Drei setzt zum 5G-Launch auf ZTE MC801 Router

Drei 5G Router: ZTE MC801

Der Mobilfunknetzbetreiber „3“ Drei dürfte zum bevorstehenden Lauch des 5G-Mobilfunknetzes auf den ZTE MC801 Router setzten. Der ZTE Router unterstützt 5G im Non-Standalone Modus (LTE wird weiterhin als Trägermedium für den Verbindungsaufbau genutzt) unter anderem im Band n77 bzw. n78, welches den von Drei ersteigerten Frequenzbereich zwischen 3.590 und 3.690 MHz entspricht. Bei der Bündelung von LTE und 5G mittels EN-DC – Dual Connectivity sollen theoretische Datenraten bis zu max. 2,8 Gbit/s im Download möglich werden.

ZTE MC801:

  • Qualcomm Snapdragon X50 Modem
  • 5G NSA Sub 6G n41, n77, n78, n79
  • 4G LTE Global FDD & TDD, von 600MHz bis 3.8GHz, LTE CAT20
  • bis zu 2,8 Gbit/s bei gleichzeitiger LTE + 5G Bündelung
  • Wi-Fi 6 (802.11a/b/g/n/ac/ax, 2.4 GHz & 5 GHz)
  • 1x RJ45 10 Gigabit
  • 180 x 170 x 30mm

Über Preis oder Verfügbarkeit zu dem Router ist derzeit noch nichts bekannt.

jb-net

Mobilfunk Teilnehmer
21 Mrz 2014
910
699
X55 vs. X50:
  • Unterstützung für 5G SA (Standalone) Modus (benötigt kein 4G LTE-Netzwerk als Trägermedium mehr)
  • Unterstützung für FDD Frequenzen (800 MHz oder darunter)
  • Unterstützung für 26GHz mmWave (später mal auch für Österreich relevant), setzt aber auch Voraus, dass der Routerhersteller entsprechende Antennen verbaut, sonst bringt es nichts.
  • Anders als beim X50 wird nicht mehr zwingend ein Snapdragon 855 als CPU benötigt (ermöglicht andere, eventuell günstigere Konfigurationen)
Der X55 ist einfach ein wenig zukunftssicherer, beim X50 ging es Qualcomm wohl vorrangig darum möglichst schnell auf den Markt zu kommen, dementsprechend musste man noch einige Kompromisse eingehen.
 

maultier

Mobilfunk Teilnehmer
26 Mrz 2014
3.319
1.895
Technisch natürlich top aber der Preis wird happig sein. Wenn man googlet findet man Preise jenseits der 1000 USD. Und die Frage ist hat er Antennenanschlüsse? Auf den Fotos und Daten findet man nichts dazu. Gerade bei 3 GHz wirds Indoor sehr schwer mit dem Empfang.
 

EDGE-Surfer

Mobilfunk Teilnehmer
21 Jan 2015
1.316
408
Bis man wirklich von Netzausbau sprechen kann gibts Geräte die das alles können dann eh sicher schon um 200-300€
 

fuetzi

Mobilfunk Teilnehmer
8 Dez 2015
3
0
Gibts schon bei drei.
Allerdings:
Externe Antenne
Nein
Bridge Mode
Nein
 

Antennenfreak

Mobilfunk Teilnehmer
30 Mrz 2015
775
153
Ein Router für Frquenzen um 3500 MHz und ohne Antennenanschlüsse ist schon ein Ding. Derart hohe Frequenzen werden von Wänden und anderen Gegenständen noch weit stärker geschwächt als die üblichen LTE-Frequenzen. Ob sich DREI damit einen Gefallen tut...
 

Schuttwegraeumer

Mobilfunk Teilnehmer
1 Jan 2015
1.703
450
Externe Antennen in klassischer Ausführung wie etwas Koaxkabel zur Antenne machen immer weniger Sinn.
War wohl auch der Grund warum das 2600 Band im M1 nicht auf die Antennenbuchse geschaltet wurde.
Die Kabel müssen da schon sehr dick oder sehr kurz sein.
Was eher sein wird ist dass die Router als Panel aussen montiert wird und mittels PoE gespeist wird.
Ich verfolge einen YT Kanals eines Deutschen der in Kanada lebt, der hat von einem lokalen Anbieter sowas auf dem Dach, Frequenzen müssten 3,5 GHz WiMAX oder inzwischen schon TDD LTE sein.
Das Land ist einfach zu dünn besiedelt für FTTH.

Ob es später Routerlösungen geben wird wo der eigentliche Router innen steht und nur eine IF Lösung mit Kabel oder Glasfaser zur remote Sende- und Empfangseinheit auf dem Dach oder an der Hauswand montiert ist kommt auf die Komplexizität und den Preis solcher Lösungen an.
 

Antennenfreak

Mobilfunk Teilnehmer
30 Mrz 2015
775
153
Was Du meinst, ist 5G als Last-Mile-Ersatz um 27 GHz herum. Da wird in der Tat der Router draußen montiert. Bei 3,5 oder 3,8 GHz ist das Problem der Verluste noch beherrschbar. Router im wetterfesten Gehäuse für Außenmontage werden bis auf die Last-Mile-Anwendung ein Nischenprodukt bleiben. TDD oder FDD hat erst mal mit Antennentechnik oder Frequenz nichts zu tun.
Und was FTTH angeht - interessanterweise hat es Australien als wirklich sehr dünn besiedeltes Land geschafft, Glasfaser bis in den letzten Winkel zu legen. Notfalls muß man es eben oberirdisch machen.