Strombedarf

23 Januar 2023
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Hallo,

Ich hoffe mal dass ich da richtig bin :) und zwar hätte ich einige Fragen betreffend Energie und Heizung.

Wir wollen uns ein Haus kaufen und sind uns jetzt nicht ganz sicher wegen einigen Dingen.

Unser HWB Wert ist 198, fGEE ist 2,58. (Also von dem Haus das uns gefällt)

Das Haus hat 140m2 und eine Ölheizung mit 4000l Tank.

Unsere Frage jetzt... Wieviel Liter Öl wird man ungefähr brauchen pro Jahr, und was würde uns das mit dem Strom kosten? (Kommen aus der Steiermark, falls das eine Relevanz für die Preise hat).
Wir sind noch ganz am Anfang unserer Recherchen und Haussuche und sind um jeden Tipp sehr dankbar :)

LG
 
27 Dezember 2016
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Also ich kann das zwar nicht berechnen, aber ein entscheidender Faktor für solche Berechnungen ist auf jeden Fall die Zieltemperatur.

Es macht einen wesentlichen Unterschied ob ihr euch so wie ich bei 20° Raumtemperatur (Kurzarm) wohlfühlt oder ob ihr 26° oder mehr benötigt.
 
27 Januar 2015
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Da sich keiner traut, ganz ganz grobe Schätzung ca. 3000 Liter. Umsonst ist der Tank nicht so groß.

Meinst Du mit Strom, wenn Du auf elektrisch umbaust? Dann mal 10 in kWh direkt und ca. durch 4 mit Wärmepumpe.
Wirklich nur als Anhaltswert, da Heizverhalten, Aussen- und Innentemperatur einen wesentlichen Einfluß haben.

Am Energieausweis sollte da mehr zum herauszulesen sein. Ist da nicht eine Wärmemenge Angabe pro Jahr?

Frag den Vorbesitzer wegen dem Verbrauch!
 
16 November 2015
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Also bei Hwb 198 bist Du ungefähr beim 4fachen eines durchschnittlichen neu gebauten Hauses.

Berechnungsbeispiel:
Fläche der Wohnung x HWB x Kosten pro kWh = ungefähre Energiekosten pro Jahr
Ein Beispiel: 50m² x 50 x € 0,30 = € 750 Energiekosten.

Jetzt habt Ihr 140 m2:

140x198x0,30 = 8316 Euro pro Jahr

Findet Ihr ein anderes älteres Haus mit, sagen wir 80 HWB

140x80x0,30 = 3360 € im Jahr

Rechnet sich die thermische Sanierung oder der Kauf des besser isolierten Hauses?
Das könnt Ihr Euch jetzt ausrechnen…
 

ChrisXXIII

Previously ChrisXXIII
25 August 2018
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Ich wiederhol es ebenfalls nochmal, auch wenn es schon gesagt wurde,
bei nem HWB von 198 kWh/m2/a - hat das Haus auch Fenster oder nur offene Löcher in der Wand haha ;)

meine Wohnung (klar unfairer Vergleich, aber trotzdem nur als Anhaltspunkt) hat 22 kWh/m2/a
Mit der Leistung mit der du einen m2 heizen kannst schaffe ich also 9 m2

Je nach dem wie hoch der Sanierungsbdarf innen drinnen ist würde ich ca. 50.000 - 100.000 Euro für eine thermische Sanierung plus ggf. Umstellung auf Fußbodenheizung mit Wärmepumpe mit einplanen, gerade in Anbetracht der aktuellen Strompreise hast du das mit dem obigen Rechenbeispiel in rund 20 Jahren wieder herinnen
 
17 Dezember 2021
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All diese Hausnummern sagen oft nur recht wenig aus.
Frag den Vorbesitzer was er im Jahr so in etwa getankt hat und dann hast du den verläßlichen Richtwert.
 
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Reaktionen: Jonas12
21 März 2016
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Frag den Vorbesitzer was er im Jahr so in etwa getankt hat und dann hast du den verläßlichen Richtwert.
Das sagt leider gar nichts. Bekannte haben sich ein Haus angeschaut wo der Besitzer Abrechnungen mit sehr wenig Oelverbrauch hatte, bei der Besichtung ist dann rausgekommen, dass nur das Wohnzimmer geheizt wurde und auch Schaeden in den unbeheizten Raeumen entstanden sind.
 
23 Januar 2023
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Ich wiederhol es ebenfalls nochmal, auch wenn es schon gesagt wurde,
bei nem HWB von 198 kWh/m2/a - hat das Haus auch Fenster oder nur offene Löcher in der Wand haha ;)

meine Wohnung (klar unfairer Vergleich, aber trotzdem nur als Anhaltspunkt) hat 22 kWh/m2/a
Mit der Leistung mit der du einen m2 heizen kannst schaffe ich also 9 m2

Je nach dem wie hoch der Sanierungsbdarf innen drinnen ist würde ich ca. 50.000 - 100.000 Euro für eine thermische Sanierung plus ggf. Umstellung auf Fußbodenheizung mit Wärmepumpe mit einplanen, gerade in Anbetracht der aktuellen Strompreise hast du das mit dem obigen Rechenbeispiel in rund 20 Jahren wieder herinnen
Bei der Hausbesichtigung waren aber angenehme 22° und die Heizung war nur auf ECO aktiviert
 
23 Januar 2023
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Ich muss jetzt ganz ehrlich gestehen, dass ich jetzt nur noch verwirrt bin 😅
Wenn ich jetzt angenommen im Jahr tatsächlich nur 2000l Heizöl benötige, zahle ich für die Befüllung dieser 2000l natürlich. Das ist klar.

Nachdem der Boiler mit Warmwasserspeicher arbeitet und ich angenommen auf das schaue, dass ich nicht unnötig Strom vergeude, zahle ich natürlich für den normalen Verbrauch von Strom (Küche, TV, Licht usw.) Mit den derzeitigen Preisen von den Anbietern.

Und jetzt ist meine Frage, diese wo ich Grad nur noch verwirrt bin. Braucht die Ölheizung dann dementsprechend viel Strom zusätzlich?
Ich hab jetzt so viele Antworten gelesen und versteh nur noch Bahnhof 😅😅

Vielleicht kann mir das einer erklären, damit auch ich das verstehe 😅
 
23 Januar 2023
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Ich wiederhol es ebenfalls nochmal, auch wenn es schon gesagt wurde,
bei nem HWB von 198 kWh/m2/a - hat das Haus auch Fenster oder nur offene Löcher in der Wand haha ;)

meine Wohnung (klar unfairer Vergleich, aber trotzdem nur als Anhaltspunkt) hat 22 kWh/m2/a
Mit der Leistung mit der du einen m2 heizen kannst schaffe ich also 9 m2

Je nach dem wie hoch der Sanierungsbdarf innen drinnen ist würde ich ca. 50.000 - 100.000 Euro für eine thermische Sanierung plus ggf. Umstellung auf Fußbodenheizung mit Wärmepumpe mit einplanen, gerade in Anbetracht der aktuellen Strompreise hast du das mit dem obigen Rechenbeispiel in rund 20 Jahren wieder herinnen
Fenstern und Eingangstür würden komplett erneuert 😀 Der Energieausweis ist auch schon 5 Jahre alt und wurde vor der Sanierung der Fenster und Tür erstellt.
 
17 Dezember 2021
1.609
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Eine Ölheizung braucht keinen bzw. nur minimal Strom (für die Umwälzpumpen).
Eine Wärmepumpe heizt eben nur mit Strom, dafür entsprechend mehr.
Gas ist wie Öl, nur halt mit Gas und Pellets ebenso.
Überall brauchst natürlich zusätzlich etwas Strom auch, damit die überhaupt funktionieren.

Das meinte ich ja "oft nicht allzu aussagekräftig", da sie lieber auf der sichern Seite sind und ggf. viel zu "undicht/unisoliert" zugrundelegen bzw. vom schlechtesten Fall ausgehen.

Aber wozu all dies Überlegungen überhaupt?
Wenn du eine Haus kaufst ist die Beheizung ziemlich irrelevant von der Größenordnung her und in den nächsten 10 Jahren mußt sowieso von Fossilen irgendwie wegkommen und umstellen.
Bis dahin laß dir mal Zeit und überlege in Ruhe div. Möglichkeiten durch!
 
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23 Januar 2023
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Eine Ölheizung braucht keinen bzw. nur minimal Strom (für die Umwälzpumpen).
Eine Wärmepumpe heizt eben nur mit Strom, dafür entsprechend mehr.
Gas ist wie Öl, nur halt mit Gas und Pellets ebenso.
Überall brauchst natürlich zusätzlich etwas Strom auch, damit die überhaupt funktionieren.

Das meinte ich ja "oft nicht allzu aussagekräftig", da sie lieber auf der sichern Seite sind und ggf. viel zu "undicht/unisoliert" zugrundelegen bzw. vom schlechtesten Fall ausgehen.

Aber wozu all dies Überlegungen überhaupt?
Wenn du eine Haus kaufst ist die Beheizung ziemlich irrelevant von der Größenordnung her und in den nächsten 10 Jahren mußt sowieso von Fossilen irgendwie wegkommen und umstellen.
Bis dahin laß dir mal Zeit und überlege in Ruhe div. Möglichkeiten durch!
Unsere einzigste Sorge ist das wir eine abnormale Stromrechnung hätten.
Keine Ahnung, weshalb wir auf diesem Punkt uns so festgesessen haben 🤷‍♂️
 
17 Dezember 2021
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Keine Sorge, da werdet ihr den ganz "normalen" Verbrauch der Durchschnittsösterreicher mit ca. 3-5kWh nicht wirklich überschreiten (Haus braucht halt gewöhnlich schon eine Spur mehr als nur eine Wohnung).