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Mobilfunk Teilnehmer
27 Jun 2019
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1.380
Also fassen wir mal zusammen: Außer der jeweiligen Kategorie der Tarife, der Anzahl der Kategorien und deren Gewichtung untereinander ist für die Netze von A1 und Magenta nichts bekannt; schon gar nicht, wie Tarife innerhalb einer Kategorie aber mit unterschiedlicher Maximum-Ausstattung gewichtet werden.

Nur fürs 3-Netz sind sowohl die beiden Kategorien, deren Gewichtung sowie die quotenmäßige Zuteilung der vorhandenen Ressourcen auf Basis der unterschiedlichen Maximum-Ausstattung bekannt.
 

Taurus91

Mobilfunk Teilnehmer
10 Nov 2014
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1.618
Wo bitte steht in welchem Vertrag, dass die vereinbarte maximale Bandbreite im Falle einer Funkzellenauslastung vollkommen Banane ist und nur mehr die Kategorie bestimmt wer was erhält? Gemäß Eurer Aussage wäre ja jeder Nutzer eines educom datos+ (bis max. 80 Mbit/s down, um 27 EUR) oder gigabob unlimited-plus+ (bis max. 60 Mbit/s down um 33 EUR) ein Trottel, wenn er im Fall des Falles mit dem billigeren und schlechter "ausgestatteten" educom datos oder yesss unlimited (beide bis max. 30 Mbit/s down um 20 EUR) gleichgestellt wäre, statt quotenmäßig bedient zu werden.
So streng wäre ich nicht. Im Endeffekt wären ja alle Trottel die bei A1, Magenta, Drei viel mehr zahlen obwohl sie auch mit Leistungen des Diskonter auskommen würden?

Doch so weit ich weiß ist bisher ausschließlich 3 so gesprächig gewesen ein Beispiel wie das oben angeführte genauer zu "beleuchten", während sich die beiden anderen Netzbetreiber zu diesem Thema zu 100 % bedeckt halten; aber wie schon gesagt, ich weiß ja nicht alles.
Ich finde die Infos sind bei allen Drei mangelhaft.
Meinst du mit gesprächig die Infoseite?
Die gibt es schon auch bei den anderen Zwei (habe ich im anderen Thread auch verlinkt). Meist wird im Kleingedrucken darauf verwiesen.

Ein massiver Kritikpunkt an dem ganzen Netzwerkmanagement ist ja die Tatsache, dass es keine Transparenz gibt (funktionierts wirklich so?) und man als Kunde bei Bestellung nie weiß was einen im Netz erwartet, außer man hat zufällig eine SIM mit gleicher Kategorie zu Hause. Das macht es im Gegensatz zu früher schwieriger vorab zu testen.
Obwohl das Netzwerkmanagement mittlerweile zu den wichtigen Eigenschaften eines Tarifs zählt wird es dem Kunden gegenüber auch totgeschwiegen. Ich glaube das kann man schon sagen.

Nachteil des Drei Systems: Im Rahmen des technischen Fortschritts werden immer schnellere Verträge angeboten werden. Das reduziert laufend die Zuteilung der alten Tarife.
Vorteil: Der Speed als wichtige Produkteigenschaft (die der Kunde sieht), ist im Netzwerkmanagement abgebildet.

Bei Magenta und A1 wird irgendein, oft unrelevanter Speed verkauft.
Wichtig ist aber eigentlich die Kategorie. Der Kunde kauft "blind".
 
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sergio_eristoff

Mobilfunk Teilnehmer
25 Mrz 2014
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Ein massiver Kritikpunkt an dem ganzen Netzwerkmanagement ist ja die Tatsache, dass es keine Transparenz gibt (funktionierts wirklich so?) und man als Kunde bei Bestellung nie weiß was einen im Netz erwartet, außer man hat zufällig eine SIM mit gleicher Kategorie zu Hause. Das macht es im Gegensatz zu früher schwieriger vorab zu testen.
Obwohl das Netzwerkmanagement mittlerweile zu den wichtigen Eigenschaften eines Tarifs zählt wird es dem Kunden gegenüber auch totgeschwiegen. Ich glaube das kann man schon sagen.
Ich würde es anders ausdrücken, man kauft sich Wettscheine auf ein Ergebnis was nur der Anbieter weiß. Weil der Nebel der Intransparenz ist, welche Anbindung hat der Sender? Welche Auslastung hat er wirklich? Sind wirklich alle Kunden gleich?
Da sehe ich die RTR in der Pflicht diese Punkte aufzugreifen und Transparent zu machen wenns so ein essenzieller Teil ist des Vertrages. Es ist zwar schön das man "kulant" Verträge mit einer Sokü auflöst wenn man sich genug beschwert, jedoch viele haben einfach keine Alternative. Selbes wird jetzt mit 5G mit den Ausbauvorschriften wieder gefördert und als Steigerung lasche Garantien an Bandbreite gemacht.
Hart gesagt könnten die Provider 30 mbit aussenden und schon reicht das, insbesondere auf der Netzwerkmanagement zu pochen. Alternativen hast einfach keine teilweise. Auf der anderen Seite sich feiern zu lassen für den tollen Giga, Mega, Ultra Ausbau und mit Dingen werben die nicht gehalten werden können.
Ich warte schon auf den ersten 5G Tarif mit 1 gbit unlimitiert in der Netzwerkklasse Ramsch.
 

jb-net

Mobilfunk Teilnehmer
21 Mrz 2014
1.014
818
Begreffend Netzwerkmanagement: Bei den anderen beiden zählt im LTE-Netz nur die Kategorie. Und ja, das ergibt einige unfaire Ungleichbehandlungen. Das ist bekannt.

Aber das ist hier nicht das eigentliche Thema, sondern was ist die Strategie von HoT?
 

rage4

Mobilfunk Teilnehmer
5 Jul 2014
2.714
1.687
KRITIK: Das man beim "Diskonter" nicht die beste Qualität zum niedrigsten Preis bekommt sollte auch bekannt sein.
Deswegen wechselt man bei einigen Kundenbeschwerden nicht sofort den Lieferanten aus und stellt die eigene
Glaubwürdigkeit in Frage (Magenta wurde lt. Krammer deswegen ausgewählt weil sie das beste Netz haben, was anscheinend doch nicht der Fall ist).

STREIT : T-Mobile wurde wohl deswegen der Netzpartner von HoT (Hofer) weil sich Hutchison 2012 eine "Partnerschaft" mit dem Hofer nicht leisten wollte (oder konnte) und A1 lt. Hr. Sulzbacher vom Hofer vor die Tür gesetzt wurde. Das die Beziehungen zwischen Krammer und T-Mobile nicht immer optimal waren hat man bei der Übernahme von Telering durch die Deutschen gesehen (Krammer wurde da mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt bzw. hätte es wohl lieber gesehen wenn ein Finanzinvestor Telering und in weiterer Folge auch one übernimmt - mit MK als Chef ?).

Auch sonst teilte man sich gegenseitig nicht immer nur Freundlichkeiten aus.......
https://www.ots.at/presseaussendung...lering-wegen-beispielloser-kundenbelaestigung

Das es nach 2022 zu Anpassungen bei den Einkaufspreisen kommen wird war absehbar. Gerade Hutchison wird sich in Hinblick auf die Netzausbaukosten die Niedrigpreise nicht mehr leisten bzw. wird es aus der Heimat wohl keine größeren Zuschüsse mehr geben......Damit reduziert sich auch der Preisdruck auf die Mitbewerber .

"Die von 3 vorgeschlagenen Großhandelspreise für MVNOs sind äußerst attraktiv. Soweit es 3 bekannt ist, sind diese die niedrigsten, die jemals für derartige Modelle in Europa offeriert wurden."


VERKAUF : Die Frage ist WER verkauft WAS an WEN ? Hofer wird wohl aus der Geschichte von Yesss gelernt haben wo sie vom "überteuerten Verkauf" nicht profitierten. Hier wird man sich wohl die "Rechte" an den HoT-Kunden gesichert haben.
Wenn man davon ausgeht das Herr Krammer mit 60 Jahren noch nicht in Pension geht (gehen will) und der Vertrag von Herrn Bierwirth Ende 2020 ausläuft (und anscheinend noch nicht verlängert wurde) kann man sich mit etwas Fantasie durchaus vorstellen das es andere Beweggründe als die Kundenbeschwerden für den "Partnerwechsel" gibt.

5G/MVNO : Wenn man sich die aktuellen 5G-Tarife anschaut (bzw. die 5G-Option bei "3" um 15 Euro im Monat) dann wird es wohl noch einige Zeit dauern bis die Untermieter 5G zu einen vernünftigen Preis anbieten. Abgesehen von Spusu und HoT (die zusammen 1,3 Mio. Kunden haben, entspricht ca. 90 % der MVNO-Kunden) wird die Nachfrage bei den anderen Untermietern überschaubar sein. Und ein größerer Neueinsteiger ist auch nicht in Sicht.

MAGENTA : Schwer zu glauben das Magenta einen Vertrag abgeschlossen hat der es HoT ermöglicht den
Netzpartner zu wechseln. Dazu kommt das man Telering eingestellt und SBM jahrelang vernachlässigt hat.
Auch der Wechsel von Georg zu A1 war wohl wegen HoT.

LIDL : "Der Gewinner" - wer braucht da den "Hofer-Preis" ?

PRESSE :
Krammer : "So etwas passiert halt" https://futurezone.at/b2b/hot-nutzt-fuer-neues-angebot-das-netz-von-drei/401075190
Bierwirth : ???
Trionow : ???

mfg
 
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Taurus91

Mobilfunk Teilnehmer
10 Nov 2014
3.789
1.618
Eins ist bekannt, der Vertrag mit T-Mobile läuft aus.
Und HoT hat zumindest einmal die Verhandlungsposition stark verbessert.

Nachdem anzunehmen ist, dass auch Hofer in einer gewissen Form mitreden wird weiß ich nicht ob die Aussagen von Bierwirth und Krammers Befindlichkeiten so eine große Rolle spielen.

Im Endeffekt wird zählen wer wirtschaftlich günstiger anbietet.
Denkbar ist auch, dass HoT von Ventocom zu einem großen Betreiber wechselt.
Selbst wenn TMA der potentielle Übernehmer wäre, ist es sinnvoll zuvor den Preis hochzutreiben.

Alles offen würde ich sagen.



Aber das ist hier nicht das eigentliche Thema, sondern was ist die Strategie von HoT?
Das Thema ist halt durch die erste große Unterüberschrift im Blogbeitrag aufgeworfen worden.
Im Endeffekt war das wohl kein Grund für einen Partnerwechsel.
 

gabor

Mobilfunk Teilnehmer
5 Apr 2016
307
351
Der Kern des Problems liegt nicht im Networkmanagement oder wie die Netzbetreiber dieses auslegen, sondern darin, dass der "Auslastungsfall" keine gelegentliche Ausnahmesituation darstellt, sondern den tagtäglichen, andauernden Normalfall.
 

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