Sendemast abgeschaltet

18 April 2020
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Ich finde das einfach nur bedauerlich, wenn Leute den eigenen Egoismus über das Wohl der Gemeinschaft stellen, und dann vielleicht auch noch niedere Emotionen wie puren Neid ins Spiel bringen.

Also ein Sendemast gehört meiner Meinung nicht zum Wohl der Gemeinschaft
Das meine ich jetzt nicht als Sendemasten Gegner .. einfach so

Unternehmen zahlen durchaus auch dafür und kommen für Flurschäden auf. Wenn der Grundstückseigentümer allerdings unverhältnismäßige Gebühren will muss sich der Anbieter Alternativen suchen.

Zahlen sehr wenig ...paar Euro/m
Sehr sehr wenig ... oder es kommen aussagen wie ... dann bauen wir eben nicht
Kenne ich zb von einen EVU

Dann gönne ich es denen auch dass Sie einen Hubschrauber.... der kostet ja nichts ne
 
29 Januar 2016
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Schon, aber die muss man halt auch vereinbaren und wenn das bislang unterlassen wurde.
Bzw. stellt sich die Frage ob die Dienstbarkeit die z.B. den Durchgang auf einem Waldweg erlaubt auch die Befahrung mit einem LKW umfasst.

Wenn es um Aufstellung eines Sendemastes geht, dann meine ich natürlich auch die Verlegung eines oder mehrerer Kabeln durch Grundstück/e (zum Sendemast hin).
 
22 März 2014
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Wahrscheinlich ist es der nördliche Standort:
Anhang anzeigen 28734
Anhang anzeigen 28735

Ja genau, der ist es - bin gebürtig aus der Nähe und habe das alles mitbekommen :)
Der südliche Sender ist der von 3.

Also ein Sendemast gehört meiner Meinung nicht zum Wohl der Gemeinschaft
Das meine ich jetzt nicht als Sendemasten Gegner .. einfach so

Gar keine Netzabdeckung ist halt auch keine Alternative... Insofern sind wir halt doch alle auf Sender angewiesen.
 
25 März 2014
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Es muss nicht alles wirtschaftlich sein. Demnach wäre eine Unterputz-Installation im Haus auch dumm. Wenn jemand etwas aus Designgründen nicht will finde ich dass das die persönliche Entscheidung ist.

Sorry, das ist wirtschaftlich.
Denn der UP-Verbau ist die günstigste Möglichkeit, um die Kabel und Elemente (EIB-Sensoren aka Lichtschalter) in der Mauer unterzubringen.

Die andere Möglichkeit wäre, gleich eine völlig neue Mauer aus Gussbeton mit genau den Löchern und Schläuchen für die Installation zu bauen. Oder gleich ein neues Haus mit diesen Mauern.

Bei einem Neubau ist dies auch durchaus eine Möglichkeit. Steht eine Mauer schon, ist aber die herkömmliche UP-Methode am wirtschaftlichsten.

Ich finde es ja komisch, in welche teils absurden Richtungen hier argumentiert wird und dann das Wort „wirtschaftlich“ dazu eingebracht wird.

Aber ihr braucht euch keine Sorgen zu machen, ein Bauer weiß schon, wie das mit Geld und der Wirtschaft funktioniert. Da braucht ihr euch keine Sorgen zu machen

Ein Sender auf einer Parzelle steigert den Wert den Grundstücks.
Warum: Weil der Besitzer beim Verkauf des Grundstücks samt Sender Opportunitätskosten hat. Deshalb erhöht sich - in einem funktionieren fairen Markt - der Grundstückspreis eines solchen Sender-Grundstücks, damit dem Verkäufer diese Kosten abgegolten werden. Und der Käufer wiederum, der muss seine späteren Einkünfte schon beim Kauf vorher teilweise mitzahlen. Auch das ist nur natürlich: Würde er keinen Aufschlag auf den bloßen Grundstückspreis zahlen, dann hätte er ein „Free lunch“, und auch sowas gibt es nicht in einem funktionierenden und fairen Markt.

Ihr könnt ein Grundstück mitsamt Sender natürlich mit einem Abschlag verkaufen, weil ja ein Sender drauf steht.

Vorausgesetzt ihr seid derart bluntzen-dumm. Denn die potentiellen Käufer werden euch die Wertminderung sicher einreden wollen, denn leider wird gerade in dem Bereich (Grund, Boden, Immobilien) immer wieder versucht, die Leute über den Tisch zu ziehen.

Am Ende fehlen euch dann die Einnahmen durch den Sender, gleichzeitig habt ihr nichtmal den Wert erzielt, den das Grundstück ohne Sender hätte.

Der Käufer hingegen hat das Grundstück unter Wert gekauft, den Sender hat er gratis dazu rauf bekommen, und dazu gibt es jährlich den Reibach durch das Geld vom Mobilfunker.

Der Käufer hat seinen Dummen gefunden und das Geschäft des Jahrzehnts gemacht.

Grundsätzlich gilt:
Für den Einzelnen muss nicht immer alles wirtschaftlich sein, vollkommen richtig. Es ist aber ein Trugschluss, das auch für die Gegenseite anzunehmen. Und so stehen die Chancen gut, dass man euch gnadenlos abzockt (und ihr das nichtmal merkt)

Aber wie gesagt:
Bei den üblichen Eigentümern der Grundstücke für Mobilfunksender am Land trifft das eh überhaupt nicht zu. In der Landwirtschaft weiß man sehr genau, wie Geld und auch der Handel funktionieren, die Leute zieht man schon nicht so einfach über den Tisch.

Vereinzelt geht es dort sogar weiter, und die Leute bekommen den Hals nicht voll, wie man bei Konflikten im Zusammenhang mit den Mobilfunkern manchmal auch sehen kann.

Unternehmen zahlen durchaus auch dafür und kommen für Flurschäden auf. Wenn der Grundstückseigentümer allerdings unverhältnismäßige Gebühren will muss sich der Anbieter Alternativen suchen.

Danke, genau das meine ich. Das wäre ein Win-Win für alle Beteiligten.

Im von mir geschilderten Fall war es beim Wegbesitzer aber blanker Neid, weil sein Nachbar den Sender bekommen sollte, während er ihn aber selber auf seinem eigenen Grund wollte.

Es geht hier schlicht um die üppigen Pachteinnahmen, die so ein Grundstück erheblich aufwerten, sobald ein Sender darauf steht.

Der Weg zum Sender beim Nachbarn war aber auf seinem Grund. Und so hoffte er, das Geschäft für den Nachbarn vermiesen zu können, wenn er den Weg zum Sender hin nicht benutzen lässt.

Motto:
Wenn ich den Sender nicht auf meinem Grund haben kann, dann soll ihn der Nachbar auf seinem auch nicht haben.

Ganz miese Schublade.

Womit halt nicht gerechnet wurde:
Der Sender kam beim Nachbarn trotzdem. Mangels Weg dorthin mit Hubschrauber-Transporten.
 
8 August 2014
2.116
1.195
Zahlen sehr wenig ...paar Euro/m
Es gibt Richtsätze für Flurschäden. Und jemanden über sein Grundstück fahren zu lassen wird doch kein Vermögen Wert sein.
Denn der UP-Verbau ist die günstigste Möglichkeit, um die Kabel und Elemente (EIB-Sensoren aka Lichtschalter) in der Mauer unterzubringen.
Man kann die Kabel und Elemente über und aufputz verlegen.
Ich finde es ja komisch, in welche teils absurden Richtungen hier argumentiert wird und dann das Wort „wirtschaftlich“ dazu eingebracht wird.
Anschaffungen die keinen Gewinn einbringen sind nur persönliches Hobby und nicht wirtschaftlich. Eine PlayStation ist auch nicht wirtschaftlich wenn man sie nicht beruflich braucht.
Ein Sender auf einer Parzelle steigert den Wert den Grundstücks.
Nur wenn man einen Käufer findet der bereit ist das Geld dafür zu bezahlen.
Außerdem habe ich nicht behauptet, dass ein Sender nicht wirtschaftlich wäre sondern dass nicht jeder sein Haus und Grundstück so wirtschaftlich wie möglich gestalten will.
 
Zuletzt bearbeitet:
27 Juni 2019
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Wie schon mal gesagt, für alles gibt es einen marktgerechten Preis, und sei dieser lediglich durch die Kosten von möglichen Problemlösungsalternativen bestimmt.
 
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