Erste 5G-Frequenzen an A1, T-Mobile und „3“ versteigert, Spusu mit regionaler Lizenz

Die erste 5G Freuqenzauktion wurde erfolgreich abgeschlossen: 7 Bieter erhalten Nutzungsrechte im 5G Pionier-Band 3,4-3,8 GHz:

  • A1: österreichweit mind. 100 MHz, Wien & NÖ 140 MHz für € 64,3 Mio.
  • T-Mobile: österreichweit durchgängig 110 MHz für € 56,9 Mio.
  • Drei: österreichweit, durchgängig 100 MHz für € 51,9 Mio.
  • Mass Response (spusu): 30 MHz in Niederösterreich & Burgenland für € 1,8 Mio.
  • Liwest: 80 MHz in Oberösterreich inkl. Linz + Wels für € 5,3 Mio.
  • Salzburg AG: 80 MHz in Salzburg Stadt + Land & 40 MHz in Steiermark für € 4,4 Mio.
  • Holding Graz: 50 MHz in Graz, 40 MHz in Steiermark für € 3,0 Mio.

Das war ein erster, sehr erfolgreicher Schritt in Richtung einer raschen Umsetzung von 5G in Österreich – Johannes Gungl, Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR)

Bei der aktuellen 5G-Auktion wurden 94 Prozent des angebotenen Frequenzspektrums versteigert. Das restliche Frequenzspektrum, das übrig geblieben ist, könnte künftig nochmals zur Versteigerung kommen, eventuell im Rahmen der nächsten Auktion 2020.

Insgesamt wurden bei der Auktion rund 188 Mio Euro eingenommen, mehr als die 50 Millionen Euro, welche für den Staatshaushalt veranschlagt wurden. Mit der noch folgenden Multiband-Auktion 2020 sollen insgesamt 350 Millionen Euro erzielt werden.

Mehr Details: https://www.rtr.at/de/tk/5G-Auction-Outcome

maultier

Mobilfunk Teilnehmer
Mrz 26, 2014
3.106
1.677
#5
Also ingessamt gab es ja 390 MHz zu ersteigern (3410 - 3800 MHz). In einigen Regionen wurde aber gar nicht mal alles versteigert. A04 und A05 (Tirol, Kärnten) da sind 60 MHz gar nicht verkauft. Auch in Wien wurden nicht alle Blöcke verkauft. Wien wundert mich. Da wollte ja Spusu kaufen für 5G. Jetzt haben sie aber Niederösterreich und Burgenland gekauft obwohl die 30 MHz in Wien möglich wären.

Wäre interessant was mit den nicht versteigerten Frequenzen passiert. Werden die nochmal billig angeboten, weil das gar nicht genutzt werden ist ja auch nicht sinnvoll.
 
Gefällt mir: Jonas12

bobthebuilder

Mobilfunk Teilnehmer
Jul 2, 2015
347
409
#6
Da ist nicht wirklich eine große Überraschung dabei! Was mich aber schon ein wenig wundert ist, dass Spusu den Block in "Restniederösterreich" und dem Burgenland ersteigert hat und sonst nichts.

Aus diesem Block ist ja auch der Speckgürtel rund um Wien zum großen Teil ausgenommen. Keine Ahnung was die damit bezwecken?

Bleibt nur noch abzuwarten ob die jeweiligen Betreiber über ganz Österreich auf dasselbe Band gesteigert haben. Meinen Infos nach kann eine aktive Antenne nämlich entweder Band 42 oder Band 43 nicht aber eine Kobination aus beiden.
 

lfile

Mobilfunk Teilnehmer
Mai 10, 2014
1.111
894
#8
Da ist nicht wirklich eine große Überraschung dabei! Was mich aber schon ein wenig wundert ist, dass Spusu den Block in "Restniederösterreich" und dem Burgenland ersteigert hat und sonst nichts.
Aus diesem Block ist ja auch der Speckgürtel rund um Wien zum großen Teil ausgenommen. Keine Ahnung was die damit bezwecken?
Das hat mich auch gewundert. Als Ich dann aber die Mindestgebotspreise gesehen habe, habe ich auch verstanden warum Mass Response in Wien nicht mitgeboten hat - zu teuer.
Was allerdings mit den NÖ/Bgld Frequenzen dann geplant ist, da bin ich auch schon gespannt.
1551947872550.png
 

rage4

Mobilfunk Teilnehmer
Jul 5, 2014
1.993
1.036
#10
Jan Trionow, CEO von Drei: „Wovor wir vor Auktionsbeginn ausdrücklich gewarnt haben, ist leider eingetreten. Die Schwächen des Auktionsdesigns haben dazu geführt, dass einzelne Akteure Preise in Regionen, in denen kein ernsthaftes Interesse bestand, in die Höhe getrieben haben. Nachdem schon die letzte Auktion im Jahr 2013 von unnötiger Preissteigerung aufgrund des Auktionsdesigns geprägt war, sollten für zukünftige Auktionen endlich konsequent die Lehren gezogen werden.“

Zufrieden mit der ersten Versteigerung von 5G-Frequenzen in Österreich zeigt sich Infrastrukturminister Norbert Hofer. „Das neue von der RTR gewählte Auktionsdesign war einfach und transparent. Auch die Gliederung in Regionen war eine gute Entscheidung. Ich danke den Verantwortlichen der RTR für die professionelle Abwicklung. Österreich macht damit den ersten Schritt in die digitale 5G-Zukunft. Die Einnahmen aus der Auktion sind zweckgebunden für die Breitbandförderung“, verspricht Hofer.

mfg
 
Gefällt mir: peterw