Redaktion

LTEForum Redaktion
1 Sep 2018
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323
Die Corona-bedingte verschobene zweite 5G-Auktion soll nun im August 2020 stattfinden. Zur Versteigerung kommen bei der Multiband-Auktion die Frequenzen in den Bereichen 700, 1500 und 2100 MHz, welche den weiteren Ausbau der 5G-Netze vorantreiben sollen.
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p.a

Mobilfunk Teilnehmer
3 Jul 2014
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Ist eigentlich abschätzbar, wielange es ab dem Start der Auktion dauern wird, bis man die Ergebnisse kennt und bis die ersteigerten Frequenzbereiche dann auch genutzt werden dürfen?
 

sergio_eristoff

Mobilfunk Teilnehmer
25 Mrz 2014
4.892
3.153
Ist eigentlich abschätzbar, wielange es ab dem Start der Auktion dauern wird, bis man die Ergebnisse kennt und bis die ersteigerten Frequenzbereiche dann auch genutzt werden dürfen?
Genützt, die unbenutzten ab Versteigerungsende sprich 700 und 1500 mhz. 2100 mhz wird je nach Versteigerung wahrscheinlich mit Jahresende neu aufgeteilt werden.

Gebaut wird wahrscheinlich erst gegen Herbst raus im besten Fall.
 

Duriek

Mobilfunk Teilnehmer
29 Mrz 2020
7
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Werden alle 3 Frequenzen komplett für 5G verwendet werden? 2100mhz ist doch aktuell mit 3G/4G besetzt.
 

maultier

Mobilfunk Teilnehmer
26 Mrz 2014
4.287
2.758
Werden alle 3 Frequenzen komplett für 5G verwendet werden? 2100mhz ist doch aktuell mit 3G/4G besetzt.
Direkt nach der Auktion ist fraglich vorallem 2100 MHz. Viele 5G Geräte können bis jetzt nur 5G im Bereich 3 GHz. Ich denke auf 2100 MHz wir die nächsten Jahre noch LTE übertragen. Magenta hat ja erst kürzlich LTE2100 ausgerollt und für drei ist das auch eines der Hauptbänder von LTE.
 

Daniel251

Mobilfunk Teilnehmer
22 Jan 2020
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Direkt nach der Auktion ist fraglich vorallem 2100 MHz. Viele 5G Geräte können bis jetzt nur 5G im Bereich 3 GHz. Ich denke auf 2100 MHz wir die nächsten Jahre noch LTE übertragen. Magenta hat ja erst kürzlich LTE2100 ausgerollt und für drei ist das auch eines der Hauptbänder von LTE.
Stimmt. 3 würde ein sehr wichtiges LTE Band fehlen. Ganze 15 MHz. Das heißt 3 könnte dann nur mehr LTE 1800 und 2600 am Land betreiben und vlt noch die 5 MHz im 900 er Band. Ergibt dann maximal 40 MHz mit Carrier Aggregation. Also maximal 300 mbit/s download. Reicht auch völlig aus. Aber ich denke 3 wird bei 700 MHz gar nicht zugreifen und das hoffe ich auch denn ich bin bei A1 und will auch gerne 700 MHz nutzen :D

So also bleiben Drei 2 Möglichkeiten:

1. Sie greifen doch zu den 700 MHz 5G und ich denke das wird der A1 und Magenta gar nicht gefallen dann hätten sie wahrscheinlich das flächenmäßig größte 5G Netz Österreichs (Antennentausch bei allen Masten vorausgesetzt um 5G 700 betreiben zu können), da 3 sehr sehr viele Masten betreibt...

oder Möglichkeit 2: Sie greifen die 700 MHz nicht an und nehmen nur 1500 und 2100 und da wirds jetzt dann schon sehr schwer werden für 3. Sie könnten dann 5G nur auf 1500 und 2100 betreiben. So... da ist aber ein Problem... soweit ich weiß ist das 1500 er Band ein reines Downlink Band. Also kein Uplink. Worüber soll man dann den Uplink betreiben wenn kein 5G 700 da ist? Also bleibt nur mehr 2100 übrig für den Uplink. Und das wird sehr schwer. Denn ich denke 3 wird nicht einfach das 2100 er Band für 5G komplett aufgeben denn das wäre ein tiefer Schnitt ins Fleisch. Also werden sies denk ich aufteilen einen Teil UMTS 2100 wobei ich denke 3 wird UMTS wohl auf 900 MHz geben und dafür kein LTE mehr auf 900 betreiben... und dann 2100 NUR für 4G und 5G betreiben.


Also kurz gesagt 3 hat ordentliche Probleme. Wie sie das lösen sollen? Ich würde es so machen

UMTS auf 900 verlagern und dafür kein LTE mehr dort.
Bei 1500 und 2100 wieder zugreifen und dann auf 2100 einen Teil für 4G und einen Teil 5G verwenden. So lassen sich auf diesen beiden Bändern trotzdem ordentlich Datenraten erzielen.
 

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