Traffic shaping - Glasfaser

little-endian

Mobilfunk Teilnehmer
21 Jul 2018
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Angenommen die Leitung ist in einer Sekunde durchschnittlich zu 20 Mbit/s ausgelastet, kann sich das auch auf

-> 750 ms überhaupt keine Last

-> 250 ms 80 Mbit/s Last
Sehr guter Punkt. Ich würde hier noch weitergehen und behaupten, dass das in der Praxis quasi immer so ist; zumindest dann, wenn die (asynchrone) Transferrate unter der erzielbaren Datenrate gemäß genutzter Bandbreite und Modulation liegt und man als Sender zur Vermeidung von Pufferüberläufen immer wieder Pausen einlegen muss. Eine Alternative wäre hier wohl das "Bitstopfen" à la SDH.

Bei Glasfaser hat man wenigstens eine stabile Verbindung und kann dadurch ein besseres QoS erzielen.
Meinem Verständnis nach ist das mit dem "Burst"-Verhalten unabhängig vom Medium so und wird bei Glasfaserverbindungen "nur" auf höhere Ebenen verschoben. Im Vergleich zum Mobilfunk kommt hier natürlich dazu, dass sich da Dinge wie Brechungsindizes, Bandbreiten (bitte in der korrekten Wortbedeutung in der Einheit Hertz zu verstehen und nicht diese dusselige Verwendung für "Datenrate") und Signal-/Rauschverhältnisse eher selten ändern. Ganz anders als beim Mobilfunk, wo ja insbesondere auch die Modulationsart ständig variieren kann und so aus Sicht der Anwendung zu variabler "Maximalbelastbarkeit" führt.
 

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