aber eben ausgelastet.
Noch dazu kommt, dass es Benutzer mit älterer Hardware gibt. Zum Beispiel ein Cat. 4 Gerät und dies kann somit nicht von Carrier Aggregation profitieren. Wer bekommt dann trotzdem die Schuld für die langsame Geschwindigkeit? Richtig, der Anbieter.

Man kann dies ewig weiter drehen und immer wird man irgendwo gegen eine Wand laufen. Eine Mindestgeschwindigkeit ist sehr Realitätsfern. Dazu ist ein Mobilfunknetz viel zu dynamisch.
 
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6 Mai 2014
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Das ist unrealistisch und wird es nie geben (können).
Das könnte dann wirklich schwierig werden.
Eine andere Möglichkeit wäre dem Kunden ein Instrument in die Hand zugeben damit er sehen kann wie stark sein Mast wo er eingebucht ist ausgelastet ist. So wie im Senderkataster, Die Anbindung des Masten,die verfügbare Bandbreite pro Betreiber und die Auslastung abrufen zu können in Echtzeit. Damit kann man kontrollieren welcher Anbieter am wenigsten am Masten ausgelastet ist. Dann kann man sich den Betreiber aussuchen. Preislich ist ja nicht mehr der grosse Unterschied. Und die Betreiber haben dann vielleicht etwas Druck um seinen Masten besser aufzurüsten um mehr Kunden zu ködern. Wenn alle Drei dicht sind kann ich mir ja eine andere Alternative suchen wenn verfügbar (Kabel DSL).