Was das Mobilfunkjahr 2020 bringen wird

1. Das neue Jahr steht im Zeichen von 5G

Nach dem die Anbieter Magenta und Drei bereits 2019 mit Ihrem 5G-Mobilfunknetz gestartet sind, wird A1 zu Jahresanfang nachziehen und sein 5G-Angebot auf den Markt bringen. Auch der Diskonter spusu will nach eigenen Ankündigungen sein 5G-Netz starten und damit den Sprung von MVNO zum Mobilfunknetzbetreiber schaffen.

2. Die Marke telering verschwindet

Dafür wird uns dieses Jahr ein anderer Mobilfunkanbieter verlassen. Magenta will die Marke telering auflassen und deren Kunden zu eigenen Magenta Kunden zu machen. Vorgemacht hat man es bereits mit den ehemaligen UPC Mobile Kunden, welche bereits 2019 auf Magenta Tarife umgestellt wurden.

3. RTR nimmt Rufnummernportierung selbst in die Hand

Bisher verwalteten die Mobilfunkprovider die Informationen über portierte Rufnummern und deren dazugehöriges Netz selbst. Eine Vorgehensweise, die in der Praxis immer wieder zu technischen Problemen geführt hat. Mit der neuen ZR-DBV 2019 (Zentrale Rufnummern-Datenbank Verordnung 2019) nimmt die RTR dies künftig in die Hand und verwaltet die Informationen in ein einer eigenen zentralisierten Rufnummern-Datenbank. Diese Datenbank soll noch 2020 in Betrieb gehen und spätestens ab 1.3.2021 von den Mobilfunkprovidern verpflichtend genutzt werden. Mehr Details …

4. Die nächste 5G Auktion wartet schon

Während 2019 die ersten Frequenzen (3,4-3,8 GHz) zur 5G-Nutzung erfolgreich versteigert wurden, kommen 2020 die nächsten Frequenzen (700 MHz, 2100 MHz und 1500 MHz) unter den Hammer. Aufgrund der Erfahrungen mit der letztjährigen Auktion wurde das Mindestgebot auf rund 239 Millionen Euro gesenkt. Auch sind mit den Lizenzen wieder Auflagen zur Versorgung und Ausbauverpflichtungen verbunden.

5. Was erwartet ihr euch vom Mobilfunkjahr 2020?

Postet eure Wünsche oder Erwartungen in den Kommentaren …

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mahe

Mobilfunk Teilnehmer
9 Apr 2014
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1.030
Ich brauch garnicht mehr Bandbreite, die die ich habe reicht wenn es mal funktioniert. Stabilität wär mir da lieber damit die guten Werte nicht nur Spitzenwerte sind.
 
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eigs

Mobilfunk Teilnehmer
8 Aug 2014
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534
Wenn man sich was wünschen darf dann fange ich gleich an:
Einheitliches WLAN in ÖBB Zügen und auf Bahnhöfen mit einmaliger Registrierung ohne Captive Portal dafür mit Zertifikat und Verschlüsselung.
Für die Kunden die sich nicht registrieren wollen könnte man noch weiterhin eine SSID ohne Verschlüsselung mit Captive Portal anbieten.
 

maxb

Mobilfunk Teilnehmer
31 Mrz 2014
1.715
1.991
eine gerechte Frequenzverteilung im B1.

30-50% 5G pop coverage, von wem auch immer (wenn einer vorlegt müssen die anderen sowieso nachziehen).

ernsthafte Überlegungen 2G und oder 3G abzuschalten.

flächendeckendes LTE-M.

ein iPhone mit state of the art Funktechnik.
 
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maultier

Mobilfunk Teilnehmer
26 Mrz 2014
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Wenn man sich was wünschen darf dann fange ich gleich an:
Einheitliches WLAN in ÖBB Zügen und auf Bahnhöfen mit einmaliger Registrierung ohne Captive Portal dafür mit Zertifikat und Verschlüsselung.
Für die Kunden die sich nicht registrieren wollen könnte man noch weiterhin eine SSID ohne Verschlüsselung mit Captive Portal anbieten.
Sowas kommt erst mit WPA3 bzw. Hotspot 2.0. Daweil gibts sowohl auf Netzwerk als auf Clientseite aber nur sehr wenige Geräte die das können also wirds noch einige Zeit dauern. Das in der Zwischenzeit eine Lösung mit WPA2 Enterprise mit Benutzern, Passwort, Cert kommt glaube ich nicht zuviel Aufwand für eine Übergangslösung.
 

DonKill

Mobilfunk Teilnehmer
24 Mrz 2014
1.888
538
2g abschalten bringt derzeit gar nichts
da muss erst auf den niedrigen frequenzen lte ausgebaut werden
ausserdem hängen viele geräte auf gsm .... heizungen, .....
2g werden wir noch lange haben
5g brauche ich noch nicht
wenn 4g ordentlich ausgebaut würde, bräuchten wir 5g noch jahre nicht