RTR bestätigt: Mobiles Internet wird langsamer in Österreich

5 Juli 2014
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A1 hortet ihre Massenhaften Frequenzen

Dazu wären einige Zahlen aufschlussreich. Ohne genaue Daten ist dein Beitrag leider nicht sehr hilfreich.

In den letzten Jahren hatte allerdings "3" mit Abstand die meisten Frequenzen auf Lager:
900 : nur die Mindestauflagen mit 25 % Netzabdeckung (Bevölkerung) erfüllt
1800 : obwohl 7 Blöcke vorhanden wurde bis zuletzt das 2G-Inlandsroaming bei
T-Mobile genutzt
2100 : hier war jahrelang der fünfte Block ungenutzt. Eine Abgabe an T-Mobile
kam natürlich nicht in Frage
2600 : mit 28 % Netzabdeckung ebenfalls nur knapp über der Mindestauflage.
Ein Block (von fünf) war jahrelang ungenutzt und bei der Übernahme von Orange
gab es von "3" den Vorschlag zwei Blöcke an einen Neueinsteiger abzugeben (natürlich nicht kostenlos)


Wer seine Frequenzen nicht innerhalb von 3 Jahren einsetzt sollte sie wieder an den Staat zurückgeben müssen (ohne Kostenersatz). Sehr hilfreich waren die Auflagen bei der Frequenzauktion 2013 allerdings auch nicht. Eine Beschränkung das ein Betreiber max. 7 Blöcke (800 & 900)ersteigern kann war durchaus sinnvoll, beim Bieterverfahren selbst hätte man aber auch mehr Blöcke genehmigen können. Das 3 sehr wenig Interesse an den niedrigen Frequenzen hatte war bekannt und T-Mobile hätte die Möglichkeit gehabt bei der 900-Frequenz 4 Blöcke zu ersteigern. mfg
 
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